
Die belgische Generalverwaltung für Zoll und Verbrauchsteuern hat bekannt gegeben, dass im Jahr 2025 am Flughafen Brüssel (Zaventem) fast neun Tonnen Rauschgift sichergestellt wurden – doppelt so viel wie im Vorjahr. Angeführt wird die Beschlagnahmung von Cannabis (1,77 t) und Ketamin (245 kg), doch die Kontrolleure entdeckten auch kleinere Mengen Kokain, MDMA und neue psychoaktive Substanzen, die in Lego-Duplo-Steinen, gerahmten Kunstwerken und anderem Kinderspielzeug versteckt waren.
Während der Hafen von Antwerpen weiterhin Europas Hotspot für Kokain bleibt, nutzen Luftfracht-Schmuggler zunehmend die schnellen Paketnetzwerke und den Frachtraum in Passagierflugzeugen am Flughafen Brüssel. Zollchef Kristian Vanderwaeren erklärte, dass Kriminelle „auf margenstarke, volumenarme Sendungen umgestiegen sind, die schnell durch Expressanlagen transportiert werden können“. Die Ketamin-Pakete würden hauptsächlich nach Australien, in die USA und nach Neuseeland weitergeleitet, wo die Straßenpreise bis zu zehnmal höher sind.
Der Anstieg hat die belgischen Zollbehörden veranlasst, zusätzliche Röntgengeräte und mobile Spurendetektionsteams im Frachtzentrum einzusetzen. Die Beamten besteigen nun ausgewählte Flüge bei der Ankunft, um Kuriercontainer zu inspizieren, bevor sie an Landseitige Abfertiger übergeben werden – eine Maßnahme, die bereits mehrere Cannabis-Lieferungen im Mehr-Kilo-Bereich aus Nordamerika aufgedeckt hat. Branchenquellen berichten, dass die verschärften Kontrollen kurzfristig zu Verzögerungen bei zeitkritischen Pharma-Lieferungen führen, die meisten Spediteure unterstützen die Maßnahmen jedoch, da sie das Reputationsrisiko verringern.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, dass die Kontrolle des persönlichen Gepäcks während der Ferienzeit voraussichtlich strenger ausfallen wird und dass per Kurier versandte Muster oder Prototypen mit längeren Freigabezeiten rechnen müssen. Unternehmen, die wertvolle Fracht über Brüssel transportieren, sollten in ihren Lieferkettenplänen einen Puffer von 24 bis 48 Stunden einplanen, bis sich der neue Kontrollrhythmus eingependelt hat.
Die Rekordbeschlagnahmungen stärken zudem die Forderungen im Europäischen Parlament nach einem einheitlichen Risikoprofiling-System für Luftfracht, das die maritime EU-COCAIR-Initiative ergänzen soll. Belgien setzt sich für ein EU-finanziertes Pilotprojekt ein, das seinen „Green-Lane“-Kanal für regelkonforme Versender nachbildet und die Kontrollen auf Hochrisikoprofile konzentriert.
Während der Hafen von Antwerpen weiterhin Europas Hotspot für Kokain bleibt, nutzen Luftfracht-Schmuggler zunehmend die schnellen Paketnetzwerke und den Frachtraum in Passagierflugzeugen am Flughafen Brüssel. Zollchef Kristian Vanderwaeren erklärte, dass Kriminelle „auf margenstarke, volumenarme Sendungen umgestiegen sind, die schnell durch Expressanlagen transportiert werden können“. Die Ketamin-Pakete würden hauptsächlich nach Australien, in die USA und nach Neuseeland weitergeleitet, wo die Straßenpreise bis zu zehnmal höher sind.
Der Anstieg hat die belgischen Zollbehörden veranlasst, zusätzliche Röntgengeräte und mobile Spurendetektionsteams im Frachtzentrum einzusetzen. Die Beamten besteigen nun ausgewählte Flüge bei der Ankunft, um Kuriercontainer zu inspizieren, bevor sie an Landseitige Abfertiger übergeben werden – eine Maßnahme, die bereits mehrere Cannabis-Lieferungen im Mehr-Kilo-Bereich aus Nordamerika aufgedeckt hat. Branchenquellen berichten, dass die verschärften Kontrollen kurzfristig zu Verzögerungen bei zeitkritischen Pharma-Lieferungen führen, die meisten Spediteure unterstützen die Maßnahmen jedoch, da sie das Reputationsrisiko verringern.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, dass die Kontrolle des persönlichen Gepäcks während der Ferienzeit voraussichtlich strenger ausfallen wird und dass per Kurier versandte Muster oder Prototypen mit längeren Freigabezeiten rechnen müssen. Unternehmen, die wertvolle Fracht über Brüssel transportieren, sollten in ihren Lieferkettenplänen einen Puffer von 24 bis 48 Stunden einplanen, bis sich der neue Kontrollrhythmus eingependelt hat.
Die Rekordbeschlagnahmungen stärken zudem die Forderungen im Europäischen Parlament nach einem einheitlichen Risikoprofiling-System für Luftfracht, das die maritime EU-COCAIR-Initiative ergänzen soll. Belgien setzt sich für ein EU-finanziertes Pilotprojekt ein, das seinen „Green-Lane“-Kanal für regelkonforme Versender nachbildet und die Kontrollen auf Hochrisikoprofile konzentriert.
Quelle: Travel Tomorrow
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