
Der belgische Staatsbahnbetreiber SNCB/NMBS hat einen 12-Jahres-Rahmenvertrag mit dem spanischen Hersteller Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) abgeschlossen, um bis zu 210 neue elektrische Triebzüge (EMUs) der Baureihe „AM30“ zu entwerfen und zu liefern. Der am 22. Dezember nach einem langwierigen Rechtsstreit mit dem Mitbewerber Alstom bekannt gegebene Vertrag hat einen geschätzten Wert von 1,7 Milliarden Euro für die erste Charge und könnte bei Ausübung aller Optionen auf über 3 Milliarden Euro steigen.
Die neuen Züge ersetzen die veralteten Baureihen AM75 und AM80 auf Intercity- und Regionalstrecken und erhöhen die Kapazität um rund 20.000 Sitzplätze täglich – rechtzeitig vor der EU-weiten Liberalisierung der nationalen Passagiermärkte im Jahr 2028. Jeder gelenkige, niederflurige Triebzug wird mit Echtzeit-Belegungsdaten, USB-Ladeanschlüssen an jedem Sitzplatz und der Einhaltung der neuesten TSIs für eine niedrigere Einstiegshöhe ausgestattet sein – ein wichtiger Fortschritt für Barrierefreiheit, insbesondere für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen.
Die flämische Verkehrsministerin Lydia Peeters begrüßte die Vertragsunterzeichnung und betonte, dass CAF sich verpflichtet hat, die Wagenkästen in Brügge zu montieren und 45 % der Komponenten von belgischen Zulieferern zu beziehen, wodurch bis zu 1.000 lokale Arbeitsplätze gesichert werden. Gewerkschaften warnen jedoch, dass die engen Lieferfristen – die ersten Züge sollen Ende 2027 in Betrieb gehen – die Wartungsdepots belasten könnten, sofern nicht zusätzliche Techniker ausgebildet werden.
Für Firmenreisende verspricht die Flottenerneuerung schnellere Beschleunigung und höhere Höchstgeschwindigkeiten (160 km/h) auf den Korridoren Brüssel–Antwerpen und Brüssel–Lüttich, was die Fahrzeiten um fünf bis acht Minuten verkürzen könnte. Arbeitgeber, die Pendlerzulagen gewähren, müssen möglicherweise ihre Kilometer- und CO2-Berichtssysteme anpassen, da die effizienteren Züge die Emissionen pro Fahrgast voraussichtlich um etwa 15 % senken.
Die SNCB erklärt, dass der Vertrag digitale Zwillinge für die Wartungsunterstützung sowie eine Option für die ETCS-Level-3-Fähigkeit umfasst, was mit Belgiens Plan übereinstimmt, das Kernnetz bis 2030 auf eine durchgehende automatische Zugsteuerung umzustellen. Beobachter sehen die Bestellung als strategische Absicherung, um grenzüberschreitende Verkehre wettbewerbsfähig zu halten, wenn der geplante belgisch-niederländische „Benelux Express“ als Open-Access-Anbieter 2029 startet.
Die neuen Züge ersetzen die veralteten Baureihen AM75 und AM80 auf Intercity- und Regionalstrecken und erhöhen die Kapazität um rund 20.000 Sitzplätze täglich – rechtzeitig vor der EU-weiten Liberalisierung der nationalen Passagiermärkte im Jahr 2028. Jeder gelenkige, niederflurige Triebzug wird mit Echtzeit-Belegungsdaten, USB-Ladeanschlüssen an jedem Sitzplatz und der Einhaltung der neuesten TSIs für eine niedrigere Einstiegshöhe ausgestattet sein – ein wichtiger Fortschritt für Barrierefreiheit, insbesondere für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen.
Die flämische Verkehrsministerin Lydia Peeters begrüßte die Vertragsunterzeichnung und betonte, dass CAF sich verpflichtet hat, die Wagenkästen in Brügge zu montieren und 45 % der Komponenten von belgischen Zulieferern zu beziehen, wodurch bis zu 1.000 lokale Arbeitsplätze gesichert werden. Gewerkschaften warnen jedoch, dass die engen Lieferfristen – die ersten Züge sollen Ende 2027 in Betrieb gehen – die Wartungsdepots belasten könnten, sofern nicht zusätzliche Techniker ausgebildet werden.
Für Firmenreisende verspricht die Flottenerneuerung schnellere Beschleunigung und höhere Höchstgeschwindigkeiten (160 km/h) auf den Korridoren Brüssel–Antwerpen und Brüssel–Lüttich, was die Fahrzeiten um fünf bis acht Minuten verkürzen könnte. Arbeitgeber, die Pendlerzulagen gewähren, müssen möglicherweise ihre Kilometer- und CO2-Berichtssysteme anpassen, da die effizienteren Züge die Emissionen pro Fahrgast voraussichtlich um etwa 15 % senken.
Die SNCB erklärt, dass der Vertrag digitale Zwillinge für die Wartungsunterstützung sowie eine Option für die ETCS-Level-3-Fähigkeit umfasst, was mit Belgiens Plan übereinstimmt, das Kernnetz bis 2030 auf eine durchgehende automatische Zugsteuerung umzustellen. Beobachter sehen die Bestellung als strategische Absicherung, um grenzüberschreitende Verkehre wettbewerbsfähig zu halten, wenn der geplante belgisch-niederländische „Benelux Express“ als Open-Access-Anbieter 2029 startet.
Quelle: Railway Gazette
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Menzies Aviation steigt mit einem siebenjährigen Vertrag mit LATAM Cargo in den belgischen Bodenabfertigungsmarkt ein
Flughafen Brüssel verzeichnet Rekord bei Drogenfunden 2025 – Zoll warnt vor neuen Versteckmethoden