
Kaum drei Wochen nach der feierlichen Taufe eines Schweizer Giruno-Hochgeschwindigkeitszugs in Hamburg mit Alphornklängen hat die Deutsche Bahn (DB) die von Stadler gebauten Züge still und leise vom renommierten Basel–Hamburg-Korridor zurückgezogen – wegen wiederholter Stromausfälle an Bord. Vom 30. Dezember bis mindestens 1. Januar wird der Service mit Siemens-ICE-Zügen gefahren, was sowohl für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) als auch für den Hersteller Stadler Rail eine öffentliche Blamage darstellt.
Die SBB erklärt, dass die Störungen nur auftreten, wenn zwei Giruno-Einheiten in Doppeltraktion fahren. Ein überempfindliches Fehlerstromüberwachungssystem schaltet die Traktionsmotoren ab, was zu ungeplanten Stopps führt. Seit dem 29. Dezember installieren Stadler-Techniker Software-Updates und sind „zuversichtlich“, dass die Züge ab dem 2. Januar wieder regulär nach Hamburg fahren.
Für Pendler und Geschäftsreisende über die Grenze bedeutet der Wechsel eine andere Sitzplatzverteilung, aber ähnliche Fahrzeiten; die DB verspricht die gleiche Sitzplatzkapazität. Der Vorfall verdeutlicht jedoch das betriebliche Risiko, neue Züge auf internationalen Strecken ohne umfassende Wintertests einzusetzen. Dienstreiseplaner sollten den Fahrplan genau beobachten, insbesondere für Rollstuhlfahrer, die bei den Giruno-Zügen bestimmte Türhöhen gebucht haben.
Das Problem tritt vor dem Hintergrund eines größeren Streits zwischen Stadler und Siemens um europäische Zugvergaben auf. Mobilitätsanalysten sehen die Entscheidung der SBB, weitere Giruno-Einheiten zur Erhöhung der Nord-Süd-Frequenz zu bestellen, nun als riskant an. Sollte die Lösung scheitern, könnten langfristige Leasingverträge für zusätzliche ICE-Züge das Budget belasten und die Pläne, die Fahrzeit Zürich–Hamburg unter sechs Stunden zu drücken, verzögern.
Aus Compliance-Sicht unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit genauer Passagierlisten. In Deutschland sind bei einigen Fernverkehrszügen Ausweiskontrollen vorgeschrieben; Passagiere, die auf andere Züge umgebucht werden, sollten Reisepässe oder Schweizer Aufenthaltskarten mitführen, um Bußgelder bei Stichprobenkontrollen zu vermeiden.
Die SBB erklärt, dass die Störungen nur auftreten, wenn zwei Giruno-Einheiten in Doppeltraktion fahren. Ein überempfindliches Fehlerstromüberwachungssystem schaltet die Traktionsmotoren ab, was zu ungeplanten Stopps führt. Seit dem 29. Dezember installieren Stadler-Techniker Software-Updates und sind „zuversichtlich“, dass die Züge ab dem 2. Januar wieder regulär nach Hamburg fahren.
Für Pendler und Geschäftsreisende über die Grenze bedeutet der Wechsel eine andere Sitzplatzverteilung, aber ähnliche Fahrzeiten; die DB verspricht die gleiche Sitzplatzkapazität. Der Vorfall verdeutlicht jedoch das betriebliche Risiko, neue Züge auf internationalen Strecken ohne umfassende Wintertests einzusetzen. Dienstreiseplaner sollten den Fahrplan genau beobachten, insbesondere für Rollstuhlfahrer, die bei den Giruno-Zügen bestimmte Türhöhen gebucht haben.
Das Problem tritt vor dem Hintergrund eines größeren Streits zwischen Stadler und Siemens um europäische Zugvergaben auf. Mobilitätsanalysten sehen die Entscheidung der SBB, weitere Giruno-Einheiten zur Erhöhung der Nord-Süd-Frequenz zu bestellen, nun als riskant an. Sollte die Lösung scheitern, könnten langfristige Leasingverträge für zusätzliche ICE-Züge das Budget belasten und die Pläne, die Fahrzeit Zürich–Hamburg unter sechs Stunden zu drücken, verzögern.
Aus Compliance-Sicht unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit genauer Passagierlisten. In Deutschland sind bei einigen Fernverkehrszügen Ausweiskontrollen vorgeschrieben; Passagiere, die auf andere Züge umgebucht werden, sollten Reisepässe oder Schweizer Aufenthaltskarten mitführen, um Bußgelder bei Stichprobenkontrollen zu vermeiden.
Quelle: Watson (Switzerland)
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