
In einer seltenen Kehrtwende zu seiner strikten Rückkehr-zum-Büro-Politik hat Amazon Hunderten von Mitarbeitern, die für die Jahresendferien nach Indien gereist waren und durch kurzfristige Absagen von US-Konsulaten gestrandet sind, erlaubt, bis zum 2. März 2026 remote aus Indien zu arbeiten.
Ein internes Memo, das der Times of India vorliegt, erklärt, dass diese Ausnahme nur für Mitarbeiter gilt, die sich am 13. Dezember 2025 physisch in Indien aufhielten und deren Visa- oder Stempeltermine aufgrund neuer Social-Media-Prüfregeln, die die Interviewzeiten bei US-Konsulaten verlängerten, verschoben wurden. Indien ist Amazons größter Talentpool außerhalb der USA, und das Unternehmen reichte im Geschäftsjahr 2024 fast 15.000 H-1B-Anträge ein. Manager warnen, dass sich die Projektzeitpläne mehrerer AWS- und Einzelhandelsinitiativen bereits verzögern, weil wichtige Ingenieure nicht in die USA zurückkehren können.
Die Ausnahme ist jedoch streng reglementiert: Mitarbeiter dürfen keinen Produktionscode schreiben oder testen, keine Verträge unterzeichnen, keine strategischen Entscheidungen treffen, keine Amazon-Gebäude in Indien betreten oder mit Kunden interagieren. Alle abschließenden Prüfungen müssen von Kollegen außerhalb Indiens durchgeführt werden. Diese Regeln sollen laut Juristen das Risiko einer steuerlichen Betriebsstätte in Indien minimieren und US-Behörden zeigen, dass Amazon keine „Offshore“-Arbeitskräfte als Ersatz für H-1B-Positionen einsetzt.
Mobility-Manager im Konzern sehen in dem Vorfall ein Beispiel für die zunehmende Volatilität der US-Visumverfahren seit den neuen Trump-Ära-Exekutivbefehlen, die Konsularbeamte verpflichten, die Social-Media-Historie der Antragsteller zu prüfen. Interviewtermine für viele Kategorien sind inzwischen bis ins Jahr 2027 verschoben. Wettbewerber wie Google, Apple und Microsoft haben Reisehinweise herausgegeben, in denen Visa-Inhaber aufgefordert werden, nicht notwendige Heimreisen zu verschieben.
Praktische Empfehlung: Indische Mitarbeiter mit ausstehenden US-Visumverlängerungen sollten Reisen vermeiden oder sicherstellen, dass sie mindestens sechs Monate Arbeit aus Indien leisten können, ohne lokale arbeitsrechtliche oder steuerliche Risiken auszulösen. Unternehmen sollten ihre globalen Mobilitätsrichtlinien aktualisieren und Notfallregelungen für plötzliche konsularische Störungen aufnehmen.
Ein internes Memo, das der Times of India vorliegt, erklärt, dass diese Ausnahme nur für Mitarbeiter gilt, die sich am 13. Dezember 2025 physisch in Indien aufhielten und deren Visa- oder Stempeltermine aufgrund neuer Social-Media-Prüfregeln, die die Interviewzeiten bei US-Konsulaten verlängerten, verschoben wurden. Indien ist Amazons größter Talentpool außerhalb der USA, und das Unternehmen reichte im Geschäftsjahr 2024 fast 15.000 H-1B-Anträge ein. Manager warnen, dass sich die Projektzeitpläne mehrerer AWS- und Einzelhandelsinitiativen bereits verzögern, weil wichtige Ingenieure nicht in die USA zurückkehren können.
Die Ausnahme ist jedoch streng reglementiert: Mitarbeiter dürfen keinen Produktionscode schreiben oder testen, keine Verträge unterzeichnen, keine strategischen Entscheidungen treffen, keine Amazon-Gebäude in Indien betreten oder mit Kunden interagieren. Alle abschließenden Prüfungen müssen von Kollegen außerhalb Indiens durchgeführt werden. Diese Regeln sollen laut Juristen das Risiko einer steuerlichen Betriebsstätte in Indien minimieren und US-Behörden zeigen, dass Amazon keine „Offshore“-Arbeitskräfte als Ersatz für H-1B-Positionen einsetzt.
Mobility-Manager im Konzern sehen in dem Vorfall ein Beispiel für die zunehmende Volatilität der US-Visumverfahren seit den neuen Trump-Ära-Exekutivbefehlen, die Konsularbeamte verpflichten, die Social-Media-Historie der Antragsteller zu prüfen. Interviewtermine für viele Kategorien sind inzwischen bis ins Jahr 2027 verschoben. Wettbewerber wie Google, Apple und Microsoft haben Reisehinweise herausgegeben, in denen Visa-Inhaber aufgefordert werden, nicht notwendige Heimreisen zu verschieben.
Praktische Empfehlung: Indische Mitarbeiter mit ausstehenden US-Visumverlängerungen sollten Reisen vermeiden oder sicherstellen, dass sie mindestens sechs Monate Arbeit aus Indien leisten können, ohne lokale arbeitsrechtliche oder steuerliche Risiken auszulösen. Unternehmen sollten ihre globalen Mobilitätsrichtlinien aktualisieren und Notfallregelungen für plötzliche konsularische Störungen aufnehmen.
Quelle: Times of India
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