
Belgiens erster großer Arbeitskonflikt 2026 steht bereits fest: Die Eisenbahngewerkschaften CGSP-Cheminots / ACOD-Spoor und ACV-Transcom kündigten am 31. Dezember einen landesweiten fünftägigen Streik von Montag, 26. Januar, bis Freitag, 30. Januar, an. Die offizielle Streikankündigung wird in der Woche ab dem 5. Januar eingereicht, doch die Gewerkschaftsführer bezeichnen den Schritt als „unwiderruflich“, sofern die Bundesregierung die umstrittenen Reformpläne für die Bahn nicht zurückzieht.
Kernpunkt ist die Entscheidung des Kabinetts, den Beamtenstatus für neue Mitarbeiter bei der Passagiergesellschaft SNCB/NMBS und dem Infrastrukturbetreiber Infrabel ab Mitte 2026 abzuschaffen. Zudem sollen Regelungen geändert werden, die es HR Rail erlauben, Entscheidungen durchzusetzen, wenn Sozialdialogkomitees keine Zweidrittelmehrheit erzielen. Die Gewerkschaften sehen darin eine Gefährdung von Arbeitsplatzsicherheit, Renten und Tarifverträgen; die Regierung argumentiert, dies sei notwendig, um Belgien an die EU-Vorgaben zur Liberalisierung des Bahnsektors anzupassen.
Frühere 24-Stunden-Streiks im Jahr 2025 reduzierten den Bahnverkehr auf 25 % und verursachten geschätzte Produktivitätsverluste von 12 Millionen Euro pro Tag für die Arbeitgeber. Ein ganztägiger Streik über eine ganze Arbeitswoche würde 900.000 tägliche Passagierfahrten sowie wichtige Güterverkehrskorridore zwischen Zeebrügge, Antwerpen und dem deutschen Ruhrgebiet lahmlegen. Multinationale Unternehmen mit Produktionsstätten in Flandern reaktivieren bereits Notfallpläne, darunter Charterbusse, Mietwagenpools und Homeoffice-Regelungen.
Aus Sicht der globalen Mobilität fällt der Streik mit der jährlichen Rotation von Expatriates und einem Anstieg von Kick-off-Meetings zusammen. Personalabteilungen sollten kritische Reisen identifizieren, Hotelkontingente in der Nähe der Arbeitsorte sichern und nicht-EU-Mitarbeiter über das Risiko von Visumsüberschreitungen informieren, falls sich ihre Schengen-Aufenthalte durch geänderte Reisepläne verlängern.
Verhandlungen könnten weiterlaufen, doch Beobachter sehen vor dem 26. Januar kaum Spielraum für Kompromisse. Mobility-Manager sollten mit erheblichen Bahnbeeinträchtigungen rechnen und bis Mitte Januar alternative Boden- oder Luftkapazitäten fest buchen.
Kernpunkt ist die Entscheidung des Kabinetts, den Beamtenstatus für neue Mitarbeiter bei der Passagiergesellschaft SNCB/NMBS und dem Infrastrukturbetreiber Infrabel ab Mitte 2026 abzuschaffen. Zudem sollen Regelungen geändert werden, die es HR Rail erlauben, Entscheidungen durchzusetzen, wenn Sozialdialogkomitees keine Zweidrittelmehrheit erzielen. Die Gewerkschaften sehen darin eine Gefährdung von Arbeitsplatzsicherheit, Renten und Tarifverträgen; die Regierung argumentiert, dies sei notwendig, um Belgien an die EU-Vorgaben zur Liberalisierung des Bahnsektors anzupassen.
Frühere 24-Stunden-Streiks im Jahr 2025 reduzierten den Bahnverkehr auf 25 % und verursachten geschätzte Produktivitätsverluste von 12 Millionen Euro pro Tag für die Arbeitgeber. Ein ganztägiger Streik über eine ganze Arbeitswoche würde 900.000 tägliche Passagierfahrten sowie wichtige Güterverkehrskorridore zwischen Zeebrügge, Antwerpen und dem deutschen Ruhrgebiet lahmlegen. Multinationale Unternehmen mit Produktionsstätten in Flandern reaktivieren bereits Notfallpläne, darunter Charterbusse, Mietwagenpools und Homeoffice-Regelungen.
Aus Sicht der globalen Mobilität fällt der Streik mit der jährlichen Rotation von Expatriates und einem Anstieg von Kick-off-Meetings zusammen. Personalabteilungen sollten kritische Reisen identifizieren, Hotelkontingente in der Nähe der Arbeitsorte sichern und nicht-EU-Mitarbeiter über das Risiko von Visumsüberschreitungen informieren, falls sich ihre Schengen-Aufenthalte durch geänderte Reisepläne verlängern.
Verhandlungen könnten weiterlaufen, doch Beobachter sehen vor dem 26. Januar kaum Spielraum für Kompromisse. Mobility-Manager sollten mit erheblichen Bahnbeeinträchtigungen rechnen und bis Mitte Januar alternative Boden- oder Luftkapazitäten fest buchen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News