
Der gesetzliche Mindestlohn in Tschechien wurde zum 1. Januar auf 22.400 CZK angehoben, was eine automatische Neuberechnung der Gehaltsschwellen für die beiden wichtigsten Hochqualifizierten-Visa des Landes zur Folge hat: die EU Blue Card und die Intra-Corporate Transfer (ICT)-Genehmigung. Neue Anträge, die ab dem 1. Januar eingereicht werden, müssen nun mindestens das 1,5-fache des prognostizierten Durchschnittslohns bieten – 77.245 CZK brutto pro Monat – gegenüber 72.365 CZK im Jahr 2025.
Anträge, die im Dezember eingereicht wurden, werden noch nach dem Maßstab von 2025 bewertet, doch Bewerber könnten aufgefordert werden, aktualisierte Arbeitsverträge vorzulegen, falls die Entscheidung nach dem 31. März getroffen wird. Das Arbeitsministerium erklärt, dass die Anhebung Tschechien im Wettbewerb mit den Nachbarländern Deutschland und Österreich hält, die ihre Blue-Card-Gehälter bereits im letzten Jahr angepasst haben, und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 2,7 %.
Für multinationale Arbeitgeber könnte die Erhöhung die jährlichen Vergütungspakete pro Entsandtem um rund 60.000 CZK (etwa 2.400 €) verteuern. Unternehmen, die Kostenanpassungsklauseln für Lebenshaltungskosten nutzen, sollten ihre Budgets und Entsendeschreiben umgehend überprüfen. HR-Analysten weisen darauf hin, dass die Gehaltsuntergrenze weiterhin unter dem Mediangehalt für Tech-Jobs in Prag liegt, sodass die praktische Auswirkung vor allem auf Einstiegs- oder regionale Hub-Positionen beschränkt sein dürfte.
Beratungsfirmen empfehlen, unterstützende Dokumente – Gehaltsabrechnungen, Lohnprognosen und unterschriebene Nachträge – auf Tschechisch statt auf Englisch einzureichen, um die Prüfungen durch die Arbeitsämter zu beschleunigen. Zudem raten sie, die Wechselkursvolatilität im Auge zu behalten: Eine starke Aufwertung der Krone könnte eurobasierte Angebote unter die Mindestgrenze drücken.
Blick in die Zukunft: Das Ministerium plant, die Lohnprognosen für 2027 im Oktober zu veröffentlichen, um Unternehmen einen längeren Zeitraum zur Anpassung ihrer Vergütungspolitik zu geben.
Anträge, die im Dezember eingereicht wurden, werden noch nach dem Maßstab von 2025 bewertet, doch Bewerber könnten aufgefordert werden, aktualisierte Arbeitsverträge vorzulegen, falls die Entscheidung nach dem 31. März getroffen wird. Das Arbeitsministerium erklärt, dass die Anhebung Tschechien im Wettbewerb mit den Nachbarländern Deutschland und Österreich hält, die ihre Blue-Card-Gehälter bereits im letzten Jahr angepasst haben, und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 2,7 %.
Für multinationale Arbeitgeber könnte die Erhöhung die jährlichen Vergütungspakete pro Entsandtem um rund 60.000 CZK (etwa 2.400 €) verteuern. Unternehmen, die Kostenanpassungsklauseln für Lebenshaltungskosten nutzen, sollten ihre Budgets und Entsendeschreiben umgehend überprüfen. HR-Analysten weisen darauf hin, dass die Gehaltsuntergrenze weiterhin unter dem Mediangehalt für Tech-Jobs in Prag liegt, sodass die praktische Auswirkung vor allem auf Einstiegs- oder regionale Hub-Positionen beschränkt sein dürfte.
Beratungsfirmen empfehlen, unterstützende Dokumente – Gehaltsabrechnungen, Lohnprognosen und unterschriebene Nachträge – auf Tschechisch statt auf Englisch einzureichen, um die Prüfungen durch die Arbeitsämter zu beschleunigen. Zudem raten sie, die Wechselkursvolatilität im Auge zu behalten: Eine starke Aufwertung der Krone könnte eurobasierte Angebote unter die Mindestgrenze drücken.
Blick in die Zukunft: Das Ministerium plant, die Lohnprognosen für 2027 im Oktober zu veröffentlichen, um Unternehmen einen längeren Zeitraum zur Anpassung ihrer Vergütungspolitik zu geben.
Quelle: VisaHQ