
Australiens lang erwartetes dauerhaftes Migrationsprogramm für 2025-26 nimmt endlich Gestalt an, und zur Erleichterung der Arbeitgeber wird die Albanese-Regierung die Gesamtobergrenze bei 185.000 Plätzen belassen. Ein internes Briefing, das am 3. Januar an die Ministerpräsidenten der Bundesstaaten verteilt und von VisaHQ erhalten wurde, bestätigt, dass etwa 70 Prozent der Plätze erneut dem Fachkräftebereich zugewiesen werden – eine Fortsetzung der seit 2023 eingeschlagenen Politik, die den Fokus von Familienzusammenführung auf Talentgewinnung verlagert.
Hinter der stabilen Gesamtzahl verbergen sich jedoch einige der strengsten Regelungen, die Australien seit einem Jahrzehnt eingeführt hat. Die Einkommensgrenze für Kernkompetenzen (Core Skills Income Threshold, CSIT) liegt bereits über 76.000 AUD und wird zum 1. Juli erneut angepasst. Eine neu zusammengeführte Liste der Kernkompetenzberufe wird Visa in drei Prioritätsbereiche lenken – Gesundheits- und Altenpflege, saubere Energietechnik und fortschrittliche Fertigung – während hunderte niedrig bezahlte Berufe gestrichen werden. Auch die Anforderungen an die Englischkenntnisse werden verschärft. Die Quoten für Nominierungen durch Bundesstaaten und Territorien, die diese strengeren Kriterien widerspiegeln, werden im Februar veröffentlicht, sobald das Zentrum für Bevölkerungsprognosen aktualisierte Zahlen vorlegt.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft zwiespältig. Zwölf Monate politische Planungssicherheit erleichtern die Personalplanung, doch engere Berufskataloge und höhere Gehaltsgrenzen treiben die Einstellungskosten in die Höhe. Regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien – oft mit knappen Budgets – müssen ihre Rekrutierungspläne überdenken und die Arbeitsmarktprüfung beschleunigen, damit Angebote vor dem Wegfall bestimmter Berufe erteilt werden können. Arbeitgeber sollten zudem Szenarien entwickeln, falls das Finanzministerium die Verteilung zwischen Fachkräfte- und Familienmigration im Jahresverlauf anpasst, falls die Arbeitslosigkeit steigt.
Personalabteilungen haben sofort praktische Aufgaben: ausstehende Kompetenzbewertungen mit der Entwurfsberufsliste abgleichen, Angebotsvorlagen mit dem höheren CSIT-Wert aktualisieren und die Einstellungsleiter über die strengeren IELTS-/PTE-Anforderungen informieren. Unternehmen, die stark auf 482 Temporary Skill Shortage-Visa angewiesen sind, wird zudem empfohlen, für die nächste Erhöhung der Mindestgehaltsgrenze (TSMIT) im Mai-Haushalt vorzusorgen.
Ein Blick in die Zukunft: Das Innenministerium deutet an, dass bis Juli 2026 ein vereinfachtes „Talent & Innovation“-Punktevisum eingeführt werden könnte, das mehrere spezialisierte Wege – darunter das aktuelle Global Talent-Visum – ersetzt. Sollte diese Reform Gesetz werden, könnte sie einen schnellen, arbeitgeberunabhängigen Weg zur dauerhaften Niederlassung für F&E- und Deep-Tech-Fachkräfte eröffnen – ein lang gehegter Wunsch der australischen Hightech-Fertigungsbranche.
Hinter der stabilen Gesamtzahl verbergen sich jedoch einige der strengsten Regelungen, die Australien seit einem Jahrzehnt eingeführt hat. Die Einkommensgrenze für Kernkompetenzen (Core Skills Income Threshold, CSIT) liegt bereits über 76.000 AUD und wird zum 1. Juli erneut angepasst. Eine neu zusammengeführte Liste der Kernkompetenzberufe wird Visa in drei Prioritätsbereiche lenken – Gesundheits- und Altenpflege, saubere Energietechnik und fortschrittliche Fertigung – während hunderte niedrig bezahlte Berufe gestrichen werden. Auch die Anforderungen an die Englischkenntnisse werden verschärft. Die Quoten für Nominierungen durch Bundesstaaten und Territorien, die diese strengeren Kriterien widerspiegeln, werden im Februar veröffentlicht, sobald das Zentrum für Bevölkerungsprognosen aktualisierte Zahlen vorlegt.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft zwiespältig. Zwölf Monate politische Planungssicherheit erleichtern die Personalplanung, doch engere Berufskataloge und höhere Gehaltsgrenzen treiben die Einstellungskosten in die Höhe. Regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien – oft mit knappen Budgets – müssen ihre Rekrutierungspläne überdenken und die Arbeitsmarktprüfung beschleunigen, damit Angebote vor dem Wegfall bestimmter Berufe erteilt werden können. Arbeitgeber sollten zudem Szenarien entwickeln, falls das Finanzministerium die Verteilung zwischen Fachkräfte- und Familienmigration im Jahresverlauf anpasst, falls die Arbeitslosigkeit steigt.
Personalabteilungen haben sofort praktische Aufgaben: ausstehende Kompetenzbewertungen mit der Entwurfsberufsliste abgleichen, Angebotsvorlagen mit dem höheren CSIT-Wert aktualisieren und die Einstellungsleiter über die strengeren IELTS-/PTE-Anforderungen informieren. Unternehmen, die stark auf 482 Temporary Skill Shortage-Visa angewiesen sind, wird zudem empfohlen, für die nächste Erhöhung der Mindestgehaltsgrenze (TSMIT) im Mai-Haushalt vorzusorgen.
Ein Blick in die Zukunft: Das Innenministerium deutet an, dass bis Juli 2026 ein vereinfachtes „Talent & Innovation“-Punktevisum eingeführt werden könnte, das mehrere spezialisierte Wege – darunter das aktuelle Global Talent-Visum – ersetzt. Sollte diese Reform Gesetz werden, könnte sie einen schnellen, arbeitgeberunabhängigen Weg zur dauerhaften Niederlassung für F&E- und Deep-Tech-Fachkräfte eröffnen – ein lang gehegter Wunsch der australischen Hightech-Fertigungsbranche.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Australien.Mehr von Australien
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