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Canberra bestätigt dauerhafte Migrationsobergrenze von 185.000 Plätzen für 2025-26

Jan. 4, 2026
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Canberra bestätigt dauerhafte Migrationsobergrenze von 185.000 Plätzen für 2025-26
Arbeitgeber und potenzielle Migranten erhielten am 3. Januar lang ersehnte Klarheit, als ein internes Briefing, das VisaHQ vorlag, enthüllte, dass die Regierung Albanese die Obergrenze des australischen Permanent Migration Program für das Programmjahr 2025-26 bei 185.000 Plätzen belassen wird. Etwa 70 Prozent dieser Plätze werden erneut dem Fachkräftebereich zugewiesen, was eine politische Wende bestätigt, die 2023 begann und den Fokus von Familienzusammenführung hin zur Talentgewinnung verschob.

Beamte betonen, dass die stabile Gesamtzahl eine strengere Zuweisungsstrategie verschleiert. Höhere Anforderungen an Englischkenntnisse, eine Core Skills Income Threshold von über 76.000 AUD sowie eine neu konsolidierte Core Skills Occupation List werden genutzt, um Visa auf drei vorrangige Bereiche zu konzentrieren: Gesundheits- und Altenpflege, saubere Energietechnik und fortschrittliche Fertigung. Die Quoten für Nominierungen durch Bundesstaaten und Territorien, die diese Prioritäten widerspiegeln, sollen im Februar veröffentlicht werden, sobald aktualisierte Bevölkerungsprognosen vorliegen.

Canberra bestätigt dauerhafte Migrationsobergrenze von 185.000 Plätzen für 2025-26


Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft zwiespältig. Planungssicherheit ist nach monatelangen Spekulationen über eine mögliche Kürzung der Obergrenze willkommen, doch engere Berufskataloge und höhere Gehaltsanforderungen werden die Einstellungskosten erhöhen. Regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien – oft mit knappen Budgets – müssen ihre Rekrutierungspläne überdenken und die Arbeitsmarktprüfung beschleunigen, damit Angebote vor dem Wegfall von Berufen aus der Liste erteilt werden können.

Das Innenministerium deutete an, dass bis Juli 2026 ein vereinfachtes „Talent & Innovation“-Punktevisum eingeführt werden könnte, das kleinere Nischenwege wie das Global Talent-Visum ersetzt. Sollte dies umgesetzt werden, hätten Arbeitgeber in Forschung & Entwicklung sowie im Deep-Tech-Sektor einen schnelleren und flexibleren Weg zur Aufenthaltsgenehmigung.

Praktische Empfehlung: Überprüfen Sie ausstehende Kompetenzbewertungen, aktualisieren Sie Berufsbeschränkungen und informieren Sie die Personalverantwortlichen über die strengeren Anforderungen bei Englischkenntnissen und Gehaltsgrenzen. Eine Anpassung der Verteilung zwischen Fachkräfte- und Familienprogrammen zur Jahresmitte bleibt möglich, falls sich die Arbeitsmarktlage entspannt. HR-Teams sollten daher jetzt Szenarien planen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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