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Personalmangel in der Ferienzeit verzögert alle australischen Visumsentscheidungen bis Ende Januar

Jan. 11, 2026
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Personalmangel in der Ferienzeit verzögert alle australischen Visumsentscheidungen bis Ende Januar
Migrationsberater warnen, dass der jährliche Personalengpass im australischen Innenministerium (Department of Home Affairs, DHA) über die Weihnachts- und Neujahrszeit im Jahr 2026 stärker zu spüren ist als üblich. Analysen von VisaHQ vom 10. Januar zeigen, dass die Verfügbarkeit der Sachbearbeiter nur bei 30 % des normalen Niveaus liegt, was sich in einem entsprechenden Einbruch bei Anfragen nach Informationen gemäß Abschnitt 56 sowie bei Bewilligungsmitteilungen in den Bereichen arbeitgebergesponserte, familiäre und Besuchervisastellen widerspiegelt.

Die Sommerflaute ist ein wiederkehrendes Phänomen im australischen Migrationskalender, doch in diesem Jahr sind die Wartezeiten länger, da sie mit Rekord-Einladungsrunden für die Fachkräfte-Einwanderung im November 2025 zusammenfallen und neue Betrugserkennungsprotokolle für Studentenvisa (Subclass 500) eingeführt wurden. Praktiker berichten, dass Sponsoring-Anträge für die Subclass 482 und 186, die nach dem 20. Dezember eingereicht wurden, nun mit Entscheidungszeiten von bis zu 12 Wochen rechnen müssen, statt der üblichen vier bis sechs Wochen.

Personalmangel in der Ferienzeit verzögert alle australischen Visumsentscheidungen bis Ende Januar


Für Unternehmen bedeutet dies unmittelbar verzögerte Starttermine für wichtige Neueinstellungen und höhere Kosten, da die entsandten Mitarbeiter weiterhin im Ausland bleiben. Mobility-Teams wird geraten, „entscheidungsfertige“ Anträge einzureichen, Gesundheitsuntersuchungen im Voraus zu bezahlen und polizeiliche Führungszeugnisse frühzeitig einzureichen, um zeitaufwändige Nachfragen zu vermeiden, sobald die Personalstärke um den Australia Day (26. Januar) wieder ansteigt.

Einige Arbeitgeber prüfen kurzfristige Optionen wie Besuchervisa (Subclass 600) oder elektronische Reisegenehmigungen (Subclass 601), um Mitarbeiter für Meetings ins Land zu holen. Berater warnen jedoch, dass die Regierung gleichzeitig gegen „Visa-Hopping“ vorgeht und neue Anträge für Studenten- oder Besuchervisa von bestimmten Gruppen ablehnen könnte. Wo es operativ möglich ist, bleibt virtuelles Onboarding die bevorzugte Alternative.

Quellen im DHA berichten, dass ab der dritten Januarwoche Überstunden und externe Dienstleister eingesetzt werden, um die Service-Level-Vereinbarungen wiederherzustellen, warnen jedoch, dass der Rückstau insbesondere bei risikoreichen Fällen bis in den Februar andauern könnte. Arbeitgeber mit großen Einstellungsprogrammen im Januar sollten daher Notfallbudgets für Projektverzögerungen einplanen und proaktiv mit Bewerbern kommunizieren, deren Anträge ins Stocken geraten sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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