
Italienische Fluggewerkschaften verschärfen den Konflikt zwischen ITA Airways und Atitech
Die italienischen Fluggewerkschaften haben die Spannungen im langwierigen Streit zwischen der staatlichen Fluggesellschaft ITA Airways und dem Wartungsanbieter Atitech weiter angeheizt. Grund ist die Bitte der Airline um eine zweiwöchige Verschiebung eines entscheidenden Treffens bei der Luftfahrtbehörde ENAC. In einer gemeinsamen Erklärung vom 15. Januar warnten Filt-CGIL, Fit-CISL, UILTrasporti und UGL Trasporto Aereo, dass die Verzögerung die Chancen auf eine endgültige Lösung der Personal- und Outsourcing-Streitigkeiten gefährde, die bereits zu wilden Streiks an den Flughäfen Mailand Linate und Neapel geführt haben.
Hintergrund: Der Übergang von ITA von den Alitalia-MRO-Verträgen (Wartung, Reparatur, Überholung) gestaltet sich schwierig, da Atitech den Umfang der an Drittanbieter übertragenen Arbeiten bestreitet. Der Konflikt gipfelte in einer 24-stündigen Streikankündigung für den 16. Februar, die am 14. Januar offiziell im nationalen Streikregister eingetragen wurde.
Auswirkungen auf Geschäftsreisende: Obwohl bisher keine sofortigen Flugausfälle angekündigt wurden, befürchten Firmenreisebüros, dass die Unsicherheit die Buchungsmuster im Februar beeinträchtigen wird – insbesondere auf den wichtigen Shuttle-Strecken zwischen Mailand und Rom, die für Tagesgeschäftstreffen entscheidend sind. Unternehmen mit Crew-Wechseln oder Frachtabhängigkeiten an Linate und Malpensa sollten sich auf mögliche Serviceeinschränkungen einstellen, falls die Gespräche am 29. Januar scheitern.
Empfehlungen für Unternehmen:
• In Februar-Tickets Klauseln für kostenfreie Umbuchungen auf die Schiene einfügen.
• Reisende über ihre EU-261-Rechte sowie ITAs Richtlinien zu Hotel- und Taxikosten bei kurzfristigen Ausfällen informieren.
• Die Personalabteilung sollte die Fürsorgepflichten für entsandte Mitarbeiter überwachen, deren Rotation mit dem drohenden Streik am 16. Februar zusammenfällt.
Ausblick: ENAC hat die Parteien aufgefordert, vor dem Treffen am 29. Januar Vorschläge zur Kostenaufteilung vorzulegen. Sollte das Gespräch scheitern, drohen die Gewerkschaften mit einer Ausweitung auf einen 48-stündigen nationalen Streik im März, der mit der Hochsaison der Messen in Norditalien zusammenfallen könnte.
Die italienischen Fluggewerkschaften haben die Spannungen im langwierigen Streit zwischen der staatlichen Fluggesellschaft ITA Airways und dem Wartungsanbieter Atitech weiter angeheizt. Grund ist die Bitte der Airline um eine zweiwöchige Verschiebung eines entscheidenden Treffens bei der Luftfahrtbehörde ENAC. In einer gemeinsamen Erklärung vom 15. Januar warnten Filt-CGIL, Fit-CISL, UILTrasporti und UGL Trasporto Aereo, dass die Verzögerung die Chancen auf eine endgültige Lösung der Personal- und Outsourcing-Streitigkeiten gefährde, die bereits zu wilden Streiks an den Flughäfen Mailand Linate und Neapel geführt haben.
Hintergrund: Der Übergang von ITA von den Alitalia-MRO-Verträgen (Wartung, Reparatur, Überholung) gestaltet sich schwierig, da Atitech den Umfang der an Drittanbieter übertragenen Arbeiten bestreitet. Der Konflikt gipfelte in einer 24-stündigen Streikankündigung für den 16. Februar, die am 14. Januar offiziell im nationalen Streikregister eingetragen wurde.
Auswirkungen auf Geschäftsreisende: Obwohl bisher keine sofortigen Flugausfälle angekündigt wurden, befürchten Firmenreisebüros, dass die Unsicherheit die Buchungsmuster im Februar beeinträchtigen wird – insbesondere auf den wichtigen Shuttle-Strecken zwischen Mailand und Rom, die für Tagesgeschäftstreffen entscheidend sind. Unternehmen mit Crew-Wechseln oder Frachtabhängigkeiten an Linate und Malpensa sollten sich auf mögliche Serviceeinschränkungen einstellen, falls die Gespräche am 29. Januar scheitern.
Empfehlungen für Unternehmen:
• In Februar-Tickets Klauseln für kostenfreie Umbuchungen auf die Schiene einfügen.
• Reisende über ihre EU-261-Rechte sowie ITAs Richtlinien zu Hotel- und Taxikosten bei kurzfristigen Ausfällen informieren.
• Die Personalabteilung sollte die Fürsorgepflichten für entsandte Mitarbeiter überwachen, deren Rotation mit dem drohenden Streik am 16. Februar zusammenfällt.
Ausblick: ENAC hat die Parteien aufgefordert, vor dem Treffen am 29. Januar Vorschläge zur Kostenaufteilung vorzulegen. Sollte das Gespräch scheitern, drohen die Gewerkschaften mit einer Ausweitung auf einen 48-stündigen nationalen Streik im März, der mit der Hochsaison der Messen in Norditalien zusammenfallen könnte.
Quelle: UIL Trasporti