
Der ORSA-Gewerkschaftsstreik, der am 12. Januar um 03:00 Uhr begann, hat weite Teile des regionalen, vorstädtischen und Flughafen-Schienennetzes in der Lombardei lahmgelegt. Während der Pendler-Hauptverkehrszeiten von 06:00-09:00 und 18:00-21:00 Uhr verkehren nur eingeschränkte „Mindestservice“-Züge. Betroffen ist unter anderem der wichtige Malpensa Express, weshalb der Betreiber Ersatzbusse ohne Zwischenstopps von Mailand Cadorna und Stabio einsetzt.
Geschäftsreisende, die zu den Modemessen in Mailand ankommen, berichteten von Taxischlangen von über einer Stunde, da die Preise für Fahrdienste stark anstiegen. Fluggesellschaften raten Passagieren, mindestens drei zusätzliche Stunden für den Weg durch den Stadtverkehr und die Sicherheitskontrollen einzuplanen. Einige Reiseveranstalter leiten ihre Kunden daher über den Flughafen Bergamo Orio al Serio um.
Der Streik verdeutlicht die zersplitterte Arbeitslandschaft Italiens: Das Bahnpersonal verhandelt regional getrennt vom nationalen FS-Konzern. ORSA fordert einheitliche Prämien und ein Einstellungsstopp bei Stationsmitarbeitern, da Unterbesetzung die Sicherheit gefährde – eine Behauptung, die Trenord zurückweist.
Unternehmens-Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, die garantierten Fahrzeiten zu nutzen oder Festpreis-Transfers zum Flughafen zu buchen. Für Mitarbeiter, die nach 21:00 Uhr festsitzen, schreibt das italienische Gesetz vor, dass Unternehmen „notwendige Unterkünfte“ erstatten müssen, wenn die Heimreise unmöglich ist. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum sollten beachten, dass verpasste Verbindungen durch nationale Streiks nicht automatisch Anspruch auf EU261-Entschädigung begründen.
Geschäftsreisende, die zu den Modemessen in Mailand ankommen, berichteten von Taxischlangen von über einer Stunde, da die Preise für Fahrdienste stark anstiegen. Fluggesellschaften raten Passagieren, mindestens drei zusätzliche Stunden für den Weg durch den Stadtverkehr und die Sicherheitskontrollen einzuplanen. Einige Reiseveranstalter leiten ihre Kunden daher über den Flughafen Bergamo Orio al Serio um.
Der Streik verdeutlicht die zersplitterte Arbeitslandschaft Italiens: Das Bahnpersonal verhandelt regional getrennt vom nationalen FS-Konzern. ORSA fordert einheitliche Prämien und ein Einstellungsstopp bei Stationsmitarbeitern, da Unterbesetzung die Sicherheit gefährde – eine Behauptung, die Trenord zurückweist.
Unternehmens-Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, die garantierten Fahrzeiten zu nutzen oder Festpreis-Transfers zum Flughafen zu buchen. Für Mitarbeiter, die nach 21:00 Uhr festsitzen, schreibt das italienische Gesetz vor, dass Unternehmen „notwendige Unterkünfte“ erstatten müssen, wenn die Heimreise unmöglich ist. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum sollten beachten, dass verpasste Verbindungen durch nationale Streiks nicht automatisch Anspruch auf EU261-Entschädigung begründen.
Quelle: Trenord