
Italien erlebt eine Woche gestaffelter Verkehrsstreiks, die am 13. Januar mit einem 24-stündigen landesweiten Taxistreik begannen und am 14. Januar mit Ausfällen im Güterzugverkehr fortgesetzt werden. Zwanzig Taxi-Gewerkschaften legten ihre Arbeit nieder, um gegen algorithmische Preisgestaltung und Fahrdienstlizenzen zu protestieren, was zu langen Warteschlangen am Flughafen Rom Fiumicino und Mailand Linate führte; einige Geschäftsreisende berichteten von Wartezeiten von bis zu zwei Stunden für Transfers.
Am 14. Januar werden die Bahnbetreiber Dinazzano Po und Captrain Italia – wichtige Akteure für den Export von Automobilen und Mode – den Betrieb für eine ganze Schicht einstellen, was voraussichtlich zu Verzögerungen bei der Anlieferung von Fracht in nördliche Logistikzentren führen wird. Am 15. Januar folgt ein 24-stündiger Streik im U-Bahn- und Busnetz der Mailänder Verkehrsgesellschaft ATM, und regionale Busstreiks sind bis zum 30. Januar geplant.
Das Verkehrsministerium hat die Gewerkschaften zu Gesprächen eingeladen, doch bislang ist keine Einigung in Sicht. Nach dem italienischen Streikrecht müssen während der Hauptverkehrszeiten Mindestdienste aufrechterhalten werden, doch Flughäfen bleiben anfällig, da Taxifahrer als nicht systemrelevant gelten.
Reiseveranstalter raten Firmenkunden, lizenzierte NCC-Fahrzeuge im Voraus zu buchen, wo möglich auf Zugverbindungen umzusteigen und zusätzliche Pufferzeiten in die Reisepläne einzubauen. Unternehmen, die hochwertige Güter versenden, sollten alternative Routen über den Güterverkehr in Verona und die ligurischen Häfen prüfen.
Da mehrere Branchen ihre Arbeitskämpfe koordinieren, zeichnet sich der Januar als Italiens störungsreichster Reisemonat seit der Pandemie ab – eine Belastungsprobe für Notfallpläne, gerade jetzt, wo Wintermessen und Projektstarts im ersten Quartal Tausende ausländische Mitarbeiter ins Land bringen.
Am 14. Januar werden die Bahnbetreiber Dinazzano Po und Captrain Italia – wichtige Akteure für den Export von Automobilen und Mode – den Betrieb für eine ganze Schicht einstellen, was voraussichtlich zu Verzögerungen bei der Anlieferung von Fracht in nördliche Logistikzentren führen wird. Am 15. Januar folgt ein 24-stündiger Streik im U-Bahn- und Busnetz der Mailänder Verkehrsgesellschaft ATM, und regionale Busstreiks sind bis zum 30. Januar geplant.
Das Verkehrsministerium hat die Gewerkschaften zu Gesprächen eingeladen, doch bislang ist keine Einigung in Sicht. Nach dem italienischen Streikrecht müssen während der Hauptverkehrszeiten Mindestdienste aufrechterhalten werden, doch Flughäfen bleiben anfällig, da Taxifahrer als nicht systemrelevant gelten.
Reiseveranstalter raten Firmenkunden, lizenzierte NCC-Fahrzeuge im Voraus zu buchen, wo möglich auf Zugverbindungen umzusteigen und zusätzliche Pufferzeiten in die Reisepläne einzubauen. Unternehmen, die hochwertige Güter versenden, sollten alternative Routen über den Güterverkehr in Verona und die ligurischen Häfen prüfen.
Da mehrere Branchen ihre Arbeitskämpfe koordinieren, zeichnet sich der Januar als Italiens störungsreichster Reisemonat seit der Pandemie ab – eine Belastungsprobe für Notfallpläne, gerade jetzt, wo Wintermessen und Projektstarts im ersten Quartal Tausende ausländische Mitarbeiter ins Land bringen.
Quelle: ANSA – Economia