
Im Gespräch mit Times Brasil am Morgen des 20. Januar bestätigte Direktor Tiago Pereira, dass die Nationale Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) noch diese Woche eine öffentliche Konsultation starten wird, um die Resolution 400 neu zu formulieren – die Vorschrift, die die Pflichten der Fluggesellschaften bei Verspätungen, Annullierungen und Gepäckproblemen regelt. Die Überarbeitung zielt darauf ab, die stark gestiegene Zahl von Kleinansprüchen einzudämmen, die 2025 mit über 130.000 Fällen Rekordwerte erreichte und die Rechtskosten in die Höhe treibt, was letztlich die Ticketpreise erhöht.
Zu den durchgesickerten Hauptvorschlägen gehören klarere Fristen für Rückerstattungen, eine „weitreichende Ausnahmeklausel“ für extreme Wetterbedingungen sowie eine verpflichtende Barentschädigung bei Umbuchungen weniger als 24 Stunden vor Abflug. ANAC will zudem das derzeitige Durcheinander aus Gutscheinen und Barerstattungen vereinfachen und die Fluggesellschaften verpflichten, den Passagieren eine Wahlmöglichkeit anzubieten. Eine von der Behörde in Auftrag gegebene Wirkungsstudie ergab, dass brasilianische Airlines jährlich bis zu 1,2 Milliarden R$ (ca. 240 Millionen US-Dollar) für Gerichtsvergleiche aufgrund von Unklarheiten in Resolution 400 ausgeben.
Für globale Mobilitätsteams stehen viel auf dem Spiel. Brasilien ist der größte Inlandsmarkt in Lateinamerika, und viele Expatriate-Einsätze basieren auf komplexen, mehrsegmentigen Reiserouten, die besonders anfällig für Zeitplanänderungen sind. Ein klareres und transparenteres Entschädigungssystem würde Reiseverantwortlichen mehr Verhandlungsspielraum bei Service-Level-Agreements mit bevorzugten Airlines und Reisebüros verschaffen.
Die Konsultationsphase soll 45 Tage dauern, danach wird ANAC im Mai einen finalen Text zur Vorstandsgenehmigung vorlegen. Branchenverbände wie IATA und das brasilianische Verbraucherinstitut werden formelle Stellungnahmen einreichen. Fluggesellschaften warnen, dass pauschale Barzahlungen zu Preiserhöhungen auf preissensiblen Freizeitstrecken führen könnten, während Verbraucherschützer betonen, dass stärkere Abschreckungen notwendig sind, um die „Verspätungskultur“ zu durchbrechen, die kurzfristige Flugplanänderungen zur Normalität gemacht hat.
Auch die Budgetunterstützung spielt eine Rolle: Pereira kündigte an, dass das ANAC-Budget für 2026 auf 153,9 Millionen R$ steigen wird, was die Einstellung von 120 neuen Inspektoren und die Überarbeitung des digitalen Beschwerdeportals der Behörde ermöglicht. Mobilitätsprofis sollten die Konsultation aufmerksam verfolgen und die Schulungen zu Reisendenrechten aktualisieren, sobald die endgültige Fassung voraussichtlich im dritten Quartal veröffentlicht wird.
Zu den durchgesickerten Hauptvorschlägen gehören klarere Fristen für Rückerstattungen, eine „weitreichende Ausnahmeklausel“ für extreme Wetterbedingungen sowie eine verpflichtende Barentschädigung bei Umbuchungen weniger als 24 Stunden vor Abflug. ANAC will zudem das derzeitige Durcheinander aus Gutscheinen und Barerstattungen vereinfachen und die Fluggesellschaften verpflichten, den Passagieren eine Wahlmöglichkeit anzubieten. Eine von der Behörde in Auftrag gegebene Wirkungsstudie ergab, dass brasilianische Airlines jährlich bis zu 1,2 Milliarden R$ (ca. 240 Millionen US-Dollar) für Gerichtsvergleiche aufgrund von Unklarheiten in Resolution 400 ausgeben.
Für globale Mobilitätsteams stehen viel auf dem Spiel. Brasilien ist der größte Inlandsmarkt in Lateinamerika, und viele Expatriate-Einsätze basieren auf komplexen, mehrsegmentigen Reiserouten, die besonders anfällig für Zeitplanänderungen sind. Ein klareres und transparenteres Entschädigungssystem würde Reiseverantwortlichen mehr Verhandlungsspielraum bei Service-Level-Agreements mit bevorzugten Airlines und Reisebüros verschaffen.
Die Konsultationsphase soll 45 Tage dauern, danach wird ANAC im Mai einen finalen Text zur Vorstandsgenehmigung vorlegen. Branchenverbände wie IATA und das brasilianische Verbraucherinstitut werden formelle Stellungnahmen einreichen. Fluggesellschaften warnen, dass pauschale Barzahlungen zu Preiserhöhungen auf preissensiblen Freizeitstrecken führen könnten, während Verbraucherschützer betonen, dass stärkere Abschreckungen notwendig sind, um die „Verspätungskultur“ zu durchbrechen, die kurzfristige Flugplanänderungen zur Normalität gemacht hat.
Auch die Budgetunterstützung spielt eine Rolle: Pereira kündigte an, dass das ANAC-Budget für 2026 auf 153,9 Millionen R$ steigen wird, was die Einstellung von 120 neuen Inspektoren und die Überarbeitung des digitalen Beschwerdeportals der Behörde ermöglicht. Mobilitätsprofis sollten die Konsultation aufmerksam verfolgen und die Schulungen zu Reisendenrechten aktualisieren, sobald die endgültige Fassung voraussichtlich im dritten Quartal veröffentlicht wird.
Quelle: Times Brasil