
Gewerkschaften, die Kanadas Bundesbedienstete vertreten, schlagen Alarm, nachdem letzte Woche 1.775 Mitteilungen über Personalabbau verschickt wurden – insgesamt sind es seit November 2.273. Das Professional Institute of the Public Service of Canada spricht von einem „Hunger-Games-ähnlichen Kampf um Arbeitsplätze“.
Diese Mitteilungen sind Teil von Ottawas mehrjährigem Plan, bis zu 40.000 Stellen im öffentlichen Dienst abzubauen und dabei 60 Milliarden kanadische Dollar bei Programm- und Verwaltungsausgaben einzusparen. Betroffen sind unter anderem das Ministerium für öffentliche Dienste und Beschaffung, Statistics Canada sowie Natural Resources Canada. Auch das Ministerium für Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft (IRCC) wird umstrukturiert – doch Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab beruhigte Unternehmen schnell: „Die Mitarbeitenden, die Anträge bearbeiten, sind nicht betroffen.“ Die Finanzierung der Visabeamten orientiere sich strikt an den Einwanderungszielen und sei daher vor Kürzungen geschützt.
Mobilitätsmanager sorgen sich dennoch um indirekte Folgen. Die Bereiche Unternehmensdienste und IT bei IRCC könnten Personal verlieren, was Modernisierungsprojekte wie die neue digitale Fallmanagement-Plattform verzögern und die Kapazitäten der Callcenter in Spitzenzeiten verringern könnte. Arbeitgeber, die auf temporäre ausländische Arbeitskräfte und internationale Studierende angewiesen sind, müssen mit längeren Wartezeiten bei Statusanfragen oder Portalunterstützung rechnen.
Die Gewerkschaften fordern Ottawa auf, externe Beratungen einzuschränken, bevor erfahrene Mitarbeitende entlassen werden. Sie warnen, dass ein massiver Personalabbau das institutionelle Wissen gefährden könnte, das für die Umsetzung komplexer Programme – von Express Entry bis zum Global Talent Stream – unerlässlich ist und auf das Unternehmen angewiesen sind, um kritische Fachkräfte zu gewinnen.
Praktischer Rat: Während die Kernprozesse der Antragsbearbeitung voraussichtlich erhalten bleiben, sollten HR-Teams mit langsameren Reaktionszeiten im Backoffice rechnen, Pufferzeiten in Zeitpläne einbauen und Bewerber regelmäßig informieren. Die Überwachung der IRCC-Service-Dashboards und die Nutzung von Premium-Kanälen wie Arbeitgeberportalen werden wichtiger denn je.
Diese Mitteilungen sind Teil von Ottawas mehrjährigem Plan, bis zu 40.000 Stellen im öffentlichen Dienst abzubauen und dabei 60 Milliarden kanadische Dollar bei Programm- und Verwaltungsausgaben einzusparen. Betroffen sind unter anderem das Ministerium für öffentliche Dienste und Beschaffung, Statistics Canada sowie Natural Resources Canada. Auch das Ministerium für Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft (IRCC) wird umstrukturiert – doch Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab beruhigte Unternehmen schnell: „Die Mitarbeitenden, die Anträge bearbeiten, sind nicht betroffen.“ Die Finanzierung der Visabeamten orientiere sich strikt an den Einwanderungszielen und sei daher vor Kürzungen geschützt.
Mobilitätsmanager sorgen sich dennoch um indirekte Folgen. Die Bereiche Unternehmensdienste und IT bei IRCC könnten Personal verlieren, was Modernisierungsprojekte wie die neue digitale Fallmanagement-Plattform verzögern und die Kapazitäten der Callcenter in Spitzenzeiten verringern könnte. Arbeitgeber, die auf temporäre ausländische Arbeitskräfte und internationale Studierende angewiesen sind, müssen mit längeren Wartezeiten bei Statusanfragen oder Portalunterstützung rechnen.
Die Gewerkschaften fordern Ottawa auf, externe Beratungen einzuschränken, bevor erfahrene Mitarbeitende entlassen werden. Sie warnen, dass ein massiver Personalabbau das institutionelle Wissen gefährden könnte, das für die Umsetzung komplexer Programme – von Express Entry bis zum Global Talent Stream – unerlässlich ist und auf das Unternehmen angewiesen sind, um kritische Fachkräfte zu gewinnen.
Praktischer Rat: Während die Kernprozesse der Antragsbearbeitung voraussichtlich erhalten bleiben, sollten HR-Teams mit langsameren Reaktionszeiten im Backoffice rechnen, Pufferzeiten in Zeitpläne einbauen und Bewerber regelmäßig informieren. Die Überwachung der IRCC-Service-Dashboards und die Nutzung von Premium-Kanälen wie Arbeitgeberportalen werden wichtiger denn je.
Quelle: Global News / The Times of India
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