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Rekordzuwachs von über 3.000 Führungskräften in Davos sorgt für geschäftigste Reisewoche in der Schweizer Geschichte

Jan. 20, 2026
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Rekordzuwachs von über 3.000 Führungskräften in Davos sorgt für geschäftigste Reisewoche in der Schweizer Geschichte
Das 56. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums hat mit einer laut der Schweizer Tageszeitung Blick „Rekordflut“ an Ankünften begonnen. Mehr als 3.000 Teilnehmer aus 130 Ländern – darunter 65 Staats- und Regierungschefs – landeten ab dem 19. Januar in der Schweiz und lösten damit die intensivste Woche diplomatischer, Geschäftsjet- und VIP-Charterflüge aus, die das Land je erlebt hat.

Der Flughafen Zürich erwartet bis zum 24. Januar rund 1.000 zusätzliche Flugbewegungen, während Genf für alle Geschäftsflieger verpflichtende Parkgenehmigungen eingeführt hat. Die Schweizer Flugverkehrsleiter rechnen mit bis zu 500 Privatjets, die das Netzwerk durchqueren, zusätzlich zu Air Force One und mehreren Militärtransporten zur Unterstützung der US-Delegation. Flugbeobachter wurden darauf hingewiesen, dass die LS-R 13-Luftraumsperrung rund um Davos bedeutet, dass Hubschrauber im Konvoi fliegen und Flugzeuge enge Korridore nutzen müssen, was den Verkehrsfluss insgesamt verlangsamt.

Rekordzuwachs von über 3.000 Führungskräften in Davos sorgt für geschäftigste Reisewoche in der Schweizer Geschichte


Am Boden hat der Kanton Graubünden Sicherheitszonen mit Fahrzeugkontrollen und Ausweispflicht für Anwohner eingerichtet. Reisende, die mit dem Auto oder der Rhätischen Bahn nach Davos fahren, sollten mehr Zeit für Ausweiskontrollen und stichprobenartige Gepäckkontrollen einplanen. Hotels im nahegelegenen Klosters melden eine Auslastung von 100 %, sodass überlaufende Delegationen nach St. Gallen und sogar Liechtenstein ausweichen müssen.

Für Mobilitätsmanager ist die praktische Auswirkung klar: Die Preise für kommerzielle Flüge ab Zürich und Genf zwischen dem 22. und 24. Januar liegen bereits 40–60 % über dem saisonalen Durchschnitt, und Umbuchungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Organisationen, die Mitarbeiter nach Davos schicken, sollten flexible Tickets sichern, Bahntransfers vorab buchen und NOTAMs für kurzfristige Slot-Änderungen im Auge behalten.

Der Vorteil für die Schweiz ist eine erwartete Wirtschaftsspritze von 90 Millionen CHF, doch die logistischen Herausforderungen zeigen, warum die Behörden die Bodenzeiten in Zürich auf zwei Stunden begrenzen und Hubschrauberflüge nur während der Tageslichtstunden erlauben.
Quelle: Blick

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