
In einem Gespräch mit Journalisten am 21. Januar und in einem Interview, das am 23. Januar 2026 in The Connexion veröffentlicht wurde, warnte Ryanair Group CEO Michael O’Leary davor, dass die französischen Fluglotsengewerkschaften ab Mai oder Juni mit Wochenendstreiks drohen. Diese könnten die Störungen des Vorjahres wiederholen, als die Billigfluggesellschaft an einem einzigen Wochenende 170 Flüge streichen musste. (connexionfrance.com)
O’Leary machte chronischen Personalmangel – und nicht echte Kapazitätsengpässe – für die Verspätungen bei der französischen Flugsicherung verantwortlich und forderte die Europäische Kommission auf, Anbieter zu bestrafen, die nicht genügend Fluglotsen für die Frühabflüge einplanen. Daten von Eurocontrol zeigen, dass die französische Flugsicherung im Sommer 2025 für 31 % aller Verspätungsminuten im europäischen Luftraum verantwortlich war.
Da Frankreich unter vielen Nord-Süd-Flugkorridoren liegt, kann ein Streik den Verkehr bis nach Großbritannien, Spanien und Italien erheblich beeinträchtigen. Airlines sind gezwungen, teure Umleitungen über den deutschen oder mediterranen Luftraum zu fliegen, was die Flugzeit pro Abschnitt um bis zu 20 Minuten verlängert. Die Fluggesellschaften haben bereits Notfallpläne erstellt: Einige planen zusätzliche Treibstoffreserven ein und prüfen taktische Nachtstopps außerhalb Frankreichs, um die Morgenflüge abzusichern.
Für Mobilitätsmanager ist die Warnung ein Anlass, die Sommer-Einsatzpläne zu überprüfen, flexible Tickets zu verhandeln und sicherzustellen, dass Reisende über eine ausreichende Fürsorgeversicherung verfügen. Unternehmen, die zeitkritische Frachtcharter betreiben, sollten zudem mit Vermittlern über Ausweichmöglichkeiten nach Ostende oder Basel sprechen, falls der französische Luftraum geschlossen wird.
O’Leary machte chronischen Personalmangel – und nicht echte Kapazitätsengpässe – für die Verspätungen bei der französischen Flugsicherung verantwortlich und forderte die Europäische Kommission auf, Anbieter zu bestrafen, die nicht genügend Fluglotsen für die Frühabflüge einplanen. Daten von Eurocontrol zeigen, dass die französische Flugsicherung im Sommer 2025 für 31 % aller Verspätungsminuten im europäischen Luftraum verantwortlich war.
Da Frankreich unter vielen Nord-Süd-Flugkorridoren liegt, kann ein Streik den Verkehr bis nach Großbritannien, Spanien und Italien erheblich beeinträchtigen. Airlines sind gezwungen, teure Umleitungen über den deutschen oder mediterranen Luftraum zu fliegen, was die Flugzeit pro Abschnitt um bis zu 20 Minuten verlängert. Die Fluggesellschaften haben bereits Notfallpläne erstellt: Einige planen zusätzliche Treibstoffreserven ein und prüfen taktische Nachtstopps außerhalb Frankreichs, um die Morgenflüge abzusichern.
Für Mobilitätsmanager ist die Warnung ein Anlass, die Sommer-Einsatzpläne zu überprüfen, flexible Tickets zu verhandeln und sicherzustellen, dass Reisende über eine ausreichende Fürsorgeversicherung verfügen. Unternehmen, die zeitkritische Frachtcharter betreiben, sollten zudem mit Vermittlern über Ausweichmöglichkeiten nach Ostende oder Basel sprechen, falls der französische Luftraum geschlossen wird.
Quelle: The Connexion
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