
Texas sorgte am 28. Januar für Aufsehen im Hochschul- und öffentlichen Arbeitsmarkt, als Gouverneur Greg Abbott eine Exekutivanordnung unterzeichnete, die allen staatlichen Behörden und öffentlichen Universitäten untersagt, bis zum Ende der Legislaturperiode 2027 neue H-1B-Visumanträge einzureichen. Die Anordnung verpflichtet die Behördenleiter, die Vorbereitung solcher Anträge „sofort auszusetzen“ und der Texas Workforce Commission (TWC) eine detaillierte Bestandsaufnahme der aktuell beschäftigten H-1B-Arbeitnehmer vorzulegen. Ausnahmen sind nur mit schriftlicher Genehmigung der TWC möglich.
Abbott begründete den Schritt als Maßnahme zum Schutz von Arbeitsplätzen und griff damit die Rhetorik aus der Trump-Ära auf, wonach das Spezialberufsvisum „die Chancen für Texaner untergräbt“. Universitäten wie das UT Southwestern Medical Center, Texas A&M und die University of Texas at Austin – die jeweils Hunderte ausländische Forscher, Ärzte und IT-Spezialisten beschäftigen – warnen, dass der Stopp klinische Studien, staatlich geförderte Forschung und die derzeit laufende Frühjahrsrekrutierung von Professoren erheblich beeinträchtigen wird. Die Personalabteilungen der Universitäten haben bereits Einstellungsangebote ausgesetzt, die von H-1B-Anträgen im April 2026 abhängig waren.
Wirtschaftsverbände weisen darauf hin, dass die Anordnung nur für staatlich finanzierte Arbeitgeber gilt, nicht für private Unternehmen, befürchten jedoch, dass sich die Fachkräftelücken im Gesundheitswesen und Ingenieurwesen dadurch vergrößern könnten. Da die Direktive mindestens bis zum 31. Mai 2027 gilt, müssen betroffene Arbeitnehmer auf alternative Visa wie O-1 oder J-1 ausweichen oder in den privaten Sektor wechseln – ein ironisches Ergebnis, das Kritiker als Nachteil für öffentliche Einrichtungen sehen, während die Gesamtnachfrage nach H-1B-Visa unverändert bleibt.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich klare Handlungsempfehlungen: Identifizieren Sie alle staatlich finanzierten Mitarbeiter oder Kandidaten in Texas, die für dieses Frühjahr einen H-1B-Antrag geplant hatten; prüfen Sie antragsfreie Optionen bei gemeinnützigen Forschungseinrichtungen; und informieren Sie die Führungsebene über mögliche Umzüge in Einrichtungen außerhalb des Bundesstaates. Internationale Studierende, die in diesem Jahr ihr OPT abschließen, sollten frühzeitig beraten werden, um gegebenenfalls auf eine private Unternehmenssponsorship umzusteigen.
Der Vorfall zeigt zudem, dass auf Landesebene plötzlich Visabeschränkungen eingeführt werden können, auch ohne Änderungen auf Bundesebene – was die Bedeutung einer Echtzeit-Überwachung gesetzlicher Entwicklungen in Mobilitätsprogrammen unterstreicht.
Abbott begründete den Schritt als Maßnahme zum Schutz von Arbeitsplätzen und griff damit die Rhetorik aus der Trump-Ära auf, wonach das Spezialberufsvisum „die Chancen für Texaner untergräbt“. Universitäten wie das UT Southwestern Medical Center, Texas A&M und die University of Texas at Austin – die jeweils Hunderte ausländische Forscher, Ärzte und IT-Spezialisten beschäftigen – warnen, dass der Stopp klinische Studien, staatlich geförderte Forschung und die derzeit laufende Frühjahrsrekrutierung von Professoren erheblich beeinträchtigen wird. Die Personalabteilungen der Universitäten haben bereits Einstellungsangebote ausgesetzt, die von H-1B-Anträgen im April 2026 abhängig waren.
Wirtschaftsverbände weisen darauf hin, dass die Anordnung nur für staatlich finanzierte Arbeitgeber gilt, nicht für private Unternehmen, befürchten jedoch, dass sich die Fachkräftelücken im Gesundheitswesen und Ingenieurwesen dadurch vergrößern könnten. Da die Direktive mindestens bis zum 31. Mai 2027 gilt, müssen betroffene Arbeitnehmer auf alternative Visa wie O-1 oder J-1 ausweichen oder in den privaten Sektor wechseln – ein ironisches Ergebnis, das Kritiker als Nachteil für öffentliche Einrichtungen sehen, während die Gesamtnachfrage nach H-1B-Visa unverändert bleibt.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich klare Handlungsempfehlungen: Identifizieren Sie alle staatlich finanzierten Mitarbeiter oder Kandidaten in Texas, die für dieses Frühjahr einen H-1B-Antrag geplant hatten; prüfen Sie antragsfreie Optionen bei gemeinnützigen Forschungseinrichtungen; und informieren Sie die Führungsebene über mögliche Umzüge in Einrichtungen außerhalb des Bundesstaates. Internationale Studierende, die in diesem Jahr ihr OPT abschließen, sollten frühzeitig beraten werden, um gegebenenfalls auf eine private Unternehmenssponsorship umzusteigen.
Der Vorfall zeigt zudem, dass auf Landesebene plötzlich Visabeschränkungen eingeführt werden können, auch ohne Änderungen auf Bundesebene – was die Bedeutung einer Echtzeit-Überwachung gesetzlicher Entwicklungen in Mobilitätsprogrammen unterstreicht.
Quelle: Associated Press