
Die Einwanderungsfirma Fragomen hat Arbeitgeber darauf hingewiesen, dass das polnische Innenministerium einen Gesetzentwurf finalisiert, der das derzeitige „Sondergesetz“ für Ukrainer, das am 4. März 2026 ausläuft, ersetzen soll. Bei einer Informationsveranstaltung am 28. Januar wurden die wichtigsten Eckpunkte vorgestellt: Ukrainische Staatsangehörige, die nach dem Einmarsch Russlands eingereist sind, benötigen künftig eine reguläre Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis – die sogenannte „CUKR“-Karte –, die drei Jahre gültig und verlängerbar ist.
Dem Entwurf zufolge entfällt das bisherige einfache Online-Meldeverfahren. Arbeitgeber müssen stattdessen Anträge über das MOS-Portal stellen, gegebenenfalls Arbeitsmarktprüfungen durchführen und biometrische Termine organisieren. Die staatlichen Gebühren sollen den regulären Tarifen für temporäre Aufenthalte entsprechen (400 bis 800 PLN) und damit die heutigen Kosten vervierfachen. Angehörige benötigen eigene Genehmigungen, wobei für schulpflichtige Kinder Gebührenbefreiungen gelten.
Die Mobilitätsteams in Unternehmen stehen unter Zeitdruck. Obwohl das Gesetz noch nicht im Parlament behandelt wurde, deuteten Behörden an, dass die Antragsfenster bereits im September 2026 öffnen könnten, mit einer sechsmonatigen Übergangsfrist für bestehende Meldungen. Personalabteilungen sollten daher beginnen, betroffene Mitarbeitende zu erfassen, Vertragsübersetzungen einzuholen und Budgets für rechtliche Unterstützung einzuplanen.
Die Umstellung steht zudem im Zusammenhang mit am selben Tag verabschiedeten Sozialleistungsreformen: Nur Inhaber von Aufenthaltstiteln, die ZUS-Beiträge zahlen, haben Anspruch auf die 800+-Zulage. Eine fehlende Statusregularisierung könnte Familien somit Einkommensverluste und Störungen bei Einsätzen bescheren.
Fragomen empfiehlt, biometrische Termine in unterbesetzten Woiwodschaftsämtern außerhalb Warschaus zu reservieren, um die Wartezeiten in der Hauptstadt zu umgehen, die für Standardfälle bereits über sechs Monate betragen. Zudem rät die Firma Unternehmen, Mobilitätsklauseln in Arbeitsverträgen zu verhandeln, um mögliche Entsendungen in andere EU-Staaten nach Ablauf des vorübergehenden Schutzes abzudecken.
Dem Entwurf zufolge entfällt das bisherige einfache Online-Meldeverfahren. Arbeitgeber müssen stattdessen Anträge über das MOS-Portal stellen, gegebenenfalls Arbeitsmarktprüfungen durchführen und biometrische Termine organisieren. Die staatlichen Gebühren sollen den regulären Tarifen für temporäre Aufenthalte entsprechen (400 bis 800 PLN) und damit die heutigen Kosten vervierfachen. Angehörige benötigen eigene Genehmigungen, wobei für schulpflichtige Kinder Gebührenbefreiungen gelten.
Die Mobilitätsteams in Unternehmen stehen unter Zeitdruck. Obwohl das Gesetz noch nicht im Parlament behandelt wurde, deuteten Behörden an, dass die Antragsfenster bereits im September 2026 öffnen könnten, mit einer sechsmonatigen Übergangsfrist für bestehende Meldungen. Personalabteilungen sollten daher beginnen, betroffene Mitarbeitende zu erfassen, Vertragsübersetzungen einzuholen und Budgets für rechtliche Unterstützung einzuplanen.
Die Umstellung steht zudem im Zusammenhang mit am selben Tag verabschiedeten Sozialleistungsreformen: Nur Inhaber von Aufenthaltstiteln, die ZUS-Beiträge zahlen, haben Anspruch auf die 800+-Zulage. Eine fehlende Statusregularisierung könnte Familien somit Einkommensverluste und Störungen bei Einsätzen bescheren.
Fragomen empfiehlt, biometrische Termine in unterbesetzten Woiwodschaftsämtern außerhalb Warschaus zu reservieren, um die Wartezeiten in der Hauptstadt zu umgehen, die für Standardfälle bereits über sechs Monate betragen. Zudem rät die Firma Unternehmen, Mobilitätsklauseln in Arbeitsverträgen zu verhandeln, um mögliche Entsendungen in andere EU-Staaten nach Ablauf des vorübergehenden Schutzes abzudecken.
Quelle: Fragomen
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