
Am 1. Februar bildeten sich erneut Lkw-Schlangen von acht bis zehn Kilometern Länge an den Grenzübergängen Yahodyn, Rava-Ruska, Krakivets und Shehyni, nachdem polnische Fahrer ihren Protest gegen die EU-Genehmigungsregeln fortsetzten. Laut Angaben der polnischen Grenzpolizei, bestätigt durch den ukrainischen Staatlichen Grenzschutzdienst, warteten allein auf polnischer Seite am Montagmorgen rund 2.700 Fahrzeuge.
Die Blockade, die bereits im November 2025 begann, zielt darauf ab, die bilateralen Genehmigungsquoten wiederherzustellen, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ausgesetzt wurden. Polnische Transportunternehmer beklagen, dass ukrainische Betreiber bei Fahrten nach Westen die heimischen Anbieter unterbieten, während steigende Kraftstoff- und Mautkosten die Margen drücken. Trotz dreier Verhandlungsrunden zwischen Warschau und Kiew wurde kein Kompromiss erzielt, und der Protest hat sich auf polnische Bauernverbände ausgeweitet, die sich über Agrarimporte ärgern.
Für Logistikmanager ist die Pattsituation mehr als nur politisches Schauspiel: Die durchschnittlichen Transitzeiten für ostwärts fahrende Lkw mit Auto- und Elektronikteilen aus polnischen Sonderwirtschaftszonen haben sich von zwei Tagen auf über eine Woche verlängert. Die Kapazitäten für den kombinierten Schienentransport über das Terminal Medyka sind vollständig ausgelastet, und die Luftfrachtpreise ab Rzeszów und Katowice sind innerhalb von zwei Wochen um 18 % gestiegen, da Exporteure nach Alternativen suchen.
Auch Personalabteilungen, die Mitarbeiter zwischen Polen und Westukraine verlegen, spüren die Auswirkungen. Busunternehmen melden Umwege von bis zu 200 km über slowakische Grenzübergänge, während Inhaber von Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) Gefahr laufen, die Schengen-Regel von 90 Tagen innerhalb 180 Tagen zu überschreiten, wenn sie in Warteschlangen feststecken. Rechtsexperten empfehlen, Verzögerungsbescheinigungen der Grenzpolizei zu dokumentieren, um mögliche Überziehungsstrafen zu vermeiden.
Die polnische Regierung hat einen Entschädigungsfonds für heimische Transportunternehmen ins Gespräch gebracht und eine Wiedereinführung begrenzter Genehmigungskontrollen angedeutet. Ukrainische Verhandlungsführer warnen jedoch, dass eine Rücknahme der liberalisierten Transportregelungen gegen das Assoziierungsabkommen mit der EU verstoßen könnte. Sollten die Gespräche diese Woche nicht vorankommen, kündigen die Organisatoren an, die Blockade werde „rund um die Uhr“ bis Mitte Februar andauern.
Die Blockade, die bereits im November 2025 begann, zielt darauf ab, die bilateralen Genehmigungsquoten wiederherzustellen, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ausgesetzt wurden. Polnische Transportunternehmer beklagen, dass ukrainische Betreiber bei Fahrten nach Westen die heimischen Anbieter unterbieten, während steigende Kraftstoff- und Mautkosten die Margen drücken. Trotz dreier Verhandlungsrunden zwischen Warschau und Kiew wurde kein Kompromiss erzielt, und der Protest hat sich auf polnische Bauernverbände ausgeweitet, die sich über Agrarimporte ärgern.
Für Logistikmanager ist die Pattsituation mehr als nur politisches Schauspiel: Die durchschnittlichen Transitzeiten für ostwärts fahrende Lkw mit Auto- und Elektronikteilen aus polnischen Sonderwirtschaftszonen haben sich von zwei Tagen auf über eine Woche verlängert. Die Kapazitäten für den kombinierten Schienentransport über das Terminal Medyka sind vollständig ausgelastet, und die Luftfrachtpreise ab Rzeszów und Katowice sind innerhalb von zwei Wochen um 18 % gestiegen, da Exporteure nach Alternativen suchen.
Auch Personalabteilungen, die Mitarbeiter zwischen Polen und Westukraine verlegen, spüren die Auswirkungen. Busunternehmen melden Umwege von bis zu 200 km über slowakische Grenzübergänge, während Inhaber von Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) Gefahr laufen, die Schengen-Regel von 90 Tagen innerhalb 180 Tagen zu überschreiten, wenn sie in Warteschlangen feststecken. Rechtsexperten empfehlen, Verzögerungsbescheinigungen der Grenzpolizei zu dokumentieren, um mögliche Überziehungsstrafen zu vermeiden.
Die polnische Regierung hat einen Entschädigungsfonds für heimische Transportunternehmen ins Gespräch gebracht und eine Wiedereinführung begrenzter Genehmigungskontrollen angedeutet. Ukrainische Verhandlungsführer warnen jedoch, dass eine Rücknahme der liberalisierten Transportregelungen gegen das Assoziierungsabkommen mit der EU verstoßen könnte. Sollten die Gespräche diese Woche nicht vorankommen, kündigen die Organisatoren an, die Blockade werde „rund um die Uhr“ bis Mitte Februar andauern.
Quelle: Ukrinform
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