
Ein plötzlicher IT-Ausfall in der Nicht-Schengen-Grenzzone des Flughafens Brüssel am Freitagabend, dem 6. Februar, zwang die Bundespolizei dazu, alle automatischen Passkontrollschleusen zu schließen und auf 100 % manuelle Kontrollen umzustellen. Der Ausfall setzte sich am Samstag, dem 7. Februar, fort, wie der Flughafen bestätigte, was zu langen Warteschlangen führte, die sich hunderte Meter durch Pier B zogen.
Da der Defekt die elektronischen Kontrollspuren für EU- und EWR-Reisende betrifft, müssen nun alle Passagiere – EU-Bürger wie Nicht-EU-Bürger – an einem besetzten Kontrollschalter anstehen. Der Flughafen Brüssel rief Passagiere auf Langstreckenflügen in das Vereinigte Königreich, nach Nordamerika, in den Golf und nach Afrika dazu auf, „mindestens drei Stunden vor Abflug“ anzureisen, während ankommende Fluggäste zu Stoßzeiten am Morgen mit Wartezeiten von bis zu 50 Minuten rechnen müssen. Fluggesellschaften versenden inzwischen SMS- und App-Benachrichtigungen, die Reisende auffordern, nach der Sicherheitskontrolle sofort zur Grenzkontrolle zu gehen und nicht in den Duty-Free-Bereichen zu verweilen.
Techniker der Bundespolizei und der IT-Dienstleister des Flughafens arbeiteten den Großteil des Samstags an der Fehlerdiagnose, der erstmals am Vorabend um 18:30 Uhr auftrat. Obwohl keine Hinweise auf einen Cyberangriff vorliegen, wird ein Hardware-Defekt im biometrischen Scannernetzwerk, das die nationale Grenzdatenbank Belgiens speist, nicht ausgeschlossen. Ein Bereitschaftsteam zusätzlicher Passkontrolleure wurde eingesetzt, doch Personalmangel verhindert die Öffnung weiterer Kontrollschalter, ohne Personal von den Schengen-Innenkontrollen abzuziehen.
Für Firmen, die Mobilität und Reisemanagement organisieren, kommt der Ausfall zur Unzeit. Der Fehler tritt nur neun Wochen vor der verpflichtenden Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES auf), das von Nicht-EU-Besuchern Fingerabdrücke und einen Live-Gesichtsscan verlangt. Fluggesellschaften befürchten, dass eine unzuverlässige e-Gate-Infrastruktur den Rollout des EES lähmen und die morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten an Europas Drehkreuzen massiv beeinträchtigen könnte. In Brüssel wickelt Pier B etwa 11 % des täglichen Passagieraufkommens ab, trägt aber 64 % der Passkontrollarbeit – eine Redundanz bei den automatischen Gates ist daher entscheidend.
Bis das System wieder online ist, sollten Reiseverantwortliche ihre Mitarbeiter und VIPs anweisen, großzügige Zeitpuffer einzuplanen, bevorzugte Fast-Track-Optionen zu nutzen, wo verfügbar, und die Social-Media-Kanäle des Flughafens Brüssel für aktuelle Informationen im Blick zu behalten. Arbeitgeber, die nächste Woche Gruppenreisen oder Assessment-Center-Besuche planen, könnten in Erwägung ziehen, über Amsterdam, Paris oder Frankfurt umzubuchen, falls die Anschlusszeiten knapp sind.
Da der Defekt die elektronischen Kontrollspuren für EU- und EWR-Reisende betrifft, müssen nun alle Passagiere – EU-Bürger wie Nicht-EU-Bürger – an einem besetzten Kontrollschalter anstehen. Der Flughafen Brüssel rief Passagiere auf Langstreckenflügen in das Vereinigte Königreich, nach Nordamerika, in den Golf und nach Afrika dazu auf, „mindestens drei Stunden vor Abflug“ anzureisen, während ankommende Fluggäste zu Stoßzeiten am Morgen mit Wartezeiten von bis zu 50 Minuten rechnen müssen. Fluggesellschaften versenden inzwischen SMS- und App-Benachrichtigungen, die Reisende auffordern, nach der Sicherheitskontrolle sofort zur Grenzkontrolle zu gehen und nicht in den Duty-Free-Bereichen zu verweilen.
Techniker der Bundespolizei und der IT-Dienstleister des Flughafens arbeiteten den Großteil des Samstags an der Fehlerdiagnose, der erstmals am Vorabend um 18:30 Uhr auftrat. Obwohl keine Hinweise auf einen Cyberangriff vorliegen, wird ein Hardware-Defekt im biometrischen Scannernetzwerk, das die nationale Grenzdatenbank Belgiens speist, nicht ausgeschlossen. Ein Bereitschaftsteam zusätzlicher Passkontrolleure wurde eingesetzt, doch Personalmangel verhindert die Öffnung weiterer Kontrollschalter, ohne Personal von den Schengen-Innenkontrollen abzuziehen.
Für Firmen, die Mobilität und Reisemanagement organisieren, kommt der Ausfall zur Unzeit. Der Fehler tritt nur neun Wochen vor der verpflichtenden Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES auf), das von Nicht-EU-Besuchern Fingerabdrücke und einen Live-Gesichtsscan verlangt. Fluggesellschaften befürchten, dass eine unzuverlässige e-Gate-Infrastruktur den Rollout des EES lähmen und die morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten an Europas Drehkreuzen massiv beeinträchtigen könnte. In Brüssel wickelt Pier B etwa 11 % des täglichen Passagieraufkommens ab, trägt aber 64 % der Passkontrollarbeit – eine Redundanz bei den automatischen Gates ist daher entscheidend.
Bis das System wieder online ist, sollten Reiseverantwortliche ihre Mitarbeiter und VIPs anweisen, großzügige Zeitpuffer einzuplanen, bevorzugte Fast-Track-Optionen zu nutzen, wo verfügbar, und die Social-Media-Kanäle des Flughafens Brüssel für aktuelle Informationen im Blick zu behalten. Arbeitgeber, die nächste Woche Gruppenreisen oder Assessment-Center-Besuche planen, könnten in Erwägung ziehen, über Amsterdam, Paris oder Frankfurt umzubuchen, falls die Anschlusszeiten knapp sind.
Quelle: The Brussels Times / RTL Info
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