
In einem gemeinsamen Schreiben vom 11. Februar warnen der Airports Council International Europe (ACI EUROPE), Airlines for Europe (A4E) und die International Air Transport Association (IATA) die Europäische Kommission davor, dass die schrittweise Einführung des Schengen-Einreise-/Ausreisesystems (EES) bereits zu Grenzkontrollschlangen von bis zu zwei Stunden führt – und bis Juli auf bis zu vier Stunden ansteigen könnte.
Spanische Flughäfen wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat sind besonders betroffen, da sie nach Paris das zweitgrößte Volumen an Ankünften aus Drittstaaten in der EU abwickeln. Der Hotelverband CEHAT berichtet, dass die Verzögerungen Spaniens Ruf schädigen, gerade jetzt, wo das Land für 2026 mit einem Rekord von 90 Millionen Besuchern rechnet. Fluggesellschaften melden verpasste Anschlussflüge und Überschreitungen der Dienstzeiten von Crews, während Geschäftsreisemanager beklagen, dass VIP-Schnellspuren bei Ausfällen der biometrischen Terminals oft ausgesetzt werden.
Die Branchenverbände sehen drei Hauptursachen: chronischen Personalmangel an den Kontrollstellen der Policía Nacional, technische Störungen, die die e-Gates außer Betrieb setzen, und eine geringe Nutzung der Frontex-Voranmeldungs-App. Sie fordern Brüssel auf, den Mitgliedstaaten zu erlauben, die vollständigen EES-Kontrollen während der Hauptsaison vorübergehend auszusetzen und die Übergangsfrist über den 10. April 2026 hinaus zu verlängern, wenn das manuelle Abstempeln der Pässe eingestellt werden soll.
Sollte die Kommission dies ablehnen, befürchten die Flughäfen, dass sie Einzelhandelsflächen für Warteschlangen umwidmen, Hunderte von Zeitarbeitskräften einstellen und Nachtflugslots streichen müssen, um Arbeitszeitgrenzen für Grenzbeamte einzuhalten. Für Unternehmen bedeuten längere Wartezeiten höhere Bodenabfertigungsgebühren und engere Zeitpuffer bei der Planung. Wird die EES-Abwicklung nicht in die Reiseplanung einbezogen, könnten Geschäftsreisende gegen die 90/180-Schengenregel verstoßen, da automatisierte Systeme Überziehungen nun minutengenau erfassen.
Mobilitätsteams sollten daher Reisende über die biometrische Erfassung informieren, zur frühzeitigen Nutzung der bevorstehenden EU-Voranmeldungs-App ermutigen und bei Transfers über spanische Drehkreuze im Frühjahr mindestens 90 Minuten Puffer einplanen.
Spanische Flughäfen wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat sind besonders betroffen, da sie nach Paris das zweitgrößte Volumen an Ankünften aus Drittstaaten in der EU abwickeln. Der Hotelverband CEHAT berichtet, dass die Verzögerungen Spaniens Ruf schädigen, gerade jetzt, wo das Land für 2026 mit einem Rekord von 90 Millionen Besuchern rechnet. Fluggesellschaften melden verpasste Anschlussflüge und Überschreitungen der Dienstzeiten von Crews, während Geschäftsreisemanager beklagen, dass VIP-Schnellspuren bei Ausfällen der biometrischen Terminals oft ausgesetzt werden.
Die Branchenverbände sehen drei Hauptursachen: chronischen Personalmangel an den Kontrollstellen der Policía Nacional, technische Störungen, die die e-Gates außer Betrieb setzen, und eine geringe Nutzung der Frontex-Voranmeldungs-App. Sie fordern Brüssel auf, den Mitgliedstaaten zu erlauben, die vollständigen EES-Kontrollen während der Hauptsaison vorübergehend auszusetzen und die Übergangsfrist über den 10. April 2026 hinaus zu verlängern, wenn das manuelle Abstempeln der Pässe eingestellt werden soll.
Sollte die Kommission dies ablehnen, befürchten die Flughäfen, dass sie Einzelhandelsflächen für Warteschlangen umwidmen, Hunderte von Zeitarbeitskräften einstellen und Nachtflugslots streichen müssen, um Arbeitszeitgrenzen für Grenzbeamte einzuhalten. Für Unternehmen bedeuten längere Wartezeiten höhere Bodenabfertigungsgebühren und engere Zeitpuffer bei der Planung. Wird die EES-Abwicklung nicht in die Reiseplanung einbezogen, könnten Geschäftsreisende gegen die 90/180-Schengenregel verstoßen, da automatisierte Systeme Überziehungen nun minutengenau erfassen.
Mobilitätsteams sollten daher Reisende über die biometrische Erfassung informieren, zur frühzeitigen Nutzung der bevorstehenden EU-Voranmeldungs-App ermutigen und bei Transfers über spanische Drehkreuze im Frühjahr mindestens 90 Minuten Puffer einplanen.
Quelle: IATA Press Release
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