
Am 1. März 2026 berichtete das in der Ukraine ansässige Portal NV – und polnische sowie ukrainische Medien griffen die Meldung schnell auf –, dass die polnische Regierung die seit langem angekündigte Kürzung der Geld- und Sachleistungen für Ukrainer unter der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz in Polen genehmigt hat. Die neue Regelung, die am 5. März 2026 in Kraft tritt, sieht vor, dass Existenzsicherungsleistungen, kostenlose Nahverkehrstickets und die meisten Wohnbeihilfen für die rund 1 Million ukrainischer Staatsbürger, die noch in Polen leben, schrittweise abgeschafft werden. Der Zugang zu Bildung für Kinder und die Notfallversorgung bleiben erhalten, doch Erwachsene müssen künftig 40 % der Behandlungskosten selbst tragen, sofern sie nicht in Polen beschäftigt sind und in die Sozialversicherung einzahlen.
Die Reform ist das Ergebnis einer einjährigen Debatte in Warschau über die finanzielle Tragfähigkeit des „Sondergesetzes“ von 2022, das ukrainischen Staatsangehörigen nahezu Gleichstellung mit polnischen Bürgern gewährte. Regierungssprecher betonen, dass das kriegsbedingte System nie als dauerhaft gedacht war und viele Geflüchtete inzwischen Arbeit gefunden oder alternative EU-Ziele erreicht haben. Kritiker, darunter große NGOs und die ukrainische Botschaft, warnen, dass die Kürzungen einkommensschwache Familien in die Schattenwirtschaft drängen und die Integration auf dem Arbeitsmarkt gefährden könnten.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Änderung, dass ukrainische Mitarbeitende mit lokalen polnischen Verträgen mit höheren Eigenkosten, insbesondere für Wohnen und Gesundheitsversorgung, rechnen müssen. Arbeitgeber sollten prüfen, ob ihre Mitarbeitenden gültige PESEL-UKR-Nummern besitzen, private Versicherungen überprüfen und die neuen Fristen kommunizieren: Neuankömmlinge nach dem 4. März müssen innerhalb von 30 Tagen eine PESEL-UKR beantragen, während bestehende Begünstigte bis zum 31. August 2026 ihre Ausweisdokumente aktualisieren müssen. Maßgeschneiderte Relocation-Strategien – etwa temporäre Wohnbeihilfen oder ergänzende Krankenversicherungen – könnten nötig sein, um Schlüsselkräfte zu halten.
Obwohl Warschau betont, dass der vorübergehende Schutz mindestens bis zum 4. März 2027 bestehen bleibt, deutet die Regierung an, dass künftige Verlängerungen von einer stärkeren Lastenverteilung auf EU-Ebene abhängen werden. Multinationale Unternehmen sollten daher sowohl Brüssel als auch Warschau genau beobachten, um auf mögliche weitere Anpassungen bei Arbeitserlaubnissen und Familiennachzug in den kommenden Monaten vorbereitet zu sein.
Die Reform ist das Ergebnis einer einjährigen Debatte in Warschau über die finanzielle Tragfähigkeit des „Sondergesetzes“ von 2022, das ukrainischen Staatsangehörigen nahezu Gleichstellung mit polnischen Bürgern gewährte. Regierungssprecher betonen, dass das kriegsbedingte System nie als dauerhaft gedacht war und viele Geflüchtete inzwischen Arbeit gefunden oder alternative EU-Ziele erreicht haben. Kritiker, darunter große NGOs und die ukrainische Botschaft, warnen, dass die Kürzungen einkommensschwache Familien in die Schattenwirtschaft drängen und die Integration auf dem Arbeitsmarkt gefährden könnten.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Änderung, dass ukrainische Mitarbeitende mit lokalen polnischen Verträgen mit höheren Eigenkosten, insbesondere für Wohnen und Gesundheitsversorgung, rechnen müssen. Arbeitgeber sollten prüfen, ob ihre Mitarbeitenden gültige PESEL-UKR-Nummern besitzen, private Versicherungen überprüfen und die neuen Fristen kommunizieren: Neuankömmlinge nach dem 4. März müssen innerhalb von 30 Tagen eine PESEL-UKR beantragen, während bestehende Begünstigte bis zum 31. August 2026 ihre Ausweisdokumente aktualisieren müssen. Maßgeschneiderte Relocation-Strategien – etwa temporäre Wohnbeihilfen oder ergänzende Krankenversicherungen – könnten nötig sein, um Schlüsselkräfte zu halten.
Obwohl Warschau betont, dass der vorübergehende Schutz mindestens bis zum 4. März 2027 bestehen bleibt, deutet die Regierung an, dass künftige Verlängerungen von einer stärkeren Lastenverteilung auf EU-Ebene abhängen werden. Multinationale Unternehmen sollten daher sowohl Brüssel als auch Warschau genau beobachten, um auf mögliche weitere Anpassungen bei Arbeitserlaubnissen und Familiennachzug in den kommenden Monaten vorbereitet zu sein.
Quelle: NV / News Minimalist