
Während der Stillstand des Heimatschutzministeriums (DHS) andauert, ist die Fehlzeitenquote bei der Transportation Security Administration (TSA) landesweit auf 13 Prozent gestiegen und liegt an einem Dutzend kleinerer „Kategorie-C“-Flughäfen sogar über 30 Prozent. Höhere Beamte bestätigten am Donnerstag, dass bei weiter steigenden Ausfällen die TSA an Flughäfen mit geringem Verkehrsaufkommen Kontrollstellen „in den Ruhezustand versetzen“ und verbleibende Mitarbeiter zu großen Drehkreuzen umleiten könnte. Die Aussicht auf Flughafenschließungen stellt die bislang größte Bedrohung für die nationale Vernetzung dar. Der Reiseökonom Henry Harteveldt erklärte gegenüber der Associated Press, dass die Aussetzung der Sicherheitskontrollen an nur fünf Regionalflughäfen eine „Kaskade von verpassten Anschlussflügen, Umlenkungen und Frachtumleitungen“ auslösen würde. Fluggesellschaften müssten Flugzeuge, Besatzungen und Passagiere umplanen – was wirtschaftliche Folgen für Hotels, Mietwagenfirmen und Konferenzveranstalter nach sich zieht. Manager für Geschäftsreisen spüren den Druck bereits. Daten von Concur zeigen, dass die durchschnittlichen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle in den USA am 26. März 42 Minuten betrugen – dreimal so lang wie im März 2025. Unternehmen mit Projektteams in Sekundärmärkten wie Des Moines oder Charleston riskieren teure Übernachtungen, falls kurzfristige Schließungen von Kontrollstellen Reisende festsetzen. Der Stillstand hat zudem die TSA-Einstellungsprozesse eingefroren, wodurch neue PreCheck-Zulassungen und Verlängerungsinterviews ausgesetzt sind. Ohne Gegenmaßnahmen laufen bis Juni 350.000 Mitgliedschaften aus – ein erheblicher Verlust für Geschäftsreisende gerade zur Hauptreisezeit im Sommer. Die politischen Handlungsspielräume werden enger. Der vom Senat verabschiedete DHS-Gesetzentwurf sieht sofortige Gehaltszahlungen vor und erlaubt der TSA, Mitarbeiter zurückzurufen, doch das Ausbleiben von Maßnahmen im Repräsentantenhaus hält die Notfallplanung weiterhin im Fokus. Mobilitätsteams sollten: 1. Reisende auffordern, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein – auch bei Inlandsflügen. 2. Möglichst Verbindungen über Kategorie-X-Drehkreuze (ATL, DFW, DEN, LAX) buchen, die die TSA vollständig besetzt halten will. 3. Expatriates und Entsandte über mögliche Reiseplanänderungen informieren und sicherstellen, dass die Reiseversicherung Verzögerungskosten abdeckt. Sollte es zu Schließungen kommen, könnte das Verkehrsministerium vorübergehend „sterile Shuttlebusse“ genehmigen, mit denen kontrollierte Passagiere sicher von einem geöffneten Flughafen zu Flugzeugen an einem geschlossenen Standort transportiert werden – eine teure und logistisch aufwändige Lösung, die zuletzt während des Stillstands 2019 zum Einsatz kam.
Quelle: Associated Press
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
Haus lehnt Finanzierungsgesetz des Senats für das Heimatschutzministerium ab – 42-tägiger Stillstand und Reisechaos dauern an
Über Nacht abgestimmte Senatsentscheidung würde den Großteil des Heimatschutzministeriums wieder öffnen – ICE und Grenzschutz bleiben jedoch außen vor