
Die Rete Ferroviaria Italiana (RFI) hat den Zugverkehr auf der Achse Rom–Florenz von Mitternacht am 11. April bis 15:00 Uhr am 12. April eingestellt, um die Installation des European Rail Traffic Management System (ERTMS) abzuschließen. Die Arbeiten betrafen sowohl die Hochgeschwindigkeitsstrecke (AV) zwischen Rovezzano und Settebagni als auch die parallele konventionelle Linie über Orte. Dadurch mussten Trenitalia und Italo Fernzüge über die Küstenstrecke Tirrenica umleiten und mehrere InterCity-Verbindungen ausfallen lassen.
Das ERTMS ermöglicht kürzere Zugfolgezeiten und schafft die Grundlage für zukünftigen fahrerlosen Betrieb auf der meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindung Italiens. RFI investierte 147 Millionen Euro, teilweise finanziert durch EU-Wiederaufbaufonds, um das Upgrade abzuschließen. Ab Montag sollen die Fahrgäste pünktlichere Verbindungen und schrittweise höhere Geschwindigkeiten nach Abschluss der Tests erleben.
Während der Sperrung verlängerten sich die Fahrzeiten zwischen Mailand und Rom auf fast fünf Stunden. Die Weinmesse Vinitaly in Verona meldete verspätete Ankünfte von Ausstellern, die auf die Strecke angewiesen sind. Güterverkehrsunternehmen mussten Nachtfrachtzüge umplanen, was die begrenzte Ausweichmöglichkeit im Netz bei Ausfall wichtiger Knotenpunkte verdeutlicht.
RFI empfiehlt Firmenreiseplanern, die Fahrpläne für den 13. April erneut zu prüfen, da noch Restverzögerungen möglich sind. Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter zwischen den Ministerien in Rom und dem Modeviertel in Florenz pendeln, sollten flexible Homeoffice-Regelungen in Betracht ziehen, insbesondere während geplanter größerer Bauarbeiten später in diesem Jahr auf den Korridoren Bologna-Padua und Mailand-Turin.
Das ERTMS ermöglicht kürzere Zugfolgezeiten und schafft die Grundlage für zukünftigen fahrerlosen Betrieb auf der meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindung Italiens. RFI investierte 147 Millionen Euro, teilweise finanziert durch EU-Wiederaufbaufonds, um das Upgrade abzuschließen. Ab Montag sollen die Fahrgäste pünktlichere Verbindungen und schrittweise höhere Geschwindigkeiten nach Abschluss der Tests erleben.
Während der Sperrung verlängerten sich die Fahrzeiten zwischen Mailand und Rom auf fast fünf Stunden. Die Weinmesse Vinitaly in Verona meldete verspätete Ankünfte von Ausstellern, die auf die Strecke angewiesen sind. Güterverkehrsunternehmen mussten Nachtfrachtzüge umplanen, was die begrenzte Ausweichmöglichkeit im Netz bei Ausfall wichtiger Knotenpunkte verdeutlicht.
RFI empfiehlt Firmenreiseplanern, die Fahrpläne für den 13. April erneut zu prüfen, da noch Restverzögerungen möglich sind. Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter zwischen den Ministerien in Rom und dem Modeviertel in Florenz pendeln, sollten flexible Homeoffice-Regelungen in Betracht ziehen, insbesondere während geplanter größerer Bauarbeiten später in diesem Jahr auf den Korridoren Bologna-Padua und Mailand-Turin.
Quelle: la Repubblica
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