
Passagiere der Austrian Airlines (AUA), die in den Golfstaaten oder im Nahen Osten fliegen möchten, müssen sich mindestens weitere sechs Monate auf Umwege einstellen. In einem späten Bulletin vom 24. April berichtete das Luftfahrtportal Aviation-News, dass die Lufthansa Group – Muttergesellschaft der AUA – die generelle Aussetzung der Flüge zu neun Städten im Nahen Osten aufgrund der erhöhten regionalen Instabilität verlängert hat.
Das bedeutet, dass die Verbindungen Wien–Dubai und Wien–Tel Aviv bis zum 31. Mai 2026 weiterhin ausgesetzt bleiben, während Flüge nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Erbil, Muscat, Riad und Teheran mindestens bis zum 24. Oktober 2026 pausieren. Für Mobility- und Travel-Manager nimmt diese Entscheidung jegliche Hoffnung, dass die Airline ihre wichtigen Routen für die Hauptsaison der Sommerentsendungen wieder aufnimmt.
Rund 12 Prozent des Geschäftsreiseverkehrs der AUA läuft normalerweise über Dubai, während Tel Aviv das volumenmäßig größte Nicht-Europa-Ziel der Airline ist. Multinationale Unternehmen, die Wien als Crew-Wechselpunkt für Energieprojekte in Saudi-Arabien und Irak nutzen, müssen daher weiterhin Umwege über Istanbul, Doha oder Athen in Kauf nehmen – was sowohl Kosten als auch organisatorischen Aufwand erhöht.
Die AUA versichert, betroffene Passagiere, wo möglich, auf Partner der Star Alliance umzubuchen, warnt jedoch, dass die Verfügbarkeit in den stark nachgefragten Golfmärkten bereits knapp ist. Auch Exporteure, die zeitkritische Komponenten über das Frachtterminal in Wien verschicken, müssen mit Folgeeffekten rechnen, da die AUA ihre Großraumflugzeuge verstärkt auf europäischen Hauptstrecken mit höherem Frachtpotenzial einsetzen wird.
Aus Compliance-Sicht erschweren die verlängerten Flugaussetzungen zudem die Berechnung von Schengen-Visa: Nicht-EU-Reisende, die gezwungen sind, über Wien Umwege zu fliegen, könnten ihre 90/180-Tage-Regel schneller überschreiten als geplant. Reisebüros empfehlen Unternehmen daher, ihre Visa-Dashboards wöchentlich zu aktualisieren und einen Tagespuffer für verpasste Anschlussflüge einzuplanen – insbesondere bei Routen, die die nun an allen Schengen-Außengrenzen aktiven biometrischen EES-Kioske berühren.
Blickt man voraus, will die AUA bis Ende Juni einen überarbeiteten Winterflugplan veröffentlichen. Sofern sich die Sicherheitslage nicht deutlich verbessert, rechnen Experten damit, dass die Airline ihre Präsenz im Nahen Osten bis weit ins Jahr 2027 hinein minimal hält und stattdessen ihre Frequenzen in Europa sowie die transatlantischen Joint-Venture-Verbindungen stärkt, wo die Nachfrage stabil und das operative Risiko geringer ist.
Das bedeutet, dass die Verbindungen Wien–Dubai und Wien–Tel Aviv bis zum 31. Mai 2026 weiterhin ausgesetzt bleiben, während Flüge nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Erbil, Muscat, Riad und Teheran mindestens bis zum 24. Oktober 2026 pausieren. Für Mobility- und Travel-Manager nimmt diese Entscheidung jegliche Hoffnung, dass die Airline ihre wichtigen Routen für die Hauptsaison der Sommerentsendungen wieder aufnimmt.
Rund 12 Prozent des Geschäftsreiseverkehrs der AUA läuft normalerweise über Dubai, während Tel Aviv das volumenmäßig größte Nicht-Europa-Ziel der Airline ist. Multinationale Unternehmen, die Wien als Crew-Wechselpunkt für Energieprojekte in Saudi-Arabien und Irak nutzen, müssen daher weiterhin Umwege über Istanbul, Doha oder Athen in Kauf nehmen – was sowohl Kosten als auch organisatorischen Aufwand erhöht.
Die AUA versichert, betroffene Passagiere, wo möglich, auf Partner der Star Alliance umzubuchen, warnt jedoch, dass die Verfügbarkeit in den stark nachgefragten Golfmärkten bereits knapp ist. Auch Exporteure, die zeitkritische Komponenten über das Frachtterminal in Wien verschicken, müssen mit Folgeeffekten rechnen, da die AUA ihre Großraumflugzeuge verstärkt auf europäischen Hauptstrecken mit höherem Frachtpotenzial einsetzen wird.
Aus Compliance-Sicht erschweren die verlängerten Flugaussetzungen zudem die Berechnung von Schengen-Visa: Nicht-EU-Reisende, die gezwungen sind, über Wien Umwege zu fliegen, könnten ihre 90/180-Tage-Regel schneller überschreiten als geplant. Reisebüros empfehlen Unternehmen daher, ihre Visa-Dashboards wöchentlich zu aktualisieren und einen Tagespuffer für verpasste Anschlussflüge einzuplanen – insbesondere bei Routen, die die nun an allen Schengen-Außengrenzen aktiven biometrischen EES-Kioske berühren.
Blickt man voraus, will die AUA bis Ende Juni einen überarbeiteten Winterflugplan veröffentlichen. Sofern sich die Sicherheitslage nicht deutlich verbessert, rechnen Experten damit, dass die Airline ihre Präsenz im Nahen Osten bis weit ins Jahr 2027 hinein minimal hält und stattdessen ihre Frequenzen in Europa sowie die transatlantischen Joint-Venture-Verbindungen stärkt, wo die Nachfrage stabil und das operative Risiko geringer ist.
Quelle: Aviation-News
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