
In einer Mitteilung vom 25. April 2026 um 19:00 Uhr hat die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC Betreiber, MROs und Luftfahrtfachleute dazu aufgerufen, Stellungnahmen zu zwei Entwurfsanweisungen abzugeben, die die Wartungsplanung grundlegend verändern könnten. Die erste, der vorgeschlagene IS 120-017A, beschreibt statistische Zuverlässigkeitsprogramme, die es Fluggesellschaften ermöglichen, Wartungsintervalle basierend auf realen Leistungsdaten zu verlängern oder zu verkürzen, anstatt sich an starre Stundenlimits zu halten. Die zweite, IS 91.409-002A, führt Leitlinien zur Trendüberwachung ein, um Leistungsverluste bei Kolbenmotorflugzeugen zu verhindern.
Wird die auf Zuverlässigkeit basierende Methodik übernommen, würde Brasilien damit den Praktiken der FAA und EASA entsprechen und inländischen Fluggesellschaften mehr Flexibilität bei der Optimierung von Großwartungsplänen sowie der Reduzierung von Flugzeugausfallzeiten bieten. Auch Betreiber der Geschäftsfliegerei könnten profitieren, indem sie ihre Handbücher nach Part-135-Äquivalenten an die bereits genutzten Datenanalysen für vorausschauende Wartung anpassen. Die Konsultationen sind noch bis zum 4. Dezember 2026 auf der ANAC-Website geöffnet. Branchenverbände wie ABAG haben ihre Mitglieder aufgefordert, Nachweise über Kosteneinsparungen und Sicherheitsverbesserungen durch ähnliche Programme im Ausland einzureichen.
Die endgültigen Texte werden im ersten Quartal 2027 erwartet und sollen nach Veröffentlichung innerhalb von sechs Monaten in die Wartungshandbücher der Betreiber integriert werden. Die Auswirkungen auf die Mobilität sind indirekt, aber bedeutend: Effizientere Wartungszyklen können ungeplante Ausfälle reduzieren und die Zuverlässigkeit von Flugplänen für Geschäftsreisende verbessern. Weniger nächtliche Ausfallzeiten ermöglichen es den Fluggesellschaften zudem, Frühflüge ab São Paulo und Rio anzubieten – Märkte mit der höchsten Geschäftsnachfrage.
Wird die auf Zuverlässigkeit basierende Methodik übernommen, würde Brasilien damit den Praktiken der FAA und EASA entsprechen und inländischen Fluggesellschaften mehr Flexibilität bei der Optimierung von Großwartungsplänen sowie der Reduzierung von Flugzeugausfallzeiten bieten. Auch Betreiber der Geschäftsfliegerei könnten profitieren, indem sie ihre Handbücher nach Part-135-Äquivalenten an die bereits genutzten Datenanalysen für vorausschauende Wartung anpassen. Die Konsultationen sind noch bis zum 4. Dezember 2026 auf der ANAC-Website geöffnet. Branchenverbände wie ABAG haben ihre Mitglieder aufgefordert, Nachweise über Kosteneinsparungen und Sicherheitsverbesserungen durch ähnliche Programme im Ausland einzureichen.
Die endgültigen Texte werden im ersten Quartal 2027 erwartet und sollen nach Veröffentlichung innerhalb von sechs Monaten in die Wartungshandbücher der Betreiber integriert werden. Die Auswirkungen auf die Mobilität sind indirekt, aber bedeutend: Effizientere Wartungszyklen können ungeplante Ausfälle reduzieren und die Zuverlässigkeit von Flugplänen für Geschäftsreisende verbessern. Weniger nächtliche Ausfallzeiten ermöglichen es den Fluggesellschaften zudem, Frühflüge ab São Paulo und Rio anzubieten – Märkte mit der höchsten Geschäftsnachfrage.
Quelle: ABAG Notícias