
Der Eurostar, Betreiber der Kanaltunnelzüge, gab am Samstagabend (2. Mai) eine dringende Reiseinformation heraus, nachdem eine Person nahe Brüssel-Midi/Zuid von einem Zug erfasst wurde. Der Unfall zwang die belgischen Bahnbetreiber, einen wichtigen Streckenabschnitt zu sperren, was zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen auf der Strecke London–Brüssel–Amsterdam zum Beginn des britischen Maifeiertagswochenendes führte.
Auf der Störungsseite von Eurostar, zuletzt aktualisiert um 18:26 BST, sind die vollständige Absage der Züge 9019 und 9043 am 2. Mai sowie der Wegfall der Halte in Amsterdam und Rotterdam für die Züge 9114 und 9157 vermerkt. Passagiere des Zuges 9167 am 3. Mai wurden ebenfalls informiert, dass ihr Zug nicht fahren wird. Die verbleibenden Züge müssen mit verlängerten Grenzkontrollen in London St Pancras und Amsterdam Centraal rechnen, während das Personal neu eingeteilt und die Fahrzeugpläne angepasst werden.
Geschäftsreisende, die am Montag an EU-Treffen teilnehmen, riskieren Anschlussverluste: Eurostar ermöglicht gebührenfreie Umbuchungen auf alle Verbindungen innerhalb von 60 Tagen, vorbehaltlich Verfügbarkeit, weist jedoch darauf hin, dass Standard- und Standard-Premier-Klassen stark ausgelastet sind. Reisende mit Anschlussverbindungen über Thalys-inländische Strecken sollten vor einer Neubuchung die gesonderten Mitteilungen der SNCB und NS prüfen.
Unternehmen mit dringender Fracht in unbegleiteten Gepäckwagen sollten beachten, dass die Zollabfertigung am Calais-Fréthun-Terminal bis Montagmittag auf eine Spur reduziert wurde. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit des Kanaltunnel-Schienennetzes, das derzeit mit Post-Brexit-Passkontrollen, Testläufen des Schengen-Ein- und Ausreisesystems sowie laufenden Bauarbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke High Speed 1 zu kämpfen hat.
Eurostar kündigte an, die Abläufe bei Personalwechseln zu überprüfen, um bei ungeplanten Umleitungen eine schnellere Wiederaufnahme des Betriebs zu gewährleisten. Bis dahin wird Mobilitätsmanagern empfohlen, kurzfristig verfügbare Flüge ab London City und Heathrow als Ausweichoption vorzuhalten oder die Möglichkeit zur Remote-Teilnahme an Montagmorgen-Meetings zu prüfen.
Die Entschädigungsregelungen bleiben unverändert: Bei Verspätungen ab 60 Minuten gibt es einen Gutschein über 25 %, ab 120 Minuten eine Rückerstattung von 50 % oder eine alternative Beförderung. Passagiere, die Kosten für Hotels oder Taxis geltend machen möchten, müssen detaillierte Belege aufbewahren und die Ansprüche innerhalb von 28 Tagen einreichen.
Auf der Störungsseite von Eurostar, zuletzt aktualisiert um 18:26 BST, sind die vollständige Absage der Züge 9019 und 9043 am 2. Mai sowie der Wegfall der Halte in Amsterdam und Rotterdam für die Züge 9114 und 9157 vermerkt. Passagiere des Zuges 9167 am 3. Mai wurden ebenfalls informiert, dass ihr Zug nicht fahren wird. Die verbleibenden Züge müssen mit verlängerten Grenzkontrollen in London St Pancras und Amsterdam Centraal rechnen, während das Personal neu eingeteilt und die Fahrzeugpläne angepasst werden.
Geschäftsreisende, die am Montag an EU-Treffen teilnehmen, riskieren Anschlussverluste: Eurostar ermöglicht gebührenfreie Umbuchungen auf alle Verbindungen innerhalb von 60 Tagen, vorbehaltlich Verfügbarkeit, weist jedoch darauf hin, dass Standard- und Standard-Premier-Klassen stark ausgelastet sind. Reisende mit Anschlussverbindungen über Thalys-inländische Strecken sollten vor einer Neubuchung die gesonderten Mitteilungen der SNCB und NS prüfen.
Unternehmen mit dringender Fracht in unbegleiteten Gepäckwagen sollten beachten, dass die Zollabfertigung am Calais-Fréthun-Terminal bis Montagmittag auf eine Spur reduziert wurde. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit des Kanaltunnel-Schienennetzes, das derzeit mit Post-Brexit-Passkontrollen, Testläufen des Schengen-Ein- und Ausreisesystems sowie laufenden Bauarbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke High Speed 1 zu kämpfen hat.
Eurostar kündigte an, die Abläufe bei Personalwechseln zu überprüfen, um bei ungeplanten Umleitungen eine schnellere Wiederaufnahme des Betriebs zu gewährleisten. Bis dahin wird Mobilitätsmanagern empfohlen, kurzfristig verfügbare Flüge ab London City und Heathrow als Ausweichoption vorzuhalten oder die Möglichkeit zur Remote-Teilnahme an Montagmorgen-Meetings zu prüfen.
Die Entschädigungsregelungen bleiben unverändert: Bei Verspätungen ab 60 Minuten gibt es einen Gutschein über 25 %, ab 120 Minuten eine Rückerstattung von 50 % oder eine alternative Beförderung. Passagiere, die Kosten für Hotels oder Taxis geltend machen möchten, müssen detaillierte Belege aufbewahren und die Ansprüche innerhalb von 28 Tagen einreichen.
Quelle: Eurostar Travel Updates
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