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Air India reduziert internationales Streckennetz von Mai bis Juli wegen steigender Treibstoffpreise und luftfahrtsbedingter Sperrungen durch Kriegsereignisse

Mai 3, 2026
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Air India reduziert internationales Streckennetz von Mai bis Juli wegen steigender Treibstoffpreise und luftfahrtsbedingter Sperrungen durch Kriegsereignisse
Air India hat den Mitarbeitern mitgeteilt, dass zwischen Mai und Juli 2026 dutzende internationale Flüge gestrichen werden, nachdem die stark gestiegenen Treibstoffkosten und die zunehmenden Luftraumbeschränkungen im Nahen Osten viele Strecken unrentabel gemacht haben. In einem Mitarbeiterschreiben warnte der scheidende CEO Campbell Wilson, dass die langen Umwege um Konfliktzonen die Flugzeiten auf transkontinentalen Strecken um bis zu 90 Minuten verlängert haben, was trotz Fahrpreiserhöhungen und Treibstoffzuschlägen die Gewinnmargen aufzehrt. Besonders betroffen sind Verbindungen nach Europa, Nordamerika, Australien und Singapur. Brancheninsider berichten, dass Nonstop-Flüge von Delhi und Mumbai nach Frankfurt, Chicago, Vancouver, Melbourne und Singapur um 15 bis 30 Prozent reduziert werden, während einige saisonale Strecken (Delhi–Wien und Mumbai–Osaka) komplett ausgesetzt werden. Auch die Frachtkapazitäten, die bereits durch Umleitungen in der Lieferkette knapp sind, werden weiter eingeschränkt, was zu Zuschlägen für zeitkritische Sendungen führt. Die Entscheidung von Air India folgt auf ein Schreiben des Verbandes der indischen Fluggesellschaften an das Luftfahrtministerium, in dem der Betrieb bei den aktuellen Preisen für Flugturbinenkraftstoff als „völlig unrentabel“ bezeichnet wird. Da der Treibstoff nun bis zu 60 Prozent der Betriebskosten ausmacht, erwartet die Fluggesellschaft für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Verlust von geschätzten 22.000 Crore Rupien und steht unter wachsendem Druck, vor der geplanten Modernisierung der Flotte Kosten zu sparen. Für Firmen, die Geschäftsreisen organisieren, bringt die Reduzierung des Flugplans drei unmittelbare Herausforderungen mit sich: weniger verfügbare Sitzplätze auf beliebten Langstreckenverbindungen, höhere Ticketpreise in der Hauptreisezeit im Sommer und komplizierte Umsteigeverbindungen für Mitarbeiter, die auf Interline-Abkommen angewiesen sind, um in zweitklassige indische Städte zu gelangen. Reiseverantwortliche bemühen sich, Blockbuchungen zu sichern, und empfehlen Reisenden, flexible Visa zu besitzen, die kurzfristige Änderungen über Drehkreuze wie Doha oder Kuala Lumpur ermöglichen. Analysten gehen davon aus, dass die Kürzungen die bilateralen Verhandlungen über Fünftfreiflugrechte beschleunigen und Wettbewerber – insbesondere Golf-Airlines und den neuen Anbieter Akasa International – dazu anregen könnten, die frei werdende Nachfrage zu übernehmen. Für die Zukunft sollten Mobilitätsplaner mit längeren Transitzeiten rechnen und global mobile Mitarbeiter dazu anhalten, die Reisehinweise im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt in Westasien aufmerksam zu verfolgen, der weiterhin die Flugrouten beeinflusst.
Quelle: Hindustan Times

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