
Der in Belfast ansässige Arbeitsmarktplatz Locate a Locum hat seine 30.000 Fachkräfte aus den Bereichen Pharmazie, Optometrie und Pflege darüber informiert, dass sie ab Januar 2027 vor der Annahme von Schichten einen „Share Code“ für das Recht auf Arbeit vom Home Office vorlegen müssen. In einem Blogbeitrag vom 26. Mai kündigte das Unternehmen an, dass seine mobile App bald eine automatisierte Identitätsprüfung integrieren wird, die auf einem biometrischen Pass-Selfie und der Echtzeit-Status-API des Home Office basiert.
Share Codes sind einmalige, neunstellige Codes, die auf GOV.UK generiert werden und es Arbeitgebern ermöglichen, den Einwanderungsstatus eines Arbeitnehmers online zu überprüfen. Während große Unternehmen das System bereits mit der Abschaffung der physischen Biometrischen Aufenthaltstitel im Jahr 2025 übernommen haben, verlassen sich viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Plattformen der Gig-Economy noch auf PDF-Uploads oder manuelle BRP-Prüfungen. Die Entscheidung von Locate a Locum setzt somit einen neuen Standard für die Einhaltung von Vorschriften im Bereich der On-Demand-Personaldienstleistungen.
Für international ausgebildete Gesundheitsfachkräfte ist die Änderung administrativ gering – die Code-Generierung dauert nur wenige Minuten – hat aber erhebliche operative Auswirkungen. Die Codes sind 90 Tage gültig, weshalb Beschäftigte mit Skilled Worker- oder Graduate-Visa ihre UKVI-Konten aktiv halten und vierteljährlich neue Codes erstellen müssen. Unterlassen sie dies, werden Schichtbuchungen blockiert, was bei von Agenturen gestellten Kräften zu kurzfristigen Personallücken in Apotheken und Impfzentren führen kann.
Dieser Schritt zeigt, wie die digitale Durchsetzung des Arbeitsrechts über traditionelle Arbeitgeber hinaus auf plattformbasierte Arbeitsmodelle ausgeweitet wird. Global Mobility- und HR-Teams, die in Großbritannien mit Leiharbeitern oder anderen Gig-Arbeitern zusammenarbeiten, sollten ihre Dienstleistungsverträge überprüfen, um zu klären, wer die Compliance-Verantwortung trägt und ob automatisierte Prüfungen den Anforderungen der DSGVO und der Datenminimierung entsprechen. Organisationen, die ähnliche Technologien einführen, müssen zudem Notfallpläne für Ausfälle des Home Office-Portals vorsehen – ein nicht seltenes Ereignis während Wartungsarbeiten.
Strategisch gesehen deutet die Ankündigung auf eine Zukunft hin, in der API-basierte Berechtigungsprüfungen direkt in Workforce-Management-Software integriert sind. Unternehmen, die frühzeitig modernisieren, können das Risiko von Prüfungen verringern und die Einarbeitung beschleunigen, müssen jedoch für transparente Datenschutzhinweise und eine sichere Speicherung der Verifizierungsprotokolle über die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist von zwei Jahren sorgen.
Share Codes sind einmalige, neunstellige Codes, die auf GOV.UK generiert werden und es Arbeitgebern ermöglichen, den Einwanderungsstatus eines Arbeitnehmers online zu überprüfen. Während große Unternehmen das System bereits mit der Abschaffung der physischen Biometrischen Aufenthaltstitel im Jahr 2025 übernommen haben, verlassen sich viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Plattformen der Gig-Economy noch auf PDF-Uploads oder manuelle BRP-Prüfungen. Die Entscheidung von Locate a Locum setzt somit einen neuen Standard für die Einhaltung von Vorschriften im Bereich der On-Demand-Personaldienstleistungen.
Für international ausgebildete Gesundheitsfachkräfte ist die Änderung administrativ gering – die Code-Generierung dauert nur wenige Minuten – hat aber erhebliche operative Auswirkungen. Die Codes sind 90 Tage gültig, weshalb Beschäftigte mit Skilled Worker- oder Graduate-Visa ihre UKVI-Konten aktiv halten und vierteljährlich neue Codes erstellen müssen. Unterlassen sie dies, werden Schichtbuchungen blockiert, was bei von Agenturen gestellten Kräften zu kurzfristigen Personallücken in Apotheken und Impfzentren führen kann.
Dieser Schritt zeigt, wie die digitale Durchsetzung des Arbeitsrechts über traditionelle Arbeitgeber hinaus auf plattformbasierte Arbeitsmodelle ausgeweitet wird. Global Mobility- und HR-Teams, die in Großbritannien mit Leiharbeitern oder anderen Gig-Arbeitern zusammenarbeiten, sollten ihre Dienstleistungsverträge überprüfen, um zu klären, wer die Compliance-Verantwortung trägt und ob automatisierte Prüfungen den Anforderungen der DSGVO und der Datenminimierung entsprechen. Organisationen, die ähnliche Technologien einführen, müssen zudem Notfallpläne für Ausfälle des Home Office-Portals vorsehen – ein nicht seltenes Ereignis während Wartungsarbeiten.
Strategisch gesehen deutet die Ankündigung auf eine Zukunft hin, in der API-basierte Berechtigungsprüfungen direkt in Workforce-Management-Software integriert sind. Unternehmen, die frühzeitig modernisieren, können das Risiko von Prüfungen verringern und die Einarbeitung beschleunigen, müssen jedoch für transparente Datenschutzhinweise und eine sichere Speicherung der Verifizierungsprotokolle über die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist von zwei Jahren sorgen.
Quelle: Locate a Locum blog
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