
Das britische Migration Advisory Committee (MAC) hat eine 30-seitige technische Notiz veröffentlicht, die erstmals detailliert erläutert, wie die allgemeinen und berufsbezogenen Gehaltsschwellen für den Skilled Worker-Status berechnet werden sollten. Obwohl das Dokument vom 19. Mai, das am 25. Mai an Praktiker herausgegeben wurde, die Einwanderungsregeln nicht direkt ändert, gilt es als Vorlage, der das Innenministerium voraussichtlich bei der nächsten Überarbeitung der Gehaltsgrenzen im Laufe dieses Jahres folgen wird.
Nach der vom MAC vorgeschlagenen Methodik würde die allgemeine Schwelle an das 25. Perzentil der Verdienste von RQF-Level-6+-Positionen im aktuellen Annual Survey of Hours and Earnings (ASHE) gekoppelt. Basierend auf den Gehaltsdaten von 2025 schätzt das Komitee, dass der Richtwert von derzeit 41.700 £ auf etwa 44.000 £ steigen würde. Arbeitgeber müssten weiterhin den höheren Wert aus der allgemeinen Schwelle oder dem „üblichen Satz“ für den jeweiligen SOC-Code erfüllen. Die Notiz stellt zudem zwei neue Formeln („Methode A“ und „Methode B“) vor, um verlässliche „üblichen Sätze“ zu ermitteln, wenn veröffentlichte Perzentildaten fehlen oder statistisch unzuverlässig sind.
Für multinationale Unternehmen, die Einsatzbudgets verwalten, ist das Dokument ein Warnsignal. Interne Kostenprognosen, die nur inflationsbedingte Anpassungen vorsahen, könnten ab April 2027 um mehrere tausend Pfund pro entsandtem Mitarbeiter abweichen. Besonders betroffen sind Branchen, die stark auf junge Talente oder Vergünstigungen für Mangelberufe angewiesen sind, da das MAC ausdrücklich betont, dass Rabatte als Prozentsatz der neuen, höheren Basis berechnet werden sollten – nicht als unveränderte Festbeträge.
Lohnbuchhaltungen müssen bald klären, ob Schatten- oder Gastverträge, die nach der nächsten Änderungserklärung ausgestellt werden, weiterhin die höheren Anforderungen erfüllen. HR- und Global-Mobility-Manager werden zudem auf den Zeitplan hingewiesen: Die Notiz empfiehlt, die Schwellenwerte jedes Frühjahr mit Veröffentlichung neuer ASHE-Daten zu aktualisieren. Dies deutet auf einen jährlichen Anpassungszyklus hin, der die bisher eher unregelmäßigen Erhöhungen ablöst.
Sponsoren, die Zertifikate für Beschäftigungsbeginn Mitte 2027 ausstellen wollen, sollten daher die Rollenfreigabe beschleunigen, um die aktuellen Gehaltsregeln zu sichern. Praktisch stärkt die MAC-Empfehlung die Forderung nach integrierten Prozessen zwischen Vergütung und Einwanderung. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass die SOC-Code-Zuordnung parallel zur Vergütungsbandbreite erfolgt, damit erforderliche Anpassungen durch die Einwanderungsregeln automatisch bei der Überprüfung der Gehaltsbänder ausgelöst werden. Andernfalls drohen Unterbezahlung, Lizenzherabstufungen und Kürzungsbescheide für gesponserte Mitarbeiter.
Nach der vom MAC vorgeschlagenen Methodik würde die allgemeine Schwelle an das 25. Perzentil der Verdienste von RQF-Level-6+-Positionen im aktuellen Annual Survey of Hours and Earnings (ASHE) gekoppelt. Basierend auf den Gehaltsdaten von 2025 schätzt das Komitee, dass der Richtwert von derzeit 41.700 £ auf etwa 44.000 £ steigen würde. Arbeitgeber müssten weiterhin den höheren Wert aus der allgemeinen Schwelle oder dem „üblichen Satz“ für den jeweiligen SOC-Code erfüllen. Die Notiz stellt zudem zwei neue Formeln („Methode A“ und „Methode B“) vor, um verlässliche „üblichen Sätze“ zu ermitteln, wenn veröffentlichte Perzentildaten fehlen oder statistisch unzuverlässig sind.
Für multinationale Unternehmen, die Einsatzbudgets verwalten, ist das Dokument ein Warnsignal. Interne Kostenprognosen, die nur inflationsbedingte Anpassungen vorsahen, könnten ab April 2027 um mehrere tausend Pfund pro entsandtem Mitarbeiter abweichen. Besonders betroffen sind Branchen, die stark auf junge Talente oder Vergünstigungen für Mangelberufe angewiesen sind, da das MAC ausdrücklich betont, dass Rabatte als Prozentsatz der neuen, höheren Basis berechnet werden sollten – nicht als unveränderte Festbeträge.
Lohnbuchhaltungen müssen bald klären, ob Schatten- oder Gastverträge, die nach der nächsten Änderungserklärung ausgestellt werden, weiterhin die höheren Anforderungen erfüllen. HR- und Global-Mobility-Manager werden zudem auf den Zeitplan hingewiesen: Die Notiz empfiehlt, die Schwellenwerte jedes Frühjahr mit Veröffentlichung neuer ASHE-Daten zu aktualisieren. Dies deutet auf einen jährlichen Anpassungszyklus hin, der die bisher eher unregelmäßigen Erhöhungen ablöst.
Sponsoren, die Zertifikate für Beschäftigungsbeginn Mitte 2027 ausstellen wollen, sollten daher die Rollenfreigabe beschleunigen, um die aktuellen Gehaltsregeln zu sichern. Praktisch stärkt die MAC-Empfehlung die Forderung nach integrierten Prozessen zwischen Vergütung und Einwanderung. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass die SOC-Code-Zuordnung parallel zur Vergütungsbandbreite erfolgt, damit erforderliche Anpassungen durch die Einwanderungsregeln automatisch bei der Überprüfung der Gehaltsbänder ausgelöst werden. Andernfalls drohen Unterbezahlung, Lizenzherabstufungen und Kürzungsbescheide für gesponserte Mitarbeiter.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Großbritannien.Mehr von Großbritannien
Alle anzeigen
Gesundheitsplattform der Gig-Economy macht Home Office „Share Code“-Überprüfungen ab Januar verpflichtend
Sponsor-Register verzeichnet innerhalb einer Woche 544 neue Unternehmen, während 246 Lizenzen widerrufen wurden – Gesundheitswesen dominiert die Veränderungen