
Nach vier Jahren als Pilotprojekt hat Australiens Community Refugee Integration and Settlement Program (CRISP) nun den dauerhaften Status erhalten. Am 12. Juni berichtete der Guardian, dass die Regierung unter Premierminister Albanese die langfristige Finanzierung des Programms gesichert hat. CRISP vermittelt von den UN empfohlene Flüchtlinge an Freiwilligengruppen, die in den ersten zwölf Monaten Unterkunft, Unterstützung bei der Arbeitssuche und soziale Betreuung organisieren. Forschungen der Universität Queensland, die das Pilotprojekt evaluierten, zeigen beeindruckende Ergebnisse: 92 Prozent der Neuankömmlinge hatten innerhalb von zehn Monaten eine langfristige Unterkunft, 97 Prozent begannen mit Englischkursen und 43 Prozent fanden eine bezahlte Arbeit – Zahlen, die traditionelle staatliche Integrationsprogramme deutlich übertreffen.
Die erneute Förderung bedeutet, dass das Programm unter der Leitung von Community Refugee Sponsorship Australia (CRSA) fortgeführt wird und weit über die während der Testphase angesiedelten 1.000 Flüchtlinge hinaus wachsen könnte. Für Arbeitgeber, die unter chronischem Fachkräftemangel leiden, bietet CRISP eine Pipeline von arbeitsbereiten Kandidaten mit bereits bestehenden Arbeitsrechten. Die im Guardian vorgestellten Cyber-Sicherheitsstudentinnen Luisana und Ana sind typische Beispiele: Beide sind nun in TAFE-Kursen eingeschrieben, die auf gefragte Qualifikationen ausgerichtet sind. Besonders profitieren regionale Unternehmen: Zwei Drittel der CRISP-Flüchtlinge, die außerhalb der Großstädte angesiedelt wurden, hatten innerhalb eines Jahres eine Beschäftigung.
Immigrationsberater weisen zudem darauf hin, dass die Entscheidung dem Programm eine Dimension der gesellschaftlichen Teilhabe verleiht, die auch Unternehmensmobilitätsprogramme bereichert. Firmen können nun Mitarbeitergruppen als unterstützende Freiwillige registrieren, was ihre ESG-Profile stärkt und die interkulturelle Kompetenz der Belegschaft fördert. Praktisch gesehen erhalten CRISP-Flüchtlinge permanente humanitäre Visa und zählen daher nicht zu den Arbeitgeber-Nominierungsquoten. Mobilitätsteams sollten mit CRSA zusammenarbeiten, um den Onboarding-Prozess zu verstehen und sicherzustellen, dass geförderte Mitarbeiter gegebenenfalls interne Umzugszuschüsse erhalten.
Die erneute Förderung bedeutet, dass das Programm unter der Leitung von Community Refugee Sponsorship Australia (CRSA) fortgeführt wird und weit über die während der Testphase angesiedelten 1.000 Flüchtlinge hinaus wachsen könnte. Für Arbeitgeber, die unter chronischem Fachkräftemangel leiden, bietet CRISP eine Pipeline von arbeitsbereiten Kandidaten mit bereits bestehenden Arbeitsrechten. Die im Guardian vorgestellten Cyber-Sicherheitsstudentinnen Luisana und Ana sind typische Beispiele: Beide sind nun in TAFE-Kursen eingeschrieben, die auf gefragte Qualifikationen ausgerichtet sind. Besonders profitieren regionale Unternehmen: Zwei Drittel der CRISP-Flüchtlinge, die außerhalb der Großstädte angesiedelt wurden, hatten innerhalb eines Jahres eine Beschäftigung.
Immigrationsberater weisen zudem darauf hin, dass die Entscheidung dem Programm eine Dimension der gesellschaftlichen Teilhabe verleiht, die auch Unternehmensmobilitätsprogramme bereichert. Firmen können nun Mitarbeitergruppen als unterstützende Freiwillige registrieren, was ihre ESG-Profile stärkt und die interkulturelle Kompetenz der Belegschaft fördert. Praktisch gesehen erhalten CRISP-Flüchtlinge permanente humanitäre Visa und zählen daher nicht zu den Arbeitgeber-Nominierungsquoten. Mobilitätsteams sollten mit CRSA zusammenarbeiten, um den Onboarding-Prozess zu verstehen und sicherzustellen, dass geförderte Mitarbeiter gegebenenfalls interne Umzugszuschüsse erhalten.
Quelle: The Guardian