
In einer Erklärung vom 16. Juni bestätigte der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS), dass er die Bearbeitung von Tausenden pausierten Einwanderungsanträgen wieder aufnehmen wird, nachdem ein Bezirksgericht in Rhode Island vier interne „Hold“-Richtlinien aufgehoben hatte, die seit Januar 2026 die Bearbeitung für Staatsangehörige aus 39 Ländern effektiv eingefroren hatten. Obwohl USCIS die Entscheidung „stark ablehnt“, wird die Behörde ihr nachkommen, während sie eine Berufung prüft.
Hintergrund: Die nun aufgehobenen Richtlinien – bekannt als Global Asylum Hold, Benefits Hold, Comprehensive Re-Review und Country-Specific Factors Memos – wurden unter der Exekutivverordnung 14189 als Sicherheitsmaßnahme eingeführt. Praktisch bedeuteten sie einen Stopp bei Anträgen auf Statusänderung, Arbeitserlaubnis, Einbürgerung und bestimmten Asylverfahren, was Arbeitgeber daran hinderte, ausländische Fachkräfte einzustellen, und Familien in rechtlicher Unsicherheit zurückließ. Interessenvertretungen hatten die Pausen als rechtswidrig und diskriminierend angefochten.
Wesentliche Punkte des Urteils: Richter John McConnell stellte fest, dass Einwanderungsgesetze USCIS verpflichten, Fälle innerhalb gesetzlicher Fristen zu entscheiden, und dass die Behörde Leistungen nicht ohne Zustimmung des Kongresses pauschal aussetzen darf. Die Entscheidung gilt landesweit, da das Gericht eine Aufhebung (Vacatur) und keine begrenzte einstweilige Verfügung erließ.
Was Antragsteller erwarten können: USCIS-Büros haben begonnen, interne Anweisungen zur Wiederaufnahme der Bearbeitung der betroffenen Fälle zu erlassen; erste elektronische Fallaktualisierungen wurden bereits über Nacht gemeldet. Die Rückstände bleiben erheblich, sodass realistische Bearbeitungszeiten von der Kapazität der jeweiligen Außenstellen abhängen. Anwälte raten ihren Mandanten, Adressänderungen mitzuteilen, die Fallportale zu überwachen und schnell auf Anfragen zu Beweismitteln zu reagieren, die im Zuge der weiteren Bearbeitung entstehen können.
Auswirkungen für Unternehmen: Arbeitgeber, deren Green-Card-Sponsorships von der Pause betroffen waren – insbesondere im MINT-Bereich tätige Fachkräfte aus Nigeria, Pakistan und Iran – sollten ihre Einstellungspläne überdenken und Zwischenlösungen wie cap-exempt H-1B-Visa oder parole-in-place in Betracht ziehen. Der Fall zeigt die Bedeutung von Rechtsstreitigkeiten als Kontrollinstrument gegen exekutive Einwanderungsmaßnahmen und könnte ähnliche Anfechtungen gegen andere Verarbeitungsverzögerungen anstoßen.
Hintergrund: Die nun aufgehobenen Richtlinien – bekannt als Global Asylum Hold, Benefits Hold, Comprehensive Re-Review und Country-Specific Factors Memos – wurden unter der Exekutivverordnung 14189 als Sicherheitsmaßnahme eingeführt. Praktisch bedeuteten sie einen Stopp bei Anträgen auf Statusänderung, Arbeitserlaubnis, Einbürgerung und bestimmten Asylverfahren, was Arbeitgeber daran hinderte, ausländische Fachkräfte einzustellen, und Familien in rechtlicher Unsicherheit zurückließ. Interessenvertretungen hatten die Pausen als rechtswidrig und diskriminierend angefochten.
Wesentliche Punkte des Urteils: Richter John McConnell stellte fest, dass Einwanderungsgesetze USCIS verpflichten, Fälle innerhalb gesetzlicher Fristen zu entscheiden, und dass die Behörde Leistungen nicht ohne Zustimmung des Kongresses pauschal aussetzen darf. Die Entscheidung gilt landesweit, da das Gericht eine Aufhebung (Vacatur) und keine begrenzte einstweilige Verfügung erließ.
Was Antragsteller erwarten können: USCIS-Büros haben begonnen, interne Anweisungen zur Wiederaufnahme der Bearbeitung der betroffenen Fälle zu erlassen; erste elektronische Fallaktualisierungen wurden bereits über Nacht gemeldet. Die Rückstände bleiben erheblich, sodass realistische Bearbeitungszeiten von der Kapazität der jeweiligen Außenstellen abhängen. Anwälte raten ihren Mandanten, Adressänderungen mitzuteilen, die Fallportale zu überwachen und schnell auf Anfragen zu Beweismitteln zu reagieren, die im Zuge der weiteren Bearbeitung entstehen können.
Auswirkungen für Unternehmen: Arbeitgeber, deren Green-Card-Sponsorships von der Pause betroffen waren – insbesondere im MINT-Bereich tätige Fachkräfte aus Nigeria, Pakistan und Iran – sollten ihre Einstellungspläne überdenken und Zwischenlösungen wie cap-exempt H-1B-Visa oder parole-in-place in Betracht ziehen. Der Fall zeigt die Bedeutung von Rechtsstreitigkeiten als Kontrollinstrument gegen exekutive Einwanderungsmaßnahmen und könnte ähnliche Anfechtungen gegen andere Verarbeitungsverzögerungen anstoßen.
Quelle: El Comercio (Peru)