
In einem White House Updates Bulletin vom 17. Juni hob die National Law Review zwei aufeinanderfolgende Richtlinienveröffentlichungen der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) hervor. Erstens veröffentlichte die USCIS ein Update des Policy Manuals, das klärt, wann Sachbearbeiter Anträge auf Formular I-485 wegen fehlender Anfangsnachweise ablehnen oder zurücksenden dürfen, anstatt Anfragen für weitere Nachweise zu stellen – ein Schritt, der laut Behörde die Bearbeitungszeiten verkürzen soll. Zweitens tritt am 10. Juli eine vorläufige endgültige Regelung in Kraft, die es erlaubt, Anträge auch nach deren Annahme abzulehnen, wenn sich später herausstellt, dass eine Unterschrift ungültig ist. Damit werden die bisherigen „Originalunterschriften“-Vorgaben auf elektronische Unterschriften ausgeweitet, die außerhalb der USA erfasst wurden.
Antragsteller für Statusanpassungen – insbesondere H-1B-Mitarbeiter bei Arbeitgeberwechsel – müssen nun medizinische Untersuchungen und Arbeitsangebotsschreiben frühzeitig vorlegen, um eine Ablehnung zu vermeiden. Arbeitgeber sollten ihre Dokumenten-Checklisten aktualisieren und ausländische Arbeitnehmer darauf hinweisen, dass digitale Unterschriften auf Formularen I-129 oder I-485 nachvollziehbar auf den Unterzeichner zurückführbar sein müssen. Die strengere Nachprüfung der Unterschriften nach Einreichung könnte Unternehmen einem plötzlichen Verlust der Arbeitserlaubnis aussetzen, falls ein Antrag erneut geöffnet und abgelehnt wird.
Immigrationsanwälte empfehlen die Nutzung kommerzieller E-Signatur-Plattformen, die IP-Adressen protokollieren, sowie die Aufbewahrung von Offline-Originalen für mögliche USCIS-Prüfungen vor Ort. Die USCIS betont, dass die neuen Regeln den „Best Practices zum Identitätsschutz“ entsprechen und helfen sollen, Betrug zu bekämpfen. Kritiker warnen jedoch, dass echte Fehler dazu führen könnten, dass Mitarbeiter im Ausland festsitzen, wenn eine Ablehnung mit einer Geschäftsreise zusammenfällt. Verantwortliche für Mitarbeiter-Mobilität sollten daher vorsichtige Reisepläne rund um den 10. Juli einplanen und eine Premium-Bearbeitung in Betracht ziehen, um Risiken zu minimieren.
Antragsteller für Statusanpassungen – insbesondere H-1B-Mitarbeiter bei Arbeitgeberwechsel – müssen nun medizinische Untersuchungen und Arbeitsangebotsschreiben frühzeitig vorlegen, um eine Ablehnung zu vermeiden. Arbeitgeber sollten ihre Dokumenten-Checklisten aktualisieren und ausländische Arbeitnehmer darauf hinweisen, dass digitale Unterschriften auf Formularen I-129 oder I-485 nachvollziehbar auf den Unterzeichner zurückführbar sein müssen. Die strengere Nachprüfung der Unterschriften nach Einreichung könnte Unternehmen einem plötzlichen Verlust der Arbeitserlaubnis aussetzen, falls ein Antrag erneut geöffnet und abgelehnt wird.
Immigrationsanwälte empfehlen die Nutzung kommerzieller E-Signatur-Plattformen, die IP-Adressen protokollieren, sowie die Aufbewahrung von Offline-Originalen für mögliche USCIS-Prüfungen vor Ort. Die USCIS betont, dass die neuen Regeln den „Best Practices zum Identitätsschutz“ entsprechen und helfen sollen, Betrug zu bekämpfen. Kritiker warnen jedoch, dass echte Fehler dazu führen könnten, dass Mitarbeiter im Ausland festsitzen, wenn eine Ablehnung mit einer Geschäftsreise zusammenfällt. Verantwortliche für Mitarbeiter-Mobilität sollten daher vorsichtige Reisepläne rund um den 10. Juli einplanen und eine Premium-Bearbeitung in Betracht ziehen, um Risiken zu minimieren.
Quelle: National Law Review