
Am 19. Juni wurde die erste umfassende Nachbetrachtung der H-1B-Lotterie für das Geschäftsjahr 2027 veröffentlicht, und die Zahlen bestätigen, was Unternehmens-Immigrationsteams seit Monaten spüren: Das Programm wurde grundlegend verändert. Die Journalistin Aditi Malhotra analysiert in einem 5.000 Wörter langen Bericht drei entscheidende Veränderungen. Erstens führte die USCIS eine gewichtsbasierte Lotterie ein, die Bewerbern mit höheren Gehältern zusätzliche Chancen bietet. Dadurch steigen die Aussichten für Tech-Positionen auf Level III-IV, während Einstiegsstellen deutlich benachteiligt werden. Zweitens verhängte die Trump-Administration eine einmalige Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar für Anträge, die über Konsulate eingereicht werden – ein Thema, das derzeit vor Gericht heftig umstritten ist. Drittens sank die Anzahl der Registrierungen auf etwa 211.600, ein Rückgang von 38 Prozent gegenüber 2025 und sogar 72 Prozent im Vergleich zum betrugsgeprägten Höchststand 2024.
Die praktischen Folgen sind gravierend: Arbeitgeber, die Gehälter im obersten Quartil zahlen, haben nun eine Auswahlchance von über 70 Prozent, während Bewerber mit Einstiegsgehältern nur einstellige Chancen haben. Offshore-Outsourcing-Firmen, die früher dominierend waren, überdenken ihre US-Personalstrategien, während amerikanische Tech-Giganten nun einen eingebauten Vorteil genießen. Die sechsstellige Gebühr führt zudem dazu, dass Arbeitgeber Kandidaten bevorzugen, die sich bereits im F-1/OPT-Status befinden, was die Kluft zwischen in den USA ausgebildeten Absolventen und internationalen Bewerbern vergrößert.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet die neue Situation, dass Gehaltsbenchmarks früher erstellt, die Zusammenarbeit mit Vergütungsteams intensiviert und offene Gespräche mit ausländischen Mitarbeitern über Kosten geführt werden müssen. Eine Notfallplanung im Hinblick auf den laufenden Rechtsstreit um die Gebühr ist unerlässlich: Sollte das DHS in der Berufung gewinnen, könnten Rechnungen rückwirkend gestellt werden. Der Rückgang der Registrierungen deutet jedoch auf eine echte Betrugsbekämpfung hin und könnte den Bedarf an einer „zweiten Lotterie“ später im Jahr verringern.
Internationale Studierende und potenzielle Transferkandidaten schauen zunehmend nach Kanada mit dem Express Entry und Großbritannien mit der High Potential Individual Route, die beide schnellere Bearbeitungszeiten und kalkulierbarere Kosten versprechen. US-Arbeitgeber, die einen Talentverlust befürchten, müssen nun höhere Gehälter gegen engere Budgets abwägen.
Fazit: Die H-1B-Lotterie basierte früher auf dem Zufallsprinzip; seit 2026 belohnt sie zunehmend hohe Gehälter und den Status im Land – und verändert damit grundlegend, wie, wann und wen amerikanische Unternehmen aus dem Ausland einstellen können.
Die praktischen Folgen sind gravierend: Arbeitgeber, die Gehälter im obersten Quartil zahlen, haben nun eine Auswahlchance von über 70 Prozent, während Bewerber mit Einstiegsgehältern nur einstellige Chancen haben. Offshore-Outsourcing-Firmen, die früher dominierend waren, überdenken ihre US-Personalstrategien, während amerikanische Tech-Giganten nun einen eingebauten Vorteil genießen. Die sechsstellige Gebühr führt zudem dazu, dass Arbeitgeber Kandidaten bevorzugen, die sich bereits im F-1/OPT-Status befinden, was die Kluft zwischen in den USA ausgebildeten Absolventen und internationalen Bewerbern vergrößert.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet die neue Situation, dass Gehaltsbenchmarks früher erstellt, die Zusammenarbeit mit Vergütungsteams intensiviert und offene Gespräche mit ausländischen Mitarbeitern über Kosten geführt werden müssen. Eine Notfallplanung im Hinblick auf den laufenden Rechtsstreit um die Gebühr ist unerlässlich: Sollte das DHS in der Berufung gewinnen, könnten Rechnungen rückwirkend gestellt werden. Der Rückgang der Registrierungen deutet jedoch auf eine echte Betrugsbekämpfung hin und könnte den Bedarf an einer „zweiten Lotterie“ später im Jahr verringern.
Internationale Studierende und potenzielle Transferkandidaten schauen zunehmend nach Kanada mit dem Express Entry und Großbritannien mit der High Potential Individual Route, die beide schnellere Bearbeitungszeiten und kalkulierbarere Kosten versprechen. US-Arbeitgeber, die einen Talentverlust befürchten, müssen nun höhere Gehälter gegen engere Budgets abwägen.
Fazit: Die H-1B-Lotterie basierte früher auf dem Zufallsprinzip; seit 2026 belohnt sie zunehmend hohe Gehälter und den Status im Land – und verändert damit grundlegend, wie, wann und wen amerikanische Unternehmen aus dem Ausland einstellen können.
Quelle: SylphCorps Media
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