
Der Eurostar, Betreiber der Verbindung über den Ärmelkanal, hat für den 25. Juni vier Hin- und Rückfahrten zwischen Paris und London gestrichen und Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen Brüssel und der französischen Grenze eingeführt, nachdem die Infrastrukturmanager in Frankreich, Belgien und Großbritannien alle Hitzeprotokolle aktiviert haben. Das Unternehmen bestätigte, dass die Züge 9032, 9045, 9054 und 9059 nicht verkehren werden, und warnte, dass die verbleibenden Züge bis zu 60 Minuten Verspätung haben könnten, da die Gleise bei Temperaturen über 40 °C nicht sicher mit voller Geschwindigkeit befahren werden können.
Die Auswirkungen gehen weit über den Freizeittourismus hinaus: Das Dreieck Paris–London–Amsterdam ist ein wichtiger Knotenpunkt für Geschäftsreisen, juristische Pendler und Techniker von Rechenzentren. Eurostar bietet betroffenen Fahrgästen an, ihre Tickets innerhalb von 60 Tagen umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Inhaber der Business-Class-Karte „Carte Blanche“, die ihre Reise nicht verschieben können, können eine Umleitung über Air France oder British Airways beantragen, basierend auf der Interline-Vereinbarung der Betreiber. Allerdings ist die Sitzplatzverfügbarkeit begrenzt, da die Fluggesellschaften gleichzeitig die Zuladung reduzieren, um Leistungsverluste beim Start unter heißen und hohen Bedingungen auszugleichen.
Das belgische Infrabel-Netzwerk hat angeordnet, dass alle Hochgeschwindigkeitszüge tagsüber nur mit 160 km/h statt 300 km/h fahren dürfen, was die Fahrzeit zwischen Brüssel und Lille um bis zu 50 Minuten verlängert. In Frankreich sorgt die SNCF Réseau mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h auf heißen Gleisen südlich von Arras für weitere 20 Minuten Verzögerung, sodass einige Fahrten nun die Drei-Stunden-Marke überschreiten – eine psychologische Schwelle bei der Wahl zwischen Bahn und Flugzeug.
Mobilitätsmanager empfehlen Führungskräften, virtuelle Teilnahmeoptionen für Meetings einzubauen, die bisher standardmäßig als Tagesreisen geplant waren. Steuerabteilungen sollten zudem beachten, dass Verspätungen Grenzgänger über die 183-Tage-Grenze bringen könnten, was Auswirkungen auf Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflichten haben kann, wenn Homeoffice-Tage auf einer Seite des Kanals zunehmen.
Eurostar rechnet damit, dass die normalen Geschwindigkeiten wieder aufgenommen werden, sobald sich die „Schienentemperaturen stabilisieren“, was Meteorologen für den späten 27. Juni vorhersagen. Bis dahin sollten Reisende die Eurostar-App im Auge behalten und mehr Zeit für die Einreisekontrolle in London St Pancras einplanen, wo die Zugangskontrollen mit einem Einlass-ein-Auslass-System betrieben werden, um die Temperatur in der Halle unter 32 °C zu halten.
Die Auswirkungen gehen weit über den Freizeittourismus hinaus: Das Dreieck Paris–London–Amsterdam ist ein wichtiger Knotenpunkt für Geschäftsreisen, juristische Pendler und Techniker von Rechenzentren. Eurostar bietet betroffenen Fahrgästen an, ihre Tickets innerhalb von 60 Tagen umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Inhaber der Business-Class-Karte „Carte Blanche“, die ihre Reise nicht verschieben können, können eine Umleitung über Air France oder British Airways beantragen, basierend auf der Interline-Vereinbarung der Betreiber. Allerdings ist die Sitzplatzverfügbarkeit begrenzt, da die Fluggesellschaften gleichzeitig die Zuladung reduzieren, um Leistungsverluste beim Start unter heißen und hohen Bedingungen auszugleichen.
Das belgische Infrabel-Netzwerk hat angeordnet, dass alle Hochgeschwindigkeitszüge tagsüber nur mit 160 km/h statt 300 km/h fahren dürfen, was die Fahrzeit zwischen Brüssel und Lille um bis zu 50 Minuten verlängert. In Frankreich sorgt die SNCF Réseau mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h auf heißen Gleisen südlich von Arras für weitere 20 Minuten Verzögerung, sodass einige Fahrten nun die Drei-Stunden-Marke überschreiten – eine psychologische Schwelle bei der Wahl zwischen Bahn und Flugzeug.
Mobilitätsmanager empfehlen Führungskräften, virtuelle Teilnahmeoptionen für Meetings einzubauen, die bisher standardmäßig als Tagesreisen geplant waren. Steuerabteilungen sollten zudem beachten, dass Verspätungen Grenzgänger über die 183-Tage-Grenze bringen könnten, was Auswirkungen auf Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflichten haben kann, wenn Homeoffice-Tage auf einer Seite des Kanals zunehmen.
Eurostar rechnet damit, dass die normalen Geschwindigkeiten wieder aufgenommen werden, sobald sich die „Schienentemperaturen stabilisieren“, was Meteorologen für den späten 27. Juni vorhersagen. Bis dahin sollten Reisende die Eurostar-App im Auge behalten und mehr Zeit für die Einreisekontrolle in London St Pancras einplanen, wo die Zugangskontrollen mit einem Einlass-ein-Auslass-System betrieben werden, um die Temperatur in der Halle unter 32 °C zu halten.
Quelle: Euronews
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