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Wöchentliche Bahnstreiks: Pendler und Geschäftsreisende im Vereinigten Königreich werden zu „nur bei Notwendigkeit reisen“ aufgefordert

Juni 26, 2026
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Wöchentliche Bahnstreiks: Pendler und Geschäftsreisende im Vereinigten Königreich werden zu „nur bei Notwendigkeit reisen“ aufgefordert
Mit drei landesweiten Streiktagen (21., 23. und 25. Juni), die die Bahnkapazitäten bereits halbiert haben, und einem weiteren eintägigen Ausstand der Lokführergewerkschaft ASLEF am 26. Juni bei Hull Trains, ruft Network Rail die Fahrgäste dazu auf, nur bei zwingendem Bedarf zu reisen. Ein am späten 25. Juni veröffentlichter Fahrplan zeigt, dass nur etwa 20 Prozent der üblichen Verbindungen verkehren, wobei viele Intercity-Züge bereits am frühen Nachmittag ihre letzte Abfahrt haben. Betreiber wie Northern, Southeastern und Avanti West Coast haben die Gültigkeit ihrer Tickets bis zum 30. Juni verlängert, um gestrandeten Reisenden entgegenzukommen, warnen jedoch vor starker Überfüllung der wenigen fahrenden Züge. Die Störungen fallen mit dem Glastonbury Festival und mehreren hochkarätigen Firmenveranstaltungen zusammen, was Reiseverantwortliche zu hektischen Alternativplanungen zwingt. Laut dem Aggregator Wagonex sind die Mietwagenpreise in Bristol und Birmingham über Nacht um 35 Prozent gestiegen, während die Buchungen für Inlandsflüge zwischen London und Manchester im Wochenvergleich um 18 Prozent zugenommen haben. Arbeitgeber, die Personal oder Ausrüstung verlegen, sollten mindestens 24 Stunden Puffer einplanen und Tageszimmer in Hotelnähe zu Meetings in Betracht ziehen, um das Risiko verpasster Rückverbindungen zu minimieren. Die zugrundeliegenden Streitpunkte um Löhne und Stellenabbau sind weiterhin ungelöst. Die Gewerkschaft RMT warnt, dass die Modernisierungspläne von Network Rail 2.500 Wartungsstellen gefährden; der Infrastrukturbetreiber entgegnet, dass freiwillige Abgänge den Personalabbau ausgleichen können. Das Finanzministerium besteht derweil darauf, dass jede Einigung „steuerzahlerneutral“ sein muss, was die Blockade verlängert. Für globale Mobilitätsprogramme verdeutlichen die Streiks die Verwundbarkeit der britischen Inlandsverbindungen, die wichtige internationale Drehkreuze ansteuern. Verpasste Bahnanschlüsse zu Flughäfen wie Heathrow, Gatwick oder Manchester können zu kostspieligen Umbuchungen im Ausland führen. Mobility-Teams sollten daher Tür-zu-Tür-Transferpauschalen überprüfen, Entsendete aus dem Ausland über alternative Bodentransporte informieren und sie an mögliche Entschädigungen bei Streikverspätungen erinnern. Für die Zukunft deuten Branchenkreise an, dass im Juli weitere Streiks möglich sind, falls die Verhandlungen scheitern. Unternehmen sollten daher anhaltende Bahnstreitigkeiten in ihre Sommer-Umzugspläne einbeziehen und mit höheren Mietwagenkosten kalkulieren.
Quelle: London Daily

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