
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) und die Regierung von Manitoba haben am 6. Juli 2026 in Winnipeg eine gemeinsame Initiative vorgestellt, die darauf abzielt, französischsprachige Neuankömmlinge außerhalb von Quebec anzuziehen und zu halten. Das Programm investiert 1,3 Millionen kanadische Dollar, finanziert durch das Francophone Immigration Support Program des IRCC, in Marketingkampagnen, digitale Rekrutierungsinstrumente und Projekte zur Anerkennung von Qualifikationen, die gezielt zweisprachige Fachkräfte für schwer zu besetzende Stellen ansprechen.
Im Rahmen des Plans koordiniert der Wirtschaftsentwicklungsrat für zweisprachige Gemeinden in Manitoba die Auslandswerbung und den Arbeitgeberkontakt, während das Centre for Innovation in Francophone Immigration Arbeitsmarktdaten sammelt, um die Kandidatenauswahl zu optimieren. Gleichzeitig hat Ottawa das Pilotprogramm für Studierende aus frankophonen Minderheitengemeinschaften bis August 2027 verlängert, wodurch ausgewiesene Colleges weiterhin Zulassungsbescheide ausstellen können, die die Bearbeitung von Studiengenehmigungen für französischsprachige Studierende aus Ländern mit traditionell hohen Ablehnungsquoten beschleunigen.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Kanada ein nationales Ziel von 8 bis 10 Prozent französischsprachiger dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen außerhalb von Quebec anstrebt. Im Jahr 2025 lag der Anteil französischsprachiger Einwanderer bei 8,9 Prozent, doch Provinzen wie Manitoba kämpfen weiterhin mit Engpässen bei bilingualen Pflegekräften, Lehrern und Beschäftigten im Gastgewerbe – Herausforderungen, die die Vitalität der 73.000-köpfigen franco-manitobischen Gemeinschaft bedrohen.
Die neue Finanzierung soll diese Fachkräftelücken schließen und gleichzeitig Ottawas übergeordnetes Ziel unterstützen, die Einwanderungszahlen bis 2028 stabil bei 380.000 pro Jahr zu halten, ohne sich zu stark auf temporäre Aufenthalte zu stützen. Für Arbeitgeber bietet das Programm eine verlässlichere Pipeline bilingualer Kandidaten, die nach ihrem Abschluss oder mit einem Jobangebot für das Provincial Nominee Program (PNP) infrage kommen. Internationale Studierende, die im Rahmen des Pilotprogramms ausgewählt werden, können ihre Familienangehörigen mitbringen und später in den dauerhaften Aufenthalt wechseln, was Manitoba-Unternehmen einen Vorteil bei der Mitarbeiterbindung verschafft.
Besonders Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Kinderbetreuung und nachhaltige Produktion werden voraussichtlich zu den ersten Nutznießern gehören, da sie bereits jetzt Schwierigkeiten haben, frankophone Fachkräfte über die herkömmlichen Express-Entry-Kanäle zu rekrutieren.
Im Rahmen des Plans koordiniert der Wirtschaftsentwicklungsrat für zweisprachige Gemeinden in Manitoba die Auslandswerbung und den Arbeitgeberkontakt, während das Centre for Innovation in Francophone Immigration Arbeitsmarktdaten sammelt, um die Kandidatenauswahl zu optimieren. Gleichzeitig hat Ottawa das Pilotprogramm für Studierende aus frankophonen Minderheitengemeinschaften bis August 2027 verlängert, wodurch ausgewiesene Colleges weiterhin Zulassungsbescheide ausstellen können, die die Bearbeitung von Studiengenehmigungen für französischsprachige Studierende aus Ländern mit traditionell hohen Ablehnungsquoten beschleunigen.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Kanada ein nationales Ziel von 8 bis 10 Prozent französischsprachiger dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen außerhalb von Quebec anstrebt. Im Jahr 2025 lag der Anteil französischsprachiger Einwanderer bei 8,9 Prozent, doch Provinzen wie Manitoba kämpfen weiterhin mit Engpässen bei bilingualen Pflegekräften, Lehrern und Beschäftigten im Gastgewerbe – Herausforderungen, die die Vitalität der 73.000-köpfigen franco-manitobischen Gemeinschaft bedrohen.
Die neue Finanzierung soll diese Fachkräftelücken schließen und gleichzeitig Ottawas übergeordnetes Ziel unterstützen, die Einwanderungszahlen bis 2028 stabil bei 380.000 pro Jahr zu halten, ohne sich zu stark auf temporäre Aufenthalte zu stützen. Für Arbeitgeber bietet das Programm eine verlässlichere Pipeline bilingualer Kandidaten, die nach ihrem Abschluss oder mit einem Jobangebot für das Provincial Nominee Program (PNP) infrage kommen. Internationale Studierende, die im Rahmen des Pilotprogramms ausgewählt werden, können ihre Familienangehörigen mitbringen und später in den dauerhaften Aufenthalt wechseln, was Manitoba-Unternehmen einen Vorteil bei der Mitarbeiterbindung verschafft.
Besonders Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Kinderbetreuung und nachhaltige Produktion werden voraussichtlich zu den ersten Nutznießern gehören, da sie bereits jetzt Schwierigkeiten haben, frankophone Fachkräfte über die herkömmlichen Express-Entry-Kanäle zu rekrutieren.
Quelle: Government of Canada – IRCC