
Die Bundesregierung hat ihren jährlichen Compliance-Bericht zum Programm für vorübergehende ausländische Arbeitskräfte (Temporary Foreign Worker, TFW) veröffentlicht – und die Zahlen sind alarmierend: Die verhängten Geldbußen gegen nicht regelkonforme Arbeitgeber stiegen zwischen April 2025 und März 2026 auf 10,2 Millionen kanadische Dollar – mehr als das Doppelte des Vorjahres. Zudem wurden 30 Unternehmen für bis zu fünf Jahre vom TFW-Programm ausgeschlossen.
Hinter den höheren Strafen steht ein verschärftes Kontrollregime. Arbeitgeber, die ausländische Arbeitskräfte für Niedriglohnjobs suchen, müssen Stellen nun acht Wochen lang (statt bisher vier) ausschreiben und nachweisen, dass sie gezielt kanadische Jugendliche angesprochen haben, bevor sie eine Arbeitsmarktprüfung (Labour Market Impact Assessment, LMIA) beantragen. Service Canada vergleicht dabei Daten aus der Jobbörse mit Informationen zu Arbeitslosengeldempfängern und nutzt fortschrittliche Analysen, um Arbeitgeber in risikoreichen Branchen wie Transport, Einzelhandel und Gastronomie gezielt zu überprüfen.
Für multinationale Unternehmen, die auf kurzfristige ausländische Fachkräfte angewiesen sind, ist die Botschaft klar: Es ist mit intensiveren Dokumentenprüfungen, unangekündigten Betriebsbesichtigungen und strengeren Sanktionen bei Verstößen gegen Wohn-, Lohn- oder Sicherheitsvorschriften zu rechnen. So wurde ein Transportunternehmen aus Manitoba wegen unsicherer Arbeitsbedingungen mit 240.000 CAD Geldstrafe belegt, während ein Beratungsunternehmen aus Québec den Zugang zu TFWs verlor, weil es die Stellenbeschreibungen falsch dargestellt hatte.
Praktisch bedeutet das für Manager der globalen Mobilität: Sie sollten mehr Vorlaufzeit für LMIAs einplanen, ihre Rekrutierungsunterlagen sorgfältig prüfen und höhere Compliance-Kosten einkalkulieren. Personalabteilungen sollten zudem die Führungskräfte über Reputationsrisiken informieren: Alle sanktionierten Firmen werden auf einer öffentlichen Schwarzen Liste des IRCC geführt. Anonyme Hinweisgeber-Hotlines, die in 200 Sprachen rund um die Uhr erreichbar sind, ermöglichen es unzufriedenen Mitarbeitern oder Konkurrenten, jederzeit Ermittlungen anzustoßen.
Hinter den höheren Strafen steht ein verschärftes Kontrollregime. Arbeitgeber, die ausländische Arbeitskräfte für Niedriglohnjobs suchen, müssen Stellen nun acht Wochen lang (statt bisher vier) ausschreiben und nachweisen, dass sie gezielt kanadische Jugendliche angesprochen haben, bevor sie eine Arbeitsmarktprüfung (Labour Market Impact Assessment, LMIA) beantragen. Service Canada vergleicht dabei Daten aus der Jobbörse mit Informationen zu Arbeitslosengeldempfängern und nutzt fortschrittliche Analysen, um Arbeitgeber in risikoreichen Branchen wie Transport, Einzelhandel und Gastronomie gezielt zu überprüfen.
Für multinationale Unternehmen, die auf kurzfristige ausländische Fachkräfte angewiesen sind, ist die Botschaft klar: Es ist mit intensiveren Dokumentenprüfungen, unangekündigten Betriebsbesichtigungen und strengeren Sanktionen bei Verstößen gegen Wohn-, Lohn- oder Sicherheitsvorschriften zu rechnen. So wurde ein Transportunternehmen aus Manitoba wegen unsicherer Arbeitsbedingungen mit 240.000 CAD Geldstrafe belegt, während ein Beratungsunternehmen aus Québec den Zugang zu TFWs verlor, weil es die Stellenbeschreibungen falsch dargestellt hatte.
Praktisch bedeutet das für Manager der globalen Mobilität: Sie sollten mehr Vorlaufzeit für LMIAs einplanen, ihre Rekrutierungsunterlagen sorgfältig prüfen und höhere Compliance-Kosten einkalkulieren. Personalabteilungen sollten zudem die Führungskräfte über Reputationsrisiken informieren: Alle sanktionierten Firmen werden auf einer öffentlichen Schwarzen Liste des IRCC geführt. Anonyme Hinweisgeber-Hotlines, die in 200 Sprachen rund um die Uhr erreichbar sind, ermöglichen es unzufriedenen Mitarbeitern oder Konkurrenten, jederzeit Ermittlungen anzustoßen.
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