
Ein willkommener Aufschwung für Österreichs Luftfahrtdrehkreuz: Der Airports Council International (ACI) Europe hat gestern Abend den „Besten Europäischen Flughafen 2026“ in der Kategorie 25–40 Millionen Passagiere an den Flughafen Wien (VIE) verliehen. Die Auszeichnung, die in Prag übergeben wurde und heute von der Luftfahrtvereinigung Flughafenfreunde Wien berichtet wird, würdigt operative Exzellenz, Pünktlichkeit und Kundenerlebnis sowie nachweisbare Fortschritte in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).
Wien überzeugte die Jury mit einer Pünktlichkeitsrate von konstant über 84 %, durchschnittlichen Sicherheitswartezeiten von unter vier Minuten dank der kürzlichen Einführung von CT-Scannern an allen Kontrollstellen sowie einem datenbasierten Passagier-Feedback-System, das den Airport Service Quality (ASQ)-Score von 3,87 im Jahr 2023 auf 4,11 im Jahr 2025 steigerte. Der Flughafen erreichte zudem die Level-4-Kundenerlebnis-Zertifizierung und gehört damit zu einer exklusiven Gruppe von nur sechs europäischen Flughäfen mit diesem Status.
Im Bereich Nachhaltigkeit hob VIE seine Photovoltaikanlage hervor, die bereits 40 % des Strombedarfs am Standort deckt, sowie den Fahrplan zur klimaneutralen Betriebsführung bis 2033. Die Vorstandsmitglieder Julian Jäger und Günther Ofner betonten, dass die Auszeichnung ihr mehrjähriges Terminal-Modernisierungsprogramm im Wert von 500 Millionen Euro bestätigt, insbesondere die 70.000 m² große „T3 Süd Erweiterung“, die 2027 eröffnet werden soll. Für Manager der Unternehmensmobilität verspricht das Upgrade größere Lounges, zusätzliche Gates für Großraumflugzeuge sowie erweiterte Einzelhandels- und Gastronomiebereiche, die Spitzenzeiten während der Konferenzsaison besser bewältigen können.
Warum ist die Auszeichnung über den reinen Prestigegewinn hinaus wichtig? Fluggesellschaften berücksichtigen unabhängige Qualitätsrankings oft bei der Streckenplanung, und ACI-Gewinner verzeichnen historisch innerhalb von zwölf Monaten eine Kapazitätssteigerung von zwei bis drei Prozent. Wien wirbt bereits um zusätzliche Frequenzen von Golf- und südostasiatischen Airlines für 2027; die heutige Schlagzeile verschafft dem Vertriebsteam zusätzlichen Rückenwind. Die Anerkennung wirkt sich auch positiv auf multinationale Unternehmen aus, die bei der Wahl von Hauptsitzen oder regionalen Drehkreuzen Wert auf Luftverkehrsanbindung und Passagiererlebnis legen.
Reisende werden kurzfristig keine Veränderungen bemerken, doch VIE plant, die Selbstbedienung bei der Passkontrolle in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium zu beschleunigen. Inhaber biometrischer EU-/EWR-/Schweizer und britischer Pässe könnten so bis zum nächsten Sommer die Einreise in unter 30 Sekunden passieren. Zudem pilotiert der Flughafen eine EU-Digital Travel Credential (DTC)-Spur – besonders interessant für Vielreisende im Geschäftsverkehr – sobald der rechtliche Rahmen noch in diesem Jahr vom österreichischen Parlament verabschiedet wird.
Wien überzeugte die Jury mit einer Pünktlichkeitsrate von konstant über 84 %, durchschnittlichen Sicherheitswartezeiten von unter vier Minuten dank der kürzlichen Einführung von CT-Scannern an allen Kontrollstellen sowie einem datenbasierten Passagier-Feedback-System, das den Airport Service Quality (ASQ)-Score von 3,87 im Jahr 2023 auf 4,11 im Jahr 2025 steigerte. Der Flughafen erreichte zudem die Level-4-Kundenerlebnis-Zertifizierung und gehört damit zu einer exklusiven Gruppe von nur sechs europäischen Flughäfen mit diesem Status.
Im Bereich Nachhaltigkeit hob VIE seine Photovoltaikanlage hervor, die bereits 40 % des Strombedarfs am Standort deckt, sowie den Fahrplan zur klimaneutralen Betriebsführung bis 2033. Die Vorstandsmitglieder Julian Jäger und Günther Ofner betonten, dass die Auszeichnung ihr mehrjähriges Terminal-Modernisierungsprogramm im Wert von 500 Millionen Euro bestätigt, insbesondere die 70.000 m² große „T3 Süd Erweiterung“, die 2027 eröffnet werden soll. Für Manager der Unternehmensmobilität verspricht das Upgrade größere Lounges, zusätzliche Gates für Großraumflugzeuge sowie erweiterte Einzelhandels- und Gastronomiebereiche, die Spitzenzeiten während der Konferenzsaison besser bewältigen können.
Warum ist die Auszeichnung über den reinen Prestigegewinn hinaus wichtig? Fluggesellschaften berücksichtigen unabhängige Qualitätsrankings oft bei der Streckenplanung, und ACI-Gewinner verzeichnen historisch innerhalb von zwölf Monaten eine Kapazitätssteigerung von zwei bis drei Prozent. Wien wirbt bereits um zusätzliche Frequenzen von Golf- und südostasiatischen Airlines für 2027; die heutige Schlagzeile verschafft dem Vertriebsteam zusätzlichen Rückenwind. Die Anerkennung wirkt sich auch positiv auf multinationale Unternehmen aus, die bei der Wahl von Hauptsitzen oder regionalen Drehkreuzen Wert auf Luftverkehrsanbindung und Passagiererlebnis legen.
Reisende werden kurzfristig keine Veränderungen bemerken, doch VIE plant, die Selbstbedienung bei der Passkontrolle in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium zu beschleunigen. Inhaber biometrischer EU-/EWR-/Schweizer und britischer Pässe könnten so bis zum nächsten Sommer die Einreise in unter 30 Sekunden passieren. Zudem pilotiert der Flughafen eine EU-Digital Travel Credential (DTC)-Spur – besonders interessant für Vielreisende im Geschäftsverkehr – sobald der rechtliche Rahmen noch in diesem Jahr vom österreichischen Parlament verabschiedet wird.
Quelle: Flughafenfreunde Wien
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