
Das Ministerium für Häfen und Flughäfen veröffentlichte am 14. Juli 2026 im brasilianischen Amtsblatt die Portaria Nr. 43, die neue Rahmenbedingungen für die Verhandlungen zukünftiger Luftverkehrsabkommen (ASAs) festlegt. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass brasilianische Verhandlungsführer nun berechtigt sind, bis zu siebte-Freiheitsrechte für gemischte (Passagier- und Fracht-)Flüge zu beantragen, statt der bisher geltenden fünften-Freiheitsrechte, die fast ein Jahrzehnt lang galten. Siebte-Freiheitsrechte erlauben einer Fluggesellschaft, Flüge zwischen zwei ausländischen Zielen durchzuführen, ohne den Heimatflughafen zu berühren. Praktisch könnte eine brasilianische Fluggesellschaft beispielsweise eine Verbindung Buenos Aires–Lima anbieten oder eine paraguayische Airline Recife mit Bogotá verbinden, sofern beide Regierungen dieses Recht in ihrem bilateralen Abkommen aufnehmen.
Die Portaria weist die brasilianischen Behörden zudem an, die regulatorische Angleichung mit südamerikanischen Partnern zu priorisieren, die gegenseitige Anerkennung von Lizenzen und Zertifikaten zu fördern und operative Hürden, die die Kosten für internationale Fluggesellschaften erhöhen, schrittweise abzubauen. Mit der Förderung eines „Open-Skies-Light“-Modells will Brasília den Wettbewerb ankurbeln, die Sitzplatzkapazitäten erhöhen und die Tarife auf wichtigen Geschäftsverbindungen im südlichen Kontinent senken.
Für globale Mobilitätsmanager ist diese Maßnahme von Bedeutung, da sie die Anzahl der Nonstop-Verbindungen für entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende mit Sitz in Brasilien erhöhen dürfte. Siebte-Freiheitsrouten, die von ausländischen Fluggesellschaften betrieben werden, können neue One-Stop-Verbindungen zwischen Asien oder Nordamerika und sekundären brasilianischen Städten schaffen und so die Anbindung für Expat-Familien verbessern. Die Passage zur gegenseitigen Anerkennung von Lizenzen könnte zudem die Bearbeitungszeiten für die brasilianische Anerkennung ausländischer Pilot- und Ingenieurszertifikate verkürzen – ein wichtiger Aspekt für multinationale Airlines, die Crews nach Brasilien entsenden.
Die Regelung tritt sofort in Kraft, allerdings müssen die zusätzlichen Freiheitsrechte weiterhin länderspezifisch ausgehandelt werden. Das Ministerium hat signalisiert, dass Verhandlungen mit Argentinien, Chile und Peru im laufenden Quartal Priorität haben werden. Unternehmen, die auf innerregionale Mobilität angewiesen sind, sollten die Entwicklungen genau verfolgen und ihre Reisebudgets anpassen, sobald neue Rechte formalisiert sind.
Die Portaria weist die brasilianischen Behörden zudem an, die regulatorische Angleichung mit südamerikanischen Partnern zu priorisieren, die gegenseitige Anerkennung von Lizenzen und Zertifikaten zu fördern und operative Hürden, die die Kosten für internationale Fluggesellschaften erhöhen, schrittweise abzubauen. Mit der Förderung eines „Open-Skies-Light“-Modells will Brasília den Wettbewerb ankurbeln, die Sitzplatzkapazitäten erhöhen und die Tarife auf wichtigen Geschäftsverbindungen im südlichen Kontinent senken.
Für globale Mobilitätsmanager ist diese Maßnahme von Bedeutung, da sie die Anzahl der Nonstop-Verbindungen für entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende mit Sitz in Brasilien erhöhen dürfte. Siebte-Freiheitsrouten, die von ausländischen Fluggesellschaften betrieben werden, können neue One-Stop-Verbindungen zwischen Asien oder Nordamerika und sekundären brasilianischen Städten schaffen und so die Anbindung für Expat-Familien verbessern. Die Passage zur gegenseitigen Anerkennung von Lizenzen könnte zudem die Bearbeitungszeiten für die brasilianische Anerkennung ausländischer Pilot- und Ingenieurszertifikate verkürzen – ein wichtiger Aspekt für multinationale Airlines, die Crews nach Brasilien entsenden.
Die Regelung tritt sofort in Kraft, allerdings müssen die zusätzlichen Freiheitsrechte weiterhin länderspezifisch ausgehandelt werden. Das Ministerium hat signalisiert, dass Verhandlungen mit Argentinien, Chile und Peru im laufenden Quartal Priorität haben werden. Unternehmen, die auf innerregionale Mobilität angewiesen sind, sollten die Entwicklungen genau verfolgen und ihre Reisebudgets anpassen, sobald neue Rechte formalisiert sind.