
Am 14. Juli 2026 veröffentlichte das italienische Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik die 16. Ausgabe seines Leitberichts „Gli stranieri nel mercato del lavoro in Italia“ („Ausländer auf dem italienischen Arbeitsmarkt“). Die 250-seitige Studie bietet den bislang umfassendsten Überblick über die Beteiligung von Migranten an der Wirtschaft und erscheint zu einem sensiblen Zeitpunkt: Die Arbeitslosenquote unter italienischen Staatsbürgern ist auf unter 6 % gesunken, dennoch bestehen weiterhin erhebliche Engpässe in den Bereichen Bau, Gastgewerbe, IT und Altenpflege.
Laut Bericht machen legal ansässige ausländische Arbeitskräfte inzwischen 12,9 % der aktiven Erwerbsbevölkerung Italiens aus, nach 11,8 % im Vorjahr. Die Lohnabrechnungsdaten zeigen einen deutlichen Anstieg hochqualifizierter Profile, wobei EU Blue-Card- und innerbetriebliche Versetzungsbewilligungen um 18 % im Jahresvergleich gewachsen sind. Die Studie führt diesen Trend auf die im April eingeführte vereinfachte Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen sowie auf die Ausweitung der Decreto-Flussi-Quoten für 2026-28 zurück, die 164.850 Einreisen für Nicht-EU-Bürger vorsehen.
Für multinationale Arbeitgeber bestätigen die Ergebnisse, dass Italien sich von einem überwiegend niedrigqualifizierten Migrationsmodell hin zu einer diversifizierten Zuwanderung entwickelt. Personalabteilungen sollten beachten, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Einzelerlaubnisanträge in der Lombardei auf 52 Tage und im Latium auf 60 Tage gesunken ist – nach über 90 Tagen im Jahr 2025. Das Ministerium führt dies auf eine im Januar gestartete Online-Fallmanagement-Plattform sowie die Einstellung von 300 zusätzlichen Sachbearbeitern in den territorialen Einwanderungsdirektionen zurück.
Der Bericht weist auch auf anhaltende Integrationslücken hin: Die Beteiligung weiblicher Migrantinnen liegt 12 Prozentpunkte unter der der Männer, und fast ein Drittel der ausländischen Arbeitskräfte ist weiterhin unterqualifiziert beschäftigt. Er fordert Unternehmen auf, in Sprach- und Weiterbildungsmaßnahmen zu investieren, um das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen.
Praktisch liefert die Publikation neue Benchmark-Daten für Global-Mobility-Manager, die Gehaltspakete, Steuerangleichungen und Sozialversicherungsschutz für entsandte Mitarbeiter verhandeln. Mit dem Ausbau der Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 und dem Voranschreiten der PNRR-finanzierten Bauprojekte wird die Nachfrage nach Spezialingenieuren und Projektmanagern voraussichtlich weiter steigen; eine frühzeitige Planung der Arbeitserlaubniskontingente wird daher empfohlen.
Laut Bericht machen legal ansässige ausländische Arbeitskräfte inzwischen 12,9 % der aktiven Erwerbsbevölkerung Italiens aus, nach 11,8 % im Vorjahr. Die Lohnabrechnungsdaten zeigen einen deutlichen Anstieg hochqualifizierter Profile, wobei EU Blue-Card- und innerbetriebliche Versetzungsbewilligungen um 18 % im Jahresvergleich gewachsen sind. Die Studie führt diesen Trend auf die im April eingeführte vereinfachte Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen sowie auf die Ausweitung der Decreto-Flussi-Quoten für 2026-28 zurück, die 164.850 Einreisen für Nicht-EU-Bürger vorsehen.
Für multinationale Arbeitgeber bestätigen die Ergebnisse, dass Italien sich von einem überwiegend niedrigqualifizierten Migrationsmodell hin zu einer diversifizierten Zuwanderung entwickelt. Personalabteilungen sollten beachten, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Einzelerlaubnisanträge in der Lombardei auf 52 Tage und im Latium auf 60 Tage gesunken ist – nach über 90 Tagen im Jahr 2025. Das Ministerium führt dies auf eine im Januar gestartete Online-Fallmanagement-Plattform sowie die Einstellung von 300 zusätzlichen Sachbearbeitern in den territorialen Einwanderungsdirektionen zurück.
Der Bericht weist auch auf anhaltende Integrationslücken hin: Die Beteiligung weiblicher Migrantinnen liegt 12 Prozentpunkte unter der der Männer, und fast ein Drittel der ausländischen Arbeitskräfte ist weiterhin unterqualifiziert beschäftigt. Er fordert Unternehmen auf, in Sprach- und Weiterbildungsmaßnahmen zu investieren, um das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen.
Praktisch liefert die Publikation neue Benchmark-Daten für Global-Mobility-Manager, die Gehaltspakete, Steuerangleichungen und Sozialversicherungsschutz für entsandte Mitarbeiter verhandeln. Mit dem Ausbau der Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 und dem Voranschreiten der PNRR-finanzierten Bauprojekte wird die Nachfrage nach Spezialingenieuren und Projektmanagern voraussichtlich weiter steigen; eine frühzeitige Planung der Arbeitserlaubniskontingente wird daher empfohlen.