
Hunderte Anwohner der Torontoer Uferpromenade tauschten am 26. Juli ihre Protestplakate gegen Partybanner, nachdem Verkehrsminister Steven MacKinnon bestätigt hatte, dass Ottawa vorerst keine Jets oder Startbahnverlängerungen am Billy Bishop Toronto City Airport zulassen wird. Environmental Defence, NoJetsTO und mehr als ein Dutzend Nachbarschaftsvereine organisierten eine Flottille und einen Marsch vom Harbour Square zum HTO Park und verwandelten die ursprünglich als Anti-Jet-Kundgebung geplante Veranstaltung in eine Siegesfeier.
Die Entscheidung der Bundesregierung, die am 24. Juli nach einer Konsultation mit über 87.000 Stellungnahmen bekannt gegeben wurde, stoppt Premier Doug Fords Plan, die 1.216 Meter lange Startbahn zu verlängern, damit größere Regionaljets US-Drehkreuze anfliegen können. Befürworter argumentierten, dass die Erweiterung den Passagierverkehr mehr als verdoppeln und jährlich 10 Millionen Reisende sowie 8,5 Milliarden kanadische Dollar in Ontarios Wirtschaft bringen würde. Kritiker hingegen warnten vor erhöhtem Lärm, Emissionen und Sicherheitsrisiken, die Wohnbebauung und das fragile Ökosystem des Inselparks gefährden würden.
Aus Mobilitätssicht bewahrt die Entscheidung den Flughafen als Kurzstrecken-Turboprop-Drehkreuz, das von Geschäftsreisenden wegen der fünfminütigen Fähr- oder Fußgängertunnelverbindung zur Innenstadt geschätzt wird. Globale Mobilitätsteams mit Mitarbeitern im Finanzzentrum Torontos können weiterhin auf den hochfrequenten Shuttle-Service von Porter Airlines nach Ottawa, Montréal und in Städte im Nordosten der USA setzen – ohne die Staus am Pearson Airport.
Der Status quo bedeutet auch, dass es keine unmittelbaren Änderungen bei der Personalstärke der Canada Border Services Agency, den Verhandlungen zur US-Vorabfertigung oder den Slot-Zuteilungen geben wird, die mit dem Betrieb von Jets einhergegangen wären.
Dennoch ist die Angelegenheit nicht abgeschlossen. Ontarios Verkehrsminister kündigte an, dass die Provinz weiterhin auf eine Erweiterung drängen werde, mit Verweis auf Arbeitsplätze und Tourismusausgaben. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass eine zukünftige Regierung das Projekt wieder aufgreifen könnte, falls die Regionaljet-Technologie strengere Lärmschutzstandards erfüllt oder Hybrid-Elektro-Flugzeuge die Umweltbilanz verbessern.
In der Zwischenzeit sollten Verantwortliche für Umzüge mit stabilen Flugplänen am Billy Bishop Airport rechnen und ihre Reise-Richtlinien entsprechend anpassen – besonders für Führungskräfte, die ihre Termine nach der nächtlichen Flughafensperrzeit (23 Uhr bis 6:45 Uhr) planen.
Praktischer Tipp: Mitarbeiter, die mit dem Auto zum Insel-Flughafen fahren, sollten in diesem Sommer mit zeitweisen Straßensperrungen entlang der Queens Quay rechnen, da Waterfront Toronto die Straßenbahngleise erneuert. Reisende, die mit Taxi oder Fahrdiensten ankommen, sollten an Wochenenden mit Veranstaltungen an der Uferpromenade etwa 15 Minuten mehr Reisezeit einplanen.
Die Entscheidung der Bundesregierung, die am 24. Juli nach einer Konsultation mit über 87.000 Stellungnahmen bekannt gegeben wurde, stoppt Premier Doug Fords Plan, die 1.216 Meter lange Startbahn zu verlängern, damit größere Regionaljets US-Drehkreuze anfliegen können. Befürworter argumentierten, dass die Erweiterung den Passagierverkehr mehr als verdoppeln und jährlich 10 Millionen Reisende sowie 8,5 Milliarden kanadische Dollar in Ontarios Wirtschaft bringen würde. Kritiker hingegen warnten vor erhöhtem Lärm, Emissionen und Sicherheitsrisiken, die Wohnbebauung und das fragile Ökosystem des Inselparks gefährden würden.
Aus Mobilitätssicht bewahrt die Entscheidung den Flughafen als Kurzstrecken-Turboprop-Drehkreuz, das von Geschäftsreisenden wegen der fünfminütigen Fähr- oder Fußgängertunnelverbindung zur Innenstadt geschätzt wird. Globale Mobilitätsteams mit Mitarbeitern im Finanzzentrum Torontos können weiterhin auf den hochfrequenten Shuttle-Service von Porter Airlines nach Ottawa, Montréal und in Städte im Nordosten der USA setzen – ohne die Staus am Pearson Airport.
Der Status quo bedeutet auch, dass es keine unmittelbaren Änderungen bei der Personalstärke der Canada Border Services Agency, den Verhandlungen zur US-Vorabfertigung oder den Slot-Zuteilungen geben wird, die mit dem Betrieb von Jets einhergegangen wären.
Dennoch ist die Angelegenheit nicht abgeschlossen. Ontarios Verkehrsminister kündigte an, dass die Provinz weiterhin auf eine Erweiterung drängen werde, mit Verweis auf Arbeitsplätze und Tourismusausgaben. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass eine zukünftige Regierung das Projekt wieder aufgreifen könnte, falls die Regionaljet-Technologie strengere Lärmschutzstandards erfüllt oder Hybrid-Elektro-Flugzeuge die Umweltbilanz verbessern.
In der Zwischenzeit sollten Verantwortliche für Umzüge mit stabilen Flugplänen am Billy Bishop Airport rechnen und ihre Reise-Richtlinien entsprechend anpassen – besonders für Führungskräfte, die ihre Termine nach der nächtlichen Flughafensperrzeit (23 Uhr bis 6:45 Uhr) planen.
Praktischer Tipp: Mitarbeiter, die mit dem Auto zum Insel-Flughafen fahren, sollten in diesem Sommer mit zeitweisen Straßensperrungen entlang der Queens Quay rechnen, da Waterfront Toronto die Straßenbahngleise erneuert. Reisende, die mit Taxi oder Fahrdiensten ankommen, sollten an Wochenenden mit Veranstaltungen an der Uferpromenade etwa 15 Minuten mehr Reisezeit einplanen.
Quelle: CityNews Toronto