
WestJet hat am späten 16. September sein Reisehinweis-Portal aktualisiert und bietet gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen für Flüge von oder nach Tokio (Narita) zwischen dem 20. und 21. September an, da der tropische Sturm Koinu auf Japan zusteuert. Obwohl die Fluggesellschaft keine Direktverbindung zwischen Kanada und Tokio betreibt, nutzen viele Kanadier Codeshare-Partner im transpazifischen Raum, was die Regelung auch für Geschäftsreisen mit WestJet-Tickets relevant macht. Berechtigte Passagiere können innerhalb von 14 Tagen nach dem ursprünglichen Reisedatum ohne Tarifdifferenz umbuchen, sofern Abflug- und Zielort unverändert bleiben. Wer die Reise nicht mehr antreten möchte, kann stattdessen Reiseguthaben mit einer Gültigkeit von 24 Monaten erhalten. Reiseleiter mit Gruppenbuchungen sollten den speziellen WestJet-Gruppendienst kontaktieren, um automatische Stornierungen zu vermeiden. Der Hinweis weist außerdem darauf hin, dass der Flughafen Narita „Ground Holding“-Maßnahmen einführen könnte, die Ankünfte um bis zu zwei Stunden verzögern und Anschlussflüge gefährden können. Arbeitgeber werden geraten, Pufferzeiten einzuplanen oder bei Kapazität über Seoul oder Vancouver umzubuchen. Versicherer betonen, dass proaktive Umbuchungen im Rahmen des Hinweises keine erstattungsfähigen Störungen darstellen, sodass Reisende keine Erstattung für freiwillige Hotelaufenthalte erwarten sollten, es sei denn, der Sturm führt tatsächlich zu Flugausfällen. Dies ist WestJets erste größere Wetterkulanzregelung der Taifun-Saison 2026. Die Fluggesellschaft erklärt, dass ihre im Juli eingeführte, KI-gestützte Störungsmanagement-Plattform automatisch per SMS informiert, falls weitere asiatische Flughäfen bedroht sind – ein bedeutender Schritt hin zu einer durchgängigen Fürsorgepflicht für Reisende, so Experten.
Quelle: WestJet