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Neues Kurzzeit-Trainingsvisum für das erste Quartal 2027 im Rahmen des Talentförderpakets geplant

Sept. 18, 2026
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Neues Kurzzeit-Trainingsvisum für das erste Quartal 2027 im Rahmen des Talentförderpakets geplant
Der Chief Executive John Lee hat in seiner Policy Address 2026 bestätigt, dass Hongkong ein spezielles kurzfristiges „Training-Visum“ einführen wird, das darauf abzielt, ausländische Fachkräfte für bis zu 12 Monate dauernde, von der Regierung anerkannte Kurse anzuziehen. Hochrangige Beamte erklärten der South China Morning Post, dass die neue Visumskategorie voraussichtlich im ersten Quartal 2027 für Anträge geöffnet wird, sobald die begleitende Gesetzgebung abgeschlossen ist.

Im Gegensatz zu den bestehenden Arbeits- oder Studentenvisa der Stadt wird das Training-Visum von zugelassenen lokalen Institutionen gesponsert – von der bald startenden Hong Kong International Academy of Policing bis hin zu Fintech-Inkubatoren im Cyberport. Antragsteller benötigen keinen Arbeitsvertrag, sondern lediglich einen Nachweis über die Kursanmeldung und die finanzielle Absicherung ihres Lebensunterhalts. Angehörige dürfen den Visuminhaber bei Programmen von mehr als drei Monaten begleiten, ähnlich wie beim bestehenden Quality Migrant Admission Scheme.

Neues Kurzzeit-Trainingsvisum für das erste Quartal 2027 im Rahmen des Talentförderpakets geplant


Für multinationale Unternehmen schließt das Visum eine langjährige Lücke: Das Entsenden von Mitarbeitern nach Hongkong für maßgeschneiderte Weiterbildungs- oder Einführungsprogramme erforderte bisher oft mehrere Kurzzeit-Multieinreisevisa oder Arbeitserlaubnisse, was zu Compliance-Problemen führte. Mit dem neuen Visum können Personalabteilungen Kohorten von Absolventen oder High Potentials für intensive Trainingsphasen rotieren lassen, ohne gegen lokale Arbeitsgesetze zu verstoßen.

Immigrationsberater gehen davon aus, dass die Bearbeitung weitgehend papierlos über die 2025 eingeführte e-Visa-Plattform erfolgen wird. Die Gebühren sollen bei rund 480 HK$ (etwa 60 US-Dollar) liegen, und das kontingentfreie System ist nach Bedarf ausgelegt. Allerdings ist es Visuminhabern untersagt, einer externen Beschäftigung nachzugehen, und Überziehungen der Aufenthaltsdauer wirken sich negativ auf zukünftige Arbeitsvisaanträge aus.

Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Talentstrategie, die bereits den Top Talent Pass hervorgebracht und visafreie Abkommen für Inhaber des HKSAR-Passes ausgeweitet hat. Unternehmen, die ihre Rotationspläne für 2027 vorbereiten, sollten jetzt damit beginnen, geeignete Programme zu identifizieren und Unterkünfte zu organisieren.
Quelle: South China Morning Post

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