
Während eines zweitägigen Besuchs in Straßburg und Liverpool, der am 17. September endete, skizzierte Premierminister Mark Carney eine Vision für eine „beispiellose“ Partnerschaft zwischen Kanada und der Europäischen Union, die Märkte, Technologien und vor allem die Mobilität von Menschen enger verknüpfen soll. Vor dem Europäischen Parlament betonte Carney, dass eine erleichterte Mobilität für Studierende, Forschende und junge Fachkräfte entscheidend sei, um das gemeinsame Potenzial in den Bereichen Künstliche Intelligenz, kritische Rohstoffe und Verteidigungsfertigung zu entfalten.
Obwohl Details noch ausstehen, bestätigten Beamte, dass Kanada bereits Sondierungsgespräche über ein neues Jugendmobilitätsabkommen der nächsten Generation aufgenommen hat. Dieses könnte die Dauer von Arbeits- und Reisevisa von 24 auf 36 Monate verlängern und die jährlichen Kontingente für EU-Bürger um 30 Prozent erhöhen. Kanada verfügt bereits über bilaterale International Experience Canada (IEC)-Abkommen mit 20 EU-Mitgliedstaaten; ein blockweites Rahmenwerk würde die Verwaltung für multinationale Arbeitgeber, die europaweit rekrutieren, deutlich vereinfachen.
In Liverpool besprachen Carney und der britische Premierminister Andy Burnham Kanadas Antrag auf Aufnahme in die Joint Expeditionary Force und verpflichteten sich zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen in den Bereichen Cybersicherheit und Luft- und Raumfahrt. Wirtschaftsräte begrüßten die Ankündigungen und verwiesen auf den chronischen Fachkräftemangel in Kanadas Technologie- und sauberen Energiesektoren. Die Kanadische Handelskammer schätzt, dass eine vereinfachte transatlantische Talentmobilität das BIP jährlich um bis zu fünf Milliarden Dollar steigern könnte.
Einwanderungsrechtler warnen jedoch, dass neue Jugendmobilitätswege mit den bestehenden Obergrenzen für temporäre Aufenthalte in Kanada harmonisiert werden müssen, um Rückstaus zu vermeiden. Dennoch sehen globale Arbeitgeber wie Airbus Canada und Ubisoft in der Aussicht auf längere, verlängerbare IEC-Arbeitserlaubnisse eine Chance, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und europäische Talente in Montréal, Toronto und Vancouver besser zu binden. Das IRCC wird voraussichtlich noch in diesem Herbst formelle Konsultationen mit der Industrie und den Provinzregierungen starten, ein Pilotabkommen könnte bis Mitte 2027 realisiert werden. Bis dahin sollten Unternehmen weiterhin die bestehenden IEC-Programme und den Global Talent Stream für hochqualifizierte EU-Fachkräfte nutzen und die kommenden regulatorischen Entwürfe aufmerksam verfolgen.
Obwohl Details noch ausstehen, bestätigten Beamte, dass Kanada bereits Sondierungsgespräche über ein neues Jugendmobilitätsabkommen der nächsten Generation aufgenommen hat. Dieses könnte die Dauer von Arbeits- und Reisevisa von 24 auf 36 Monate verlängern und die jährlichen Kontingente für EU-Bürger um 30 Prozent erhöhen. Kanada verfügt bereits über bilaterale International Experience Canada (IEC)-Abkommen mit 20 EU-Mitgliedstaaten; ein blockweites Rahmenwerk würde die Verwaltung für multinationale Arbeitgeber, die europaweit rekrutieren, deutlich vereinfachen.
In Liverpool besprachen Carney und der britische Premierminister Andy Burnham Kanadas Antrag auf Aufnahme in die Joint Expeditionary Force und verpflichteten sich zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen in den Bereichen Cybersicherheit und Luft- und Raumfahrt. Wirtschaftsräte begrüßten die Ankündigungen und verwiesen auf den chronischen Fachkräftemangel in Kanadas Technologie- und sauberen Energiesektoren. Die Kanadische Handelskammer schätzt, dass eine vereinfachte transatlantische Talentmobilität das BIP jährlich um bis zu fünf Milliarden Dollar steigern könnte.
Einwanderungsrechtler warnen jedoch, dass neue Jugendmobilitätswege mit den bestehenden Obergrenzen für temporäre Aufenthalte in Kanada harmonisiert werden müssen, um Rückstaus zu vermeiden. Dennoch sehen globale Arbeitgeber wie Airbus Canada und Ubisoft in der Aussicht auf längere, verlängerbare IEC-Arbeitserlaubnisse eine Chance, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und europäische Talente in Montréal, Toronto und Vancouver besser zu binden. Das IRCC wird voraussichtlich noch in diesem Herbst formelle Konsultationen mit der Industrie und den Provinzregierungen starten, ein Pilotabkommen könnte bis Mitte 2027 realisiert werden. Bis dahin sollten Unternehmen weiterhin die bestehenden IEC-Programme und den Global Talent Stream für hochqualifizierte EU-Fachkräfte nutzen und die kommenden regulatorischen Entwürfe aufmerksam verfolgen.
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