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DHS schlägt Regelung vor, die OPT-Arbeitsprogramm abschaffen oder stark einschränken könnte

Nov. 13, 2025
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DHS schlägt Regelung vor, die OPT-Arbeitsprogramm abschaffen oder stark einschränken könnte
Am 12. November hat das US-Heimatschutzministerium (DHS) stillschweigend eine Mitteilung zu seiner Regulierungsagenda hinzugefügt, die auf eine bevorstehende Regelung hinweist, die das Optional Practical Training (OPT)-Programm für ausländische Studierende „abschaffen oder einschränken“ könnte. Das OPT-Programm ermöglicht derzeit etwa 250.000 F-1-Absolventen, für 12 Monate – oder bis zu 36 Monate mit einer STEM-Verlängerung – in den USA zu arbeiten, während sie auf eine H-1B-Sponsoring warten oder ihre nächsten Schritte planen.

Laut dem DHS-Abstract wird die neue Regelung die Aufsicht im Rahmen des Student and Exchange Visitor Program verschärfen, nationale Sicherheitsrisiken anführen und darauf abzielen, „US-Arbeitnehmer vor Verdrängung zu schützen“. Obwohl der Entwurf noch nicht öffentlich ist, deuten Insider darauf hin, dass das DHS Optionen prüft, die von der Abschaffung des postgradualen OPT bis hin zur Begrenzung der zulässigen Studienfächer und einer maximalen Beschäftigungsdauer von insgesamt 12 Monaten, einschließlich STEM, reichen. Der Vorschlag könnte bereits im Dezember veröffentlicht werden, was eine 60-tägige Kommentierungsfrist auslösen würde.

DHS schlägt Regelung vor, die OPT-Arbeitsprogramm abschaffen oder stark einschränken könnte


Für Universitäten trifft die Bedrohung des OPT-Programms den internationalen Zulauf hart: Umfragen zeigen, dass fast drei Viertel der potenziellen Studierenden die Arbeitserlaubnis in den USA als entscheidend für die Rendite eines teuren Studiums ansehen. Technologie- und Life-Science-Unternehmen, die auf OPT-Talente für Einstiegspositionen angewiesen sind, befürchten eine sofortige Fachkräftelücke und noch stärkeren Wettbewerb um die H-1B-Kontingente.

Unternehmen mit globaler Mobilität sollten den Federal Register genau verfolgen und Argumentationshilfen für öffentliche Stellungnahmen vorbereiten. Möglicherweise müssen sie auch die Einstellung von F-1-Studierenden beschleunigen oder H-1B-Anträge ohne Kontingentbindung bei qualifizierten Forschungseinrichtungen einreichen. Universitäten wiederum setzen sich im Kongress für alternative Wege ein und argumentieren, dass eine Kürzung des OPT-Programms Milliardenverluste bei Studiengebühren und nachgelagerter Innovation bedeuten könnte.

Obwohl jede endgültige Regelung mit gerichtlichen Anfechtungen rechnen muss, ist die politische Botschaft klar: Die Möglichkeit, nach dem Studium in den USA zu arbeiten, steht auf dem Prüfstand, und Unternehmen sollten ihre globalen Talentstrategien entsprechend anpassen.
Quelle: The Economic Times

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