
Ein kräftiges Zusammenspiel aus Winterstürmen in Westeuropa, Abstandsregelungen der Flugsicherung und anhaltendem Personalmangel im Bodenbetrieb führte am 13. Dezember zu einem der schlimmsten Reisetage vor Weihnachten in dieser Saison. Laut der Flugdatplattform Cirium wurden innerhalb von 24 Stunden 85 Flüge gestrichen und über 1.080 verspätet, wobei die Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Paris-Orly (ORY) zu den fünf am stärksten betroffenen Drehkreuzen Europas zählten.
Air France strich sieben Langstreckenflüge, während British Airways, easyJet und KLM inner-europäische Verbindungen, die üblicherweise Wochenend-Städtereisen und Geschäftsreisende bedienen, aus dem Programm nahmen. Die Störungen kommen zu einem sensiblen Zeitpunkt: Frankreich führt schrittweise neue biometrische Passkontrollkioske ein, um sich auf das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) vorzubereiten, das im Oktober 2025 startet. Passagiere berichteten, dass ungewohnte Selbstbedienungsverfahren die Wartezeiten in den Schlangen verlängerten, sobald wetterbedingte Holding-Pattern nachließen.
Die Gewerkschaften im Bodenbetrieb machten den chronischen Personalmangel verantwortlich und erklärten, dass die Dienstpläne immer noch 12–15 % unter dem Niveau von 2019 liegen. Paris Aéroports forderte die Airlines auf, ihre Flugpläne „proaktiv anzupassen“ und Arbeitgeber, Überstundenzuschläge bis zum 7. Januar anzubieten. Reise-Risikoberater Advito empfehlen Firmenreisemanagern, 90-minütige Puffer für Anschlusszüge einzuplanen und nach Möglichkeit flexible Tarife zu buchen.
Auch die Frachtflüsse waren betroffen: FedEx leitete vorübergehend zwei Großraumfrachtflugzeuge von CDG nach Lüttich um, da die Slot-Beschränkungen zu Spitzenzeiten die Besatzungen an ihre Dienstzeitgrenzen brachten. Diese Umleitung könnte Just-in-Time-Lieferungen von Ersatzteilen an französische Produktionsstätten verzögern, die bereits mit reduziertem Personal in der Ferienzeit arbeiten.
Blick nach vorn: Die französische Luftfahrtbehörde DGAC kündigte für den 16. Dezember eine Gesprächsrunde mit Beteiligten an, um die Notfall-Personalplanung für die Jahresendspitze zu überprüfen. Unternehmen mit Reisenden oder zeitkritischen Sendungen sollten NOTAMs und DGAC-Mitteilungen aufmerksam verfolgen und Reisende per Mobilbenachrichtigung auf dem Laufenden halten.
Air France strich sieben Langstreckenflüge, während British Airways, easyJet und KLM inner-europäische Verbindungen, die üblicherweise Wochenend-Städtereisen und Geschäftsreisende bedienen, aus dem Programm nahmen. Die Störungen kommen zu einem sensiblen Zeitpunkt: Frankreich führt schrittweise neue biometrische Passkontrollkioske ein, um sich auf das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) vorzubereiten, das im Oktober 2025 startet. Passagiere berichteten, dass ungewohnte Selbstbedienungsverfahren die Wartezeiten in den Schlangen verlängerten, sobald wetterbedingte Holding-Pattern nachließen.
Die Gewerkschaften im Bodenbetrieb machten den chronischen Personalmangel verantwortlich und erklärten, dass die Dienstpläne immer noch 12–15 % unter dem Niveau von 2019 liegen. Paris Aéroports forderte die Airlines auf, ihre Flugpläne „proaktiv anzupassen“ und Arbeitgeber, Überstundenzuschläge bis zum 7. Januar anzubieten. Reise-Risikoberater Advito empfehlen Firmenreisemanagern, 90-minütige Puffer für Anschlusszüge einzuplanen und nach Möglichkeit flexible Tarife zu buchen.
Auch die Frachtflüsse waren betroffen: FedEx leitete vorübergehend zwei Großraumfrachtflugzeuge von CDG nach Lüttich um, da die Slot-Beschränkungen zu Spitzenzeiten die Besatzungen an ihre Dienstzeitgrenzen brachten. Diese Umleitung könnte Just-in-Time-Lieferungen von Ersatzteilen an französische Produktionsstätten verzögern, die bereits mit reduziertem Personal in der Ferienzeit arbeiten.
Blick nach vorn: Die französische Luftfahrtbehörde DGAC kündigte für den 16. Dezember eine Gesprächsrunde mit Beteiligten an, um die Notfall-Personalplanung für die Jahresendspitze zu überprüfen. Unternehmen mit Reisenden oder zeitkritischen Sendungen sollten NOTAMs und DGAC-Mitteilungen aufmerksam verfolgen und Reisende per Mobilbenachrichtigung auf dem Laufenden halten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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