
Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Paris-Orly warnen, dass Nicht-EU-Passagiere während der Weihnachtszeit mit Wartezeiten von bis zu vier Stunden bei der Passkontrolle rechnen müssen, da die französische Polizei an den Grenzen das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) vorantreibt. Das seit dem 12. Oktober aktive System verlangt von Erstbesuchern des Schengen-Raums, vor der Einreise nach Frankreich Gesichtsbilder und vier Fingerabdrücke abzugeben. Experten weisen darauf hin, dass britische Freizeit- und Geschäftsreisende – die nun als Drittstaatsangehörige gelten – einen großen Anteil der Erstregistrierungen in diesem Monat ausmachen werden.
Obwohl Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber das EES grundsätzlich unterstützen, halten sie eine schrittweise Einführung während einer der verkehrsreichsten Reisezeiten für riskant. Die biometrische Erfassung dauert etwa 90 Sekunden, im Vergleich zu den 30 Sekunden für das bisherige Pass-Scannen; bei bis zu 47.000 Ankünften täglich am CDG können schon kleine Störungen zu stundenlangen Warteschlangen führen.
Air France und Aéroports de Paris haben Personal umgeschichtet, um Reisenden bei der Nutzung der neuen Terminals zu helfen, und die Beschilderung in Englisch, Französisch und Spanisch verbessert. Dennoch beklagen die Gewerkschaften der Grenzbeamten, dass die Personalstärke unzureichend bleibt und die Überstundenbudgets bereits ausgeschöpft sind. Manager für Unternehmensmobilität raten daher Entsandten und Vielfliegern, längere Umsteigezeiten einzuplanen, gedruckte Einladungsschreiben für Meetings mitzuführen und – wenn möglich – Flüge außerhalb der Spitzenzeiten von 07:00 bis 11:00 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr zu wählen.
Aus Sicht der Einwanderungskontrolle wird das EES langfristig Überziehungen des Aufenthalts deutlich leichter erkennbar machen und das Problem fehlender Einreisestempel, das seit dem Brexit bei Kontrollen von entsandten Arbeitnehmern auftritt, beseitigen. Kurzfristig wirkt sich das System jedoch vor allem operativ aus: verpasste Zug- und Inlandsfluganschlüsse, zusätzliche Hotelübernachtungen und das Risiko, dass wichtige Mitarbeiter müde oder verspätet zu wichtigen Terminen erscheinen. Reisemanagement-Teams aktualisieren daher ihre Fürsorgeprotokolle und erinnern daran, Medikamente und Powerbanks im Handgepäck mitzuführen, falls es zu längeren Wartezeiten an den Grenzkontrollen kommt.
Über die Weihnachtszeit hinaus plant das französische Innenministerium, innerhalb von drei Monaten mindestens 35 % aller Grenzübertritte mit dem EES zu erfassen. Eine vollständige Einführung – inklusive Orly, Nizza, Lyon, Marseille und den gemeinsamen Kontrollen im Vereinigten Königreich – ist für April 2026 vorgesehen. Bis das System vollständig etabliert ist, sollten Verantwortliche für globale Mobilität weiterhin Notfallpläne bereithalten und zusätzliche Pufferzeiten in Projektpläne einbauen.
Obwohl Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber das EES grundsätzlich unterstützen, halten sie eine schrittweise Einführung während einer der verkehrsreichsten Reisezeiten für riskant. Die biometrische Erfassung dauert etwa 90 Sekunden, im Vergleich zu den 30 Sekunden für das bisherige Pass-Scannen; bei bis zu 47.000 Ankünften täglich am CDG können schon kleine Störungen zu stundenlangen Warteschlangen führen.
Air France und Aéroports de Paris haben Personal umgeschichtet, um Reisenden bei der Nutzung der neuen Terminals zu helfen, und die Beschilderung in Englisch, Französisch und Spanisch verbessert. Dennoch beklagen die Gewerkschaften der Grenzbeamten, dass die Personalstärke unzureichend bleibt und die Überstundenbudgets bereits ausgeschöpft sind. Manager für Unternehmensmobilität raten daher Entsandten und Vielfliegern, längere Umsteigezeiten einzuplanen, gedruckte Einladungsschreiben für Meetings mitzuführen und – wenn möglich – Flüge außerhalb der Spitzenzeiten von 07:00 bis 11:00 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr zu wählen.
Aus Sicht der Einwanderungskontrolle wird das EES langfristig Überziehungen des Aufenthalts deutlich leichter erkennbar machen und das Problem fehlender Einreisestempel, das seit dem Brexit bei Kontrollen von entsandten Arbeitnehmern auftritt, beseitigen. Kurzfristig wirkt sich das System jedoch vor allem operativ aus: verpasste Zug- und Inlandsfluganschlüsse, zusätzliche Hotelübernachtungen und das Risiko, dass wichtige Mitarbeiter müde oder verspätet zu wichtigen Terminen erscheinen. Reisemanagement-Teams aktualisieren daher ihre Fürsorgeprotokolle und erinnern daran, Medikamente und Powerbanks im Handgepäck mitzuführen, falls es zu längeren Wartezeiten an den Grenzkontrollen kommt.
Über die Weihnachtszeit hinaus plant das französische Innenministerium, innerhalb von drei Monaten mindestens 35 % aller Grenzübertritte mit dem EES zu erfassen. Eine vollständige Einführung – inklusive Orly, Nizza, Lyon, Marseille und den gemeinsamen Kontrollen im Vereinigten Königreich – ist für April 2026 vorgesehen. Bis das System vollständig etabliert ist, sollten Verantwortliche für globale Mobilität weiterhin Notfallpläne bereithalten und zusätzliche Pufferzeiten in Projektpläne einbauen.