
Am 23. Dezember staute sich der Lkw-Verkehr auf den Korridoren Krakivets–Korczowa und Yahodyn–Dorohusk auf 24 Kilometer. Polnische Transportunternehmen setzen ihren Protest gegen die EU-Cabotageregeln fort, die ukrainischen Firmen bis Mitte 2026 erlaubnisfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt gewähren. Andriy Demchenko, Sprecher der Staatlichen Grenzpolizei, berichtete, dass 1.900 Lastwagen – überwiegend mit Getreide, Autoteilen und E-Commerce-Paketen beladen – bei Minustemperaturen warteten.
Die Blockade, die am 6. November begann, betrifft inzwischen drei wichtige Straßenübergänge und greift zeitweise auf Bahngleise über, was die „Neue Seidenstraße“ als Landbrücke, die viele asiatische Lieferanten als schnellere Alternative zum Seeweg nutzen, erheblich stört. Polnische Transportunternehmen beklagen, dass die unbegrenzte Konkurrenz aus der Ukraine ihre Margen um bis zu 40 % reduziert hat, während ukrainische Exporteure warnen, dass der Stillstand sie täglich 25 Millionen Euro an Liegegeldern und entgangenen Aufträgen kostet.
Für Firmenmobilitätsteams bedeutet der wachsende Rückstau Alarmzeichen für Jahresend-Umzüge und Haushaltsgütertransporte über Polen. Mehrere Umzugsunternehmen leiten Sendungen inzwischen über die Slowakei oder Rumänien um, was jede Fahrt um 400 Kilometer verlängert und zwei zusätzliche Zollanmeldungen erfordert. Kunden, die in Warschau dringend Ersatzteile oder IT-Ausrüstung erwarten, müssen mit Verzögerungen von bis zu zehn Tagen rechnen.
EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean hat beide Seiten aufgefordert, ein Vermittlungspaket anzunehmen, das die Kontingentregelung ab Juli 2026 schrittweise zurückführt. Polnische Gewerkschaften lehnten den Vorschlag jedoch ab und bezeichneten ihn als Verrat an den heimischen Fahrern. Da keine Einigung in Sicht ist, sollten Risikomanager Notfallstrategien für Lagerbestände aktivieren und Entsandte informieren, deren Privatfahrzeuge oder Haustiere über die Grenze transportiert werden.
Humanitäre Lieferungen sind theoretisch ausgenommen, doch berichten NGOs, dass in den letzten 48 Stunden nur fünf Hilfstransporter den Übergang Korczowa passierten. Unternehmen, die soziale Verantwortung in der Ukraine unterstützen, sollten daher Luftfrachtoptionen über Rzeszów oder Charterflüge über die Ostseehäfen prüfen.
Die Blockade, die am 6. November begann, betrifft inzwischen drei wichtige Straßenübergänge und greift zeitweise auf Bahngleise über, was die „Neue Seidenstraße“ als Landbrücke, die viele asiatische Lieferanten als schnellere Alternative zum Seeweg nutzen, erheblich stört. Polnische Transportunternehmen beklagen, dass die unbegrenzte Konkurrenz aus der Ukraine ihre Margen um bis zu 40 % reduziert hat, während ukrainische Exporteure warnen, dass der Stillstand sie täglich 25 Millionen Euro an Liegegeldern und entgangenen Aufträgen kostet.
Für Firmenmobilitätsteams bedeutet der wachsende Rückstau Alarmzeichen für Jahresend-Umzüge und Haushaltsgütertransporte über Polen. Mehrere Umzugsunternehmen leiten Sendungen inzwischen über die Slowakei oder Rumänien um, was jede Fahrt um 400 Kilometer verlängert und zwei zusätzliche Zollanmeldungen erfordert. Kunden, die in Warschau dringend Ersatzteile oder IT-Ausrüstung erwarten, müssen mit Verzögerungen von bis zu zehn Tagen rechnen.
EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean hat beide Seiten aufgefordert, ein Vermittlungspaket anzunehmen, das die Kontingentregelung ab Juli 2026 schrittweise zurückführt. Polnische Gewerkschaften lehnten den Vorschlag jedoch ab und bezeichneten ihn als Verrat an den heimischen Fahrern. Da keine Einigung in Sicht ist, sollten Risikomanager Notfallstrategien für Lagerbestände aktivieren und Entsandte informieren, deren Privatfahrzeuge oder Haustiere über die Grenze transportiert werden.
Humanitäre Lieferungen sind theoretisch ausgenommen, doch berichten NGOs, dass in den letzten 48 Stunden nur fünf Hilfstransporter den Übergang Korczowa passierten. Unternehmen, die soziale Verantwortung in der Ukraine unterstützen, sollten daher Luftfrachtoptionen über Rzeszów oder Charterflüge über die Ostseehäfen prüfen.
Quelle: Ukrinform