
In einer überraschenden Entscheidung in der Feiertagssaison bestätigte Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) am 24. Dezember, dass das seit einem Jahrzehnt bestehende Start-Up Visa (SUV)-Programm ab dem 31. Dezember 2025 keine neuen Anträge mehr annehmen wird. Bereits laufende SUV-Anträge – von denen einige bis zu zehn Jahre in der Warteschlange standen – werden weiterhin bearbeitet, doch der optionale SUV-Arbeitserlaubnisweg ist für neue Antragsteller nun geschlossen. Nur Gründer, die sich bereits in Kanada aufhalten, können eine Verlängerung beantragen.
Laut IRCC ist die Schließung Teil einer umfassenderen „Talent Attraction Strategy“, die das kanadische Geschäftsimmigrationssystem von einem unbegrenzten Visum hin zu einem fokussierteren Pilotprogramm ab 2026 umgestalten soll. Beamte geben zu, dass Bearbeitungsrückstände die Glaubwürdigkeit des SUV bei Risikokapitalgebern und ausgewiesenen Inkubatoren untergraben haben, während potenzielle Gründer zunehmend schnellere Wege wie das britische Innovator Founder Visa oder das US-amerikanische International Entrepreneur Parole bevorzugten.
Obwohl die Details des neuen Pilotprogramms im ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden, nennen hochrangige IRCC-Quellen drei zentrale Gestaltungsprinzipien: (1) kürzere Bearbeitungszeiten – Ziel sind 12 Monate statt bisher 37 Monate; (2) sektorspezifische Kontingente, die auf Kanadas Critical Technology Clusters (Cleantech, KI, Life Sciences) abgestimmt sind; und (3) verpflichtende Leistungskriterien, sodass Unternehmer, die in Kanada nicht erfolgreich starten, ihren Arbeitserlaubnisstatus verlieren. Zudem wird das Ministerium die Zusammenarbeit mit den Provinzen wieder aufnehmen, damit regionale Tech-Hubs außerhalb von Toronto–Waterloo Start-ups direkt nominieren können.
Für Arbeitgeber und Mobility Manager hat die Ankündigung zwei unmittelbare Folgen: Erstens müssen Unternehmen, die Gründer über das SUV verlagern wollten, nun auf andere Programme umsteigen – etwa Arbeitserlaubnisse über den Global Talent Stream, innerbetriebliche Versetzungen oder das kommende Pilotprogramm – und ihre Zeitpläne entsprechend anpassen. Zweitens sollten ausländische Mitarbeiter mit offenen Arbeitserlaubnissen, die an das SUV gebunden sind, hinsichtlich ihrer Verlängerungsstrategie überprüft werden; IRCC erlaubt zwar Verlängerungen, wird aber den Geschäftserfolg deutlich strenger prüfen.
Praktisch sollten multinationale Unternehmen ihre Talentpools noch vor Jahresende überprüfen, sicherstellen, dass alle Inhaber von Verpflichtungszertifikaten für 2025 bis zum 30. Juni 2026 Anträge stellen, und mögliche Überbrückungsarbeitserlaubnisse einplanen, falls sich der Start des neuen Pilotprogramms verzögert. Einwanderungsberater erwarten Anfang Februar Übergangsrichtlinien, raten Gründern jedoch, Nachweise über Finanzierung, Fortschrittskennzahlen und aktualisierte Geschäftspläne frühzeitig zusammenzustellen.
Laut IRCC ist die Schließung Teil einer umfassenderen „Talent Attraction Strategy“, die das kanadische Geschäftsimmigrationssystem von einem unbegrenzten Visum hin zu einem fokussierteren Pilotprogramm ab 2026 umgestalten soll. Beamte geben zu, dass Bearbeitungsrückstände die Glaubwürdigkeit des SUV bei Risikokapitalgebern und ausgewiesenen Inkubatoren untergraben haben, während potenzielle Gründer zunehmend schnellere Wege wie das britische Innovator Founder Visa oder das US-amerikanische International Entrepreneur Parole bevorzugten.
Obwohl die Details des neuen Pilotprogramms im ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden, nennen hochrangige IRCC-Quellen drei zentrale Gestaltungsprinzipien: (1) kürzere Bearbeitungszeiten – Ziel sind 12 Monate statt bisher 37 Monate; (2) sektorspezifische Kontingente, die auf Kanadas Critical Technology Clusters (Cleantech, KI, Life Sciences) abgestimmt sind; und (3) verpflichtende Leistungskriterien, sodass Unternehmer, die in Kanada nicht erfolgreich starten, ihren Arbeitserlaubnisstatus verlieren. Zudem wird das Ministerium die Zusammenarbeit mit den Provinzen wieder aufnehmen, damit regionale Tech-Hubs außerhalb von Toronto–Waterloo Start-ups direkt nominieren können.
Für Arbeitgeber und Mobility Manager hat die Ankündigung zwei unmittelbare Folgen: Erstens müssen Unternehmen, die Gründer über das SUV verlagern wollten, nun auf andere Programme umsteigen – etwa Arbeitserlaubnisse über den Global Talent Stream, innerbetriebliche Versetzungen oder das kommende Pilotprogramm – und ihre Zeitpläne entsprechend anpassen. Zweitens sollten ausländische Mitarbeiter mit offenen Arbeitserlaubnissen, die an das SUV gebunden sind, hinsichtlich ihrer Verlängerungsstrategie überprüft werden; IRCC erlaubt zwar Verlängerungen, wird aber den Geschäftserfolg deutlich strenger prüfen.
Praktisch sollten multinationale Unternehmen ihre Talentpools noch vor Jahresende überprüfen, sicherstellen, dass alle Inhaber von Verpflichtungszertifikaten für 2025 bis zum 30. Juni 2026 Anträge stellen, und mögliche Überbrückungsarbeitserlaubnisse einplanen, falls sich der Start des neuen Pilotprogramms verzögert. Einwanderungsberater erwarten Anfang Februar Übergangsrichtlinien, raten Gründern jedoch, Nachweise über Finanzierung, Fortschrittskennzahlen und aktualisierte Geschäftspläne frühzeitig zusammenzustellen.
Quelle: Business Today